Summa Summarum

15. März 2016

Summa Summarum


MuellerVeith 23975

 

Edelmetallfonds feiern im Februar eine Wiederauferstehung

http://www.morningstar.de/de/news/147847/edelmetallfonds-feiern-im-februar-eine-wiederauferstehung.aspx#sthash.i08Dvzpi.dpuf

 

DNCA

Die Märkte

Beherrschendes Thema war in dieser Woche die Sitzung der EZB, die ein Bündel neuer Maßnahmen angekündigt hat: Die Senkung des Leit- und des Einlagenzinssatzes, die Ausweitung der monatlichen Anleihenkäufe (auf 80 Mia. Euro), der mögliche Ankauf von Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating und neue GLRGs zählen zu diesem Paket, mit dem die Wirtschaft im Euroraum angekurbelt und zugleich effektiv gegen die Fragmentierung ihrer Finanzierung vorgegangen werden soll.

Überrascht vom Ausmaß dieser Schritte legten die Märkte bei ihrer Ankündigung zunächst zu, um dann enttäuscht wieder Punkte abzugeben und sich anderntags schließlich überzeugt zu zeigen. Dies beweist, dass die Analyse geldpolitischer Entscheidungen komplex ist (wie auch die Enttäuschung im Dezember belegt). Das geldpolitische Umfeld wird für die Märkte jedoch immer akkomodierender, und Liquidität ist reichlich vorhanden. Im Normalfall sind dies zwei Signale, die für den Kauf risikobehafteter Anlagen sprechen und den Banken zuspielen. Von den von der EZB angekündigten Maßnahmen dürften die folgenden Anlageklassen profitieren: das High-Yield-Segment, die Staatsanleihen von Peripherieländern, der Bankensektor und die Aktien des Euroraums.

In den Vereinigten Staaten erwecken die neuesten Zahlen zur Kerninflation und zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Arbeitslosenquote noch immer nicht den Eindruck, dass die amerikanische Wirtschaft erlahmt, wenngleich der Industriesektor unter Druck geraten ist. Sorgen bereitet den Anlegern vor allen Dingen China. Sollte die Kapitalflucht dort nicht abebben oder die chinesische Währung unkontrollierte Abwertungen erfahren, so könnte dies die gesamte Wirtschaftswelt ins Wanken bringen. Überdies sind die chinesischen Exporte im Februar um 25,4 % eingebrochen (was dem größten Rückgang seit 2009 entspricht), während die Einfuhren mit -13,8 % nun schon im 16. Monat in Folge rückläufig sind.

Das Szenario einer weltweiten Rezession steht jedoch nicht mehr auf der Tagesordnung: Das weltweite Wirtschaftswachstum kühlt sich zwar ab, dürfte sich in diesem Jahr jedoch auf 2,5 % bis 3 % einpendeln. Allerdings dürften sich die Märkte weiterhin auf das China-Risiko sowie auf das britische Referendum zum Brexit fokussieren. Tony Blair, der ehemalige Premierminister des Vereinigten Königreichs, den wir das Vergnügen hatten, bei einem Vortrag zu erleben, schien zu sagen, dass seine Landsleute vom Brexit Abstand nehmen dürften, wenn sie sich erst der wirtschaftlichen und politischen Kosten bewusst würden (Rückgang des BIP, ein wahrscheinliches neues Referendum in Schottland und politische Komplikationen mit Irland bezüglich Nordirland). Einmal mehr gilt es, Aktieninvestments sorgfältig auszuwählen, da das wirtschaftliche Umfeld ungünstiger und instabiler geworden ist. Durch das beherzte Eingreifen der EZB gewinnt der Euroraum jedoch eine gewisse geldpolitische und finanzielle Planungssicherheit zurück.

Igor de Maack, am 11. März 2016.

 

Ignored for Years, a Radical Economic Theory Is Gaining Converts

http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-03-13/ignored-for-years-a-radical-economic-theory-is-gaining-converts

 

New Zealand is debating a plan to give people free money, no strings attached

http://www.businessinsider.com/basic-income-talks-hit-new-zealand-2016-3?IR=T

 

Gold Believers Scoff at Goldman Warning as Wagers on Rally Rise

http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-03-13/gold-believers-scoff-at-goldman-warning-as-wagers-on-rally-rise

 

S&P500 2020 (-0,13%), NKY 17117 (-0,68%), HSI 20315 (-0,59%), SHCOMP 2853 (-0,24%), SX5E Future 3090 (+0,59%), EUR/USD 1,1107 (+0,04%), USD/JPY 113,31 (+0,45%), USGov10Y 1,9504% (-0,45%), Gold Spot 1230 (-0,39%), Brent 39,08 (-1,14%)
USA
· The Fresh Market (TFM) hat einer Übernahme durch Apollo Global Management (APO) zu einem Preis von $1,36Mrd zugestimmt. NTY – 14.3.16
· Dover Corp (DOV) sagte für das erste Quartal deutlich schlechtere Ergebnisse als erwartet voraus. Nachbörslich verlor die Aktie -2,15%. SA – 14.3.16
· Gegen Partner der American International Group (AIG) wurden Strafzahlungen verhängt. Sie sollen Kunden in Produkte mit höheren Gebühren getrieben haben. BBG – 14.3.16
· Vivint Solar (VSLR), das letzte Woche seine Übernahme durch SunEdison (SUNE) verhindert hatte, verdoppelte seine Verluste im vierten Quartal aufgrund eines Rückgangs der Solarinstallationen. BBG – 15.3.16
· US Daily: Breaking Down the Rebound in the Participation Rate (Mericle) GS – 14.3.16
· Heutige Makrodaten: Producer Prices (-0,2%), Retail Sales (-0,1%), PPI – Ex Food & Energy (+0,1%), Empire Manufacturing (-10,5) und Total Net TIC Data

