Summa Summarum

23. Februar 2016

Summa Summarum


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Britische Großbank
HSBC mit überraschendem Quartalsverlust

http://www.xing-news.com/reader/news/articles/204810?newsletter_id=11367&xng_share_origin=email

 

Rare Moment Of Truth As MEP Explains Why The Whole Banking System Is A Scam

http://educateinspirechange.org/alternative-news/moment-of-truth-as-politican-explains-why-the-whole-banking-system-is-a-scam/

 

GEWICHTIGE WORTE ZU NEGATIVZINSEN
„Altgediente Volkswirte können ihre Lehrbücher verbrennen“

http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/boerse-inside/gewichtige-worte-zu-negativzinsen-altgediente-volkswirte-koennen-ihre-lehrbuecher-verbrennen/12997160.html?social=facebook

 

Preise für Wohnimmobilien steigen kräftig

http://www.procontra-online.de/artikel/date/2016/02/preise-fuer-wohnimmobilien-steigen-kraeftig/

 

 

Bernecker

 

Hans A. Bernecker: Reizvoll!
Wenn alle in einer Sackgasse stecken, ist es stets reizvoll, darüber nachzudenken, wie man am besten wieder herauskommt. Mehrere Themen spitzen sich in diesen Tagen zu. Von keiner Seite gewollt, aber unvermeidbar. Dann ist es reizvoll, über die Alternativen zu diskutieren, worin natürlich stets eine Spekulation steckt und keine Sicherheit, aber es lassen sich Trends erkennen.
Insoweit gehen wir auf einige der letzten Themen erneut ein: Die FED blamiert sich öffentlich. Gemäß jüngstem Protokoll ist sie ratlos. Das ist für eine Zentralbank zweifellos mehr als eine Sackgasse. Die Konsensprognose für das amerikanische Wachstum sinkt auf 0,5 %. Egal wie der genaue Satz lautet: 5 Bio. Dollar wurden in fünf Jahren verschossen, um ein derart mickriges Ergebnis zu erzielen.
Am Freitag legten die Japaner nach. Die dortige Regierung trat vor drei Jahren an, um Japan völlig neu zu gestalten. So Ministerpräsident Abe mit dem Ergebnis, das Sie in der Grafik erkennen können. Die Japaner wollten den Amerikanern folgen und auch daraus wurde nichts.
Die EZB-Protokolle ergeben das gleiche Bild wie bei der FED: Ratlosigkeit! Die Spitze erwägt nun eine Art Super-Versuch oder einen Kraftakt in der nächsten Sitzung am 10. März. Auch dieses Ergebnis lässt sich schon jetzt unschwer formulieren.
Im Ganzen stehen also die drei wichtigsten Wirtschaftszonen der Welt, USA, Europa und Japan, vor der Sackgasse einer falschen Geld- und Kredit-Politik. Sie steuerten letzthin sogar in eine äußerst kritische Lage im jeweiligen Junk-Bond-Markt mit explodierenden Prämien für Kreditrisiken bzw. umgekehrt höchsten Renditen für Hochzinsanleihen. Aus einer solchen Situation kommt man nur dadurch heraus, dass man seine Politik grundsätzlich und radikal ändert. Darin liegt der Schwerpunkt der nächsten Wochen.
Und wir sind noch nicht am Ende: Die deutsche Flüchtlingspolitik steckt in einer gleichen Situation. Auf Einzelheiten ist hier nicht einzugehen. Aber eine Regierung, die sich in eine solche Sackgasse hinein bewegt hat, steht vor der Situation: 180 Grad Kehrtwende oder sie ist kaputt.
Dass man aus einer solchen Lage heraus und im Zuge von Länderwahlen mit einiger Eleganz die Kurve kriegt, möchten wir bezweifeln.
Mit hinreichender Sicherheit wird die AfD bei den Länderwahlen ansehnliche Stimmanteile erreichen, was voraussichtlich auf eine Quote zwischen 10 bis 13 % für die Bundestagswahl anzunehmen bzw. zu schätzen ist. Also in ca. 18 Monaten. Keine der etablierten Parteien möchte mit der AfD etwas zu tun haben, aber sie ist nun einmal präsent und auf sie entfallen große Teile der Wähler, die bislang die CDU ihre Stimme gegeben haben. Es sind offenbar keine Linken, sondern sie stammen aus der bürgerlichen Mitte. Folge:
Keine der etablierten Parteien kann sie in den jeweiligen Parlamenten ignorieren, wenn sie selbst zu viel verloren haben, um koalitionsfähig zu sein. Das gilt insbesondere für die Partei, die am meisten Stimmen an die AfD verloren hat, nämlich CDU/CSU. Fest steht dafür:
Keiner aus dem politischen Establishment in Berlin ist willens oder in der Lage, Frau Petryauch nur die Hand zu reichen. Verliert aber die Koalition weiterhin an Ansehen und mithin die oder der künftige Kanzler, kann nur derjenige Bundeskanzler werden, der das gegenwärtige Establishment ignoriert und eine neue Mannschaft präsentiert. Das hat es seit 1949 noch nie gegeben.
Hier geht es nicht um Wahlprognosen, sondern nur um logische Interpretationen der Sachverhalte. Dann sind wir wieder bei der Börse, die bekanntlich solche Konstellationen am ehesten erkennt und sie einpreist. Nur einmal klappte es nicht, nämlich 1969, als Willy Brandt und Walter Scheel am Abend der Wahl die anderen düpierten, womit niemand gerechnet hatte. In allen anderen Fällen hat die Börse es jedenfalls richtige „gerochen“. Was riecht sie jetzt?
Sollte der DAX in kleinen Schritten zulegen, so widerspricht er im Moment den allgemeinen pessimistischen oder vorsichtigen Einschätzungen, meist in Sachen Weltkonjunktur und Ähnlichem. Auch die Flüchtlingskrise ist bisher weitgehend ignoriert worden.
Ob die genannten EZB-Maßnahmen griffiger werden, lassen wir noch offen. Aber ein steigender DAX ist ein gutes Indiz dafür, dass sich im Land politisch etwas verändern wird. Denn die Börse ist ein Meinungs-Karussell. Also bleibt es dabei: Sackgasse ist Sackgasse und das bedeutet ein Wendemanöver um 180 Grad. Denken Sie ruhig weiter.

