Summa Summarum

12. November 2015

Summa Summarum


MuellerVeith 23970

 

Eine Firma bestimmt nun den Verlauf der Euro Krise

http://www.welt.de/finanzen/article148721069/Eine-Firma-bestimmt-nun-den-Verlauf-der-Euro-Krise.html

 

ALLE JAHRE WIEDER……

Umsatzprognose
Handel erwartet ein gutes Weihnachtsgeschäft

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/handel-rechnet-mit-gutem-weihnachtsgeschaeft-13906432.html

…….spätestens am 2. Weihnachtswochenende setzt dann der Handel all seine Hoffnung auf das Weihnachtsendgeschäft, um im Januar enttäuschende Zahlen zu präsentieren!

 

Bernecker

 

Hans A. Bernecker:

Die aktuellen Wirtschaftsdaten gefallen uns nicht. Sie weisen einer merkwürdige Mischung von statistischen Umkehreffekten und Umfrage-Ergebnissen auf, die einen skeptischen Ausblick für den Jahreswechsel bieten. Was lässt sich daraus entnehmen?
Die deutsche Industrieproduktion zeigt einen klassischen Umkehreffekt von einem hohen Niveau aus. Darin steckt stets eine mittel- oder langfristige Wende. Bestätigt wird dies durch die jüngsten Auftragseingänge per September.
Dagegen steht das jüngste Ergebnis des deutschen Außenhandels mit einer neuen Rekordmarke von knapp 100,3 Mrd. € im September. Schließlich: Das deutsche Konsumklima zeigt den Ansatz einer hohen Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung, aber einem fast dramatischen Einbruch der Erwartung. Mithin: Einige dieser Daten widersprechen sich komplett. Woran könnte eine Fehldeutung liegen?
Die negative Konsumerwartung dürfte mit der Diskussion um die Flüchtlingskrise zusammenhängen. Denn darin enthalten sind Verbrauchergefühle, die zurzeit im Land hochkochen. Daran ist vorerst nichts zu ändern, aber es muss nicht nachhaltig sein.
Schwieriger ist die Deutung aller Industriezahlen: China erklärt diesen Sachverhalt bislang nicht. Das US-Geschäft liefert ebenfalls keine neuen Indikationen, aber die deutliche Investitionsneigung im Inland gibt uns zu denken.
Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre waren die Investitionen des Auslands wichtiger als diejenigen des Inlands. Die Inländischen aber hängen davon ab, wie die exportorientierte deutsche Industrie nach vorne denkt. Wenn die deutschen Unternehmer also ihre Investitionen zurückdrehen, so schätzen sie die Exportchancen vorsichtiger ein. Das ist der übliche Zyklus der vergangenen Jahre gewesen.
Unser Eindruck: Die geschilderten Widersprüche sind für ein oder zwei Monate hinzunehmen. Doch wir werden sehr sorgfältig darauf achten müssen, ob sie an Gewicht gewinnen.
Der Mittelstand hatte bislang seine Investitionen deutlich angehoben. Darüber berichteten wir bereits in einer der letzten Ausgaben. Kritisch könnte es werden, wenn zwar die Kreditbereitschaft von Unternehmen und Banken bestehen bleibt, aber die ergänzenden Regularien für die Vergabe von Krediten erneut einschränkend wirken. Der neue Stresstest für die großen Banken ab Februar ist nur ein Indikator dafür. Aber es zeichnet sich deutlich ab:
Wir rechnen mit steigenden Kreditzinsen mit der Begründung, dass die Bonitätsprüfung jedes Kreditnehmers verschärft wird. Ob Teile dieser Investitionsrückgänge damit schon zusammenhängen, ist noch nicht bewiesen. Wir empfehlen, dies mit Ihrer Bank vorsorglich zu diskutieren. Denn:
Auch die Hypotheken-Kreditfinanzierungen werden teurer. Im Gegensatz zu dem, was die EZB wünscht. Völlig richtig und nachvollziehbar ist, dass bei steigenden Kaufpreisen für Immobilien die Banken entweder die Beleihungssätze reduzieren oder eine Risikoprämie einrechnen müssen. Die Vorwarnung gab bereits der AR-Chef der Commerzbank, der die deutschen Immobilien-Kredite in der Nähe einer Blase ansiedelt.

 

South Africans buy property to gain residence, retire in Portugal

http://www.bdlive.co.za/business/property/2015/11/09/south-africans-buy-property-to-gain-residence-retire-in-portugal?ref=yfp

 

S&P500 2075 (-0,32%), NKY 19698 (+0,03%), HSI 22783 (+1,93%), SHCOMP 3643 (-0,19%), SX5E Future 3445 (+0,73%), EUR/USD 1,0749 (+0,06%), USD/JPY 122,93 (-0,06%), USGov10Y 2,331% (+0,04%), Gold Spot 1088 (+0,16%), Brent 45,99 (+0,39%)