ASIEN/EM
· Die Bank of Japan lässt den Leitzins unverändert bei -0,1% und verzichtet somit vorerst auf weitere geldpolitische Stimuli. BBG – 15.3.16
· Arbeitsproteste in China nehmen mit fallendem chinesischem Wirtschaftswachstum zu. NYT – 14.3.16
· Eine Gruppe chinesischer Investoren gibt Angebote für zwei Hotelketten ab und behindert damit den geplanten Merger von Marriott und Starwood. CNN – 14.3.16
· Brasilien: Nach Angaben der Zentralbank sank der monatliche Indikator für das reale Bruttoinlandsprodukt um -0,61%mom (vs. Cons. +0,2%). GS – 14.3.16
· Indiens Inflation bleibt gemessen am Verbraucherpreisindex wegen geringen Preissteigerungen im Lebensmittelsektor hinter den Erwartungen zurück (+0,2%mom). GS – 14.3.16
· Putin ordnet den Teilabzug russischer Truppen aus Syrien an. RTRS – 15.3.16
· Die australische Zentralbank RBA hält sich aufgrund des niedrigen Inflationsniveaus die Möglichkeit einer Leitzinssenkung offen. SMH – 15.3.16
· Die neuseeländische Notenbank senkt den Leitzins um -25bp aufgrund fallender Inflationserwartung. GS – 14.3.16
· Indonesien: Die Handelsbilanz steigt auf $1,1Mrd, nach starkem Exportwachstum (-7,2%, cons. -14,8%, von -20,7%). Die Importdaten lagen wie erwartet bei -11,7% (cons. -11,9%, von -17,0%). GS – 15.3.16
· Ölpreise geraten unter Druck nachdem der Iran verkündet, weiterhin an den Fördermengen festzuhalten. WSJ – 14.3.16
· Die chinesische Bank of Tianjin Co. plant einen Börsengang mit einem angesetzten Emissionsvolumen von $1,23Mrd. BBG – 14.3.16

EUROPA
· Die EU-Kommission hat Hilfsmaßnahmen für Europas Bauern in Aussicht gestellt, um gegen die aktuelle Krise vor allem bei Milch- und Schweinefleischproduzenten wegen zu niedriger Marktpreise vorzugehen. DJ – 15.03.16
· VW (VOW3): 278 institutionelle Großanleger haben VW auf Schadenersatz in Höhe von €3,255Mrd verklagt. FNZ – 14.03.16
· Die Deutsche Telekom (DTE) hat für ihre Anleihe im Volumen von 4,5 Milliarden Euro reges Investoreninteresse verzeichnet. Das Orderbuch war vierfach überzeichnet, wie der Konzern mitteilte. FNZ – 14.03.16
· Intesa Sanpaolo (ISP) ist in Verhandlungen bzg. des Verkaufs eines €3Mrd großen Konsumkredit Portfolios. RTRS – 14.03.16
· Altice (ATC): 2015 Umsatz €17,5Mrd vs. VJ -0,1%. Ebitda €6,67Mrd vs. VJ +17,6%.
· Galenica (GALN): 2015 EBITDA CHF537,4Mio vs. Consensus CHF541Mio. CHF450,8Mio vs. erwartet CHF444,1Mio.
· Geberit (GEBN): Ebitda CHF631,7Mio vs. Consensus CHF689Mio. Ebit CHF498,3Mio vs. erwartet CHF511,6Mio. Net Income CHF442,4Mio vs. erwartet CHF419,1Mio.
· Sixt (SIX2): 2015 Umsatz €1,94Mrd vs. Consensus €2,17Mrd. Ebit €221,8Mio vs. erwartet €219Mio. Sixt erwartet ein leicht positives Umsatzwachstum.
· Kuoni (KUNN): 2015 Umsatz CHF3,35Mrd vs. VJCHF 3,37Mrd. Verlust CHF294,2Mio vs. VJ CHF67,4Mio.
· Tods (TOD): 2015 Ebitda €202,6Mio vs. Consensus €201,8Mio. Ebit €148,6 vs. erwartet €153,8Mio.
· European Economics Daily: UK Budget Preview – headline fiscal tightening and targeted policy easing Link
· Heutige Makrodaten: FR CPI (8:45), IT CPI (10:00)

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag! Have a nice day!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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