 

Japans Konjunktur

 

The Collapse in Commodities Continues

http://www.bloomberg.com/news/videos/2016-02-22/the-collapse-in-commodities-continues

 

S&P500 1946 (+1,45%), NKY 16052 (-0,37%), HSI 19438 (-0,13%), SHCOMP 2882 (-1,53%), SX5E Future 2931 (-0.08%), EUR/USD 1,1038 (+0,07%), USD/JPY 112,22 (+0,62%), USGov10Y 1,7483% (-0,2%), Gold Spot 1216 (+0,63%), Brent 34,2 (-1,41%) 
USA
· Honeywell (HON) und United Technologies (UTX) überprüften eine mögliche Fusion. Gescheitert sind die Gespräche an Uneinigkeiten über die Führung des Zusammenschlusses und Zweifel an den notwendigen Zusagen der Regulatoren. WSJ – 22.2.16
· Interne Überprüfungen bei Valeant Pharmaceuticals (VRX) warfen Fragen bezüglich der korrekten Rechnungslegung für 2014 auf. Voraussichtlich werden Einnahmen von $58Mio aus 2014 auf das Folgejahr umgebucht werden müssen. Nachbörslich verlor die Aktie -6,61%. WSJ – 23.2.16
· Alphabet (GOOG) Tochter Google schließt sein Vergleichsportal für Autoversicherungen, Kreditkarten und Hypotheken. WSJ – 22.2.16
· US Daily: Thoughts on the Presidential Election (Philips) GS – 23.2.16
· Heutige Makrodaten: Consumer Confidence Index (97,3), Richmond Fed Manufacturing Index (+2), Existing Home Sales (-2,3%)