USA
· US-Aktien schwankten zwischen Kursgewinnen und Verlusten an einem relativ ruhigen Handelstag, an dem Bondmärkte aufgrund des Veterans Day geschlossen blieben.
· Anadarko Petroleum (APC) zieht sein Angebot zur Übernahme von Apache (APA) zurück, nachdem Apache die Bedingungen für den Deal abgelehnt hatte und auf keine weitere Verhandlungen einging. Anadarko-Aktien fielen um -3,8%, Apache-Aktien um -7,33%. BBG – 11.11.15
· Gegen Valeant Pharmaceuticals International (VRX) und Investor Bill Ackmann wird ein Verfahren wegen Insiderhandels eingeleitet, welches in Verbindung mit einem fehlgeschlagenen Übernahmeangebot für Allergan (AGN) steht. Valeant-Aktien fielen um mehr als -5,7%. BBG – 12.11.15
· Apple (AAPL) befindet sich in Gesprächen mit US-Banken zur Entwicklung eines Zahlungssystems, welches Nutzern den Geldaustausch zwischen ihren Smartphones ermöglichen soll, anstatt auf Bargeld oder Schecks zurückgreifen zu müssen. WSJ – 11.11.15 Apple kündigte ferner den Aufbau 1.000 weiterer Jobs in Irland an, trotz des bevorstehenden EU-Steuerbeschlusses in 2016. RTRS – 11.11.15
· Wal-Mart Stores (WMT) plant eine signifikante Erhöhung seines Inventars von in der Weihnachtszeit beliebten Produkten. Das Unternehmen erwartet durch die verbesserte Verfügbarkeit mehr Kunden in der Einkaufssaison anzulocken. RTRS – 11.11.15
· Facebook (FB) verzeichnete in der ersten Jahreshälfte 2015 einen starken Anstieg von Regierungsanfragen nach Daten seines sozialen Netzwerks, sowie Restriktionen bezüglich der darauf veröffentlichten Inhalte. RTRS – 11.11.15
· Airbnb gab bekannt, zukünftig enger mit den Verwaltungen einzelner Städte zusammenzuarbeiten, um eine höhere Transparenz zu schaffen und besser auf ihre individuelle Bedürfnisse eingehen zu können. Airbnb berichtete ferner, dass seine Dienstleistungen $6Mrd wirtschaftlichen Nutzen in fünf seiner aktivsten Städte beigetragen habe. BBG – 12.11.15
· Udacity konnte in seiner jüngsten Finanzierungsrunde $105Mio Kapital einnehmen und wird somit auf insgesamt $1Mrd bewertet. Bertelsmann ist dabei der größte strategische Investor. RTRS – 11.11.15
· US Daily: Demand Drivers of Industrial Weakness. GS – 11.11.15
· Global Markets Daily: M&A is here to stay. GS – 11.11.15
· Heutige Makrodaten: JOLTS Offene Stellen (cons. 5,4Mio), Budgetsaldo (cons. $-130Mrd).

ASIEN/EM
· China bleibt entschlossen die Wirtschaft weiter anzukurbeln und erhöht im Oktober die Staatsausgaben um 36,1%yoy auf $210Mrd, während die Einnahmen nur um 8,7%yoy stiegen. BBG – 12.11.15
· In Japan stiegen die Werkaufträge im September um 7,5%mom stärker als erwartet (cons. 3,1%). GS – 11.11.15
· Die koreanische Zentralbank beließ die Zinsen wie erwartet bei 1,5%. Bei der Pressekonferenz sprach der Zentralbankgouverneur die schwächelnden Exporte und die Notwendigkeit für Unternehmensrestrukturierungen an. GS – 12.11.15
· Die Arbeitsmarktdaten in Australien übertrafen im Oktober die Erwartungen. Die Arbeitslosigkeit fiel trotz erhöhter Partizipationsrate um 30 Basispunkte auf 5,9% (cons. 6,2%). GS – 11.11.15
· In China stiegen die Autoverkäufe auch mit der Hilfe von Steuervergünstigung im Oktober um 13%yoy. WSJ – 11.11.15
· Alibaba (BABA) erreichte einen Rekordumsatz von $14,3Mrd am Singles‘ Day (Vorjahr: $9,3Mrd). Die Aktie fiel dennoch um 1,9%. BBG – 12.11.15 Das Unternehmen kündigte an, seine Wachstumspläne in Indien vorerst zu verschieben. FT – 12.11.15 Man möchte aber in Startups in den USA investieren und diese bei ihrem Wachstum in China unterstützen. BBG – 11.11.15
· Lenovo (992) verzeichnet im zweiten Quartal des FY15-16 eine Umsatzsteigerung von $12,2Mrd (cons. $11,8Mrd) und einen Verlust von -$714Mio (cons. -$803Mio). FT – 12.11.15
· Showa Shell (5002) und Idemitsu (5019) haben sich auf einen Merger verständigt. BBG

EUROPA
· EU: Die von der EU-Kommission geplante gemeinsame Einlagensicherung im Euroraum soll auch im ersten Stadium schon auf einen teilweise europäisch verwalteten Fonds und nicht nur auf eine reine Rückversicherung