ASIEN/EM
· Der japanische Finanzminister, Taro Aso, will beim G20-Treffen der Finanzminister diese Woche Antworten auf die Marktschwankungen finden, um die Risikoaversion einzudämmen. CNBC – 23.2.16
· Mexikanische Einzelhandelsumsätze zeigten sich im Dezember schwach mit +3,4%yoy (-1,6%mom sa, GS +5,9%yoy, cons. +6,1%yoy). GS – 22.2.16
· Die israelische Zentralbank lässt die Zinsen wie erwartet unverändert bei 0,1% (GS 0,1%, cons. 0,1%). GS – 22.2.16
· Das peruanische reale BIP-Wachstum in 4Q2015 lag bei +4,7%yoy (+1,9%qoq sa, cons. +4,6%yoy), die Leistungsbilanz lag bei 3,1% des BIP. GS – 22.2.16
· Die USA und Russland haben sich auf einen Waffenstillstand in Syrien geeinigt, welcher am 27. Februar beginnen soll. Der IS und Splittergruppen der Al-Qaida sind aus der Vereinbarung exkludiert. FT – 23.2.16
· Die Türkei möchte die eigene Tourismusbranche mit einem Zuschuss von €80Mio unterstützen, da ihr die jüngsten Anschläge sowie Spannungen mit Russland zu schaffen machen. RTRS – 22.2.16
· Toshiba (6502) verwirft Pläne einer brillenartigen Vorrichtung kurz vor Verkaufsstart. JT – 22.2.16
· Noble Group (N21) warnt vor dem ersten Jahresverlust seit knapp zwei Dekaden und führt ca. $1,2Mrd Abschreibungen auf den Kursverfall von Kohle zurück. RTRS – 23.2.16

EUROPA
· Die EU Institutionen lehnen es ab, sich auf ein mögliches Votum der Briten für einen Austritt des Landes aus der EU einzurichten. „Wir müssen dann sehen, wo wir stehen. Wir haben keinen Plan B“, sagte ein hoher EU-Verantwortlicher. FNZ – 22.02.16
· Deutschland: Angela Merkel hat ihre Partei aufgerufen, die Forderung nach nationalen Grenzmaßnahmen in der Flüchtlingskrise zurückzustellen. FAZ – 22.02.16
· BP (BP), Total (FP) und Statoil (STL) wurden von S&P herabgestuft. BP hat nun eine Bonität von „A-“ nach zuvor „A“, Total von „A+“ nach zuvor „AA-“ und Statoil von „A+“ nach zuvor „AA-„. Während der Ausblick bei BP und Statoil stabil bleibt, ist er bei Total negativ. HB – 23.02.16
· Vodafone (VOD): Laut Daily Mail gibt es Gerüchte, dass einer der chinesischen Telekomanbieter Interesse an einer Übernahme von Vodafone hat. BBG – 23.02.16
· Orange (ORA): Laut CEO Richard gibt es noch diverse Möglichkeiten wie ein Deal mit Bouygues strukturiert werden könnte. BBG – 23.02.16
· UBS (UBSN): In Frankreich haben Ermittler ihr Steuerverfahren gegen die Schweizer Großbank UBS abgeschlossen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, ist über eine Anklage noch nicht entschieden. HB – 22.02.16
· Tom Tailor (TTI) will dessen Sparkurs verschärfen. 2016 sollen bis zu 100 der 1500 Läden schließen. Zudem sollen 100 Stellen in der Verwaltung wegfallen, sagte der Vorstandsvorsitzende Dieter Holzer. FNZ – 23.02.16
· BHP Biliton (BLT): H1 Net Loss $5.67Mrd. vs. Consensus -$5.48Mrd. Um seine Bilanz zu stärken, senkt das Unternehmen seine Dividende um 74% auf $0.16. BBG – 23.02.16
· Covestro (1COV): Q4 Umsatz €2.8Mrd vs. Consensus €2.86Mrd. Ebitda €256Mio vs. Consensus €264.4Mio
· Swiss Re (SREN): Q4 Combined Ratio 91.4% vs. VJ 87.9%. Net Income $938Mio vs. Consensus $916. Das Unternehmen plant ein neues Aktien Buyback Programm von bis zu CHF1Mrd. Weiters übernimmt der aktuelle Leiter der Reinsurance Sparte, Christian Mumenthaler, ab 1.7. den Posten des CEO.
· Danone (BN): Q4 LfL Umsatz +3.6% vs. Consensus +3.2%. 2015 Operativer Gewinn €2.89Mrd vs. erwartet €2.88Mrd. Für 2016 erwartet das Unternehmen eine LfL Wachstum von +3%bis +5%.
· Thales (HO): 2015 Umsatz €14.1Mrd vs. Consensus €13.8Mrd. Ebit €1.22Mrd vs. erwartet €985Mio.
· Stroeer (SAX): 2015 Umsatz €824Mio vs. Consensus €822.5Mio. Ebitda €208Mio vs. erwartet €198.7Mio.
· European Economics Daily: Has German manufacturing lost its mojo? Link
· Heutige Makrodaten: DE IFO Index (10:00)

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag! Have a nice day!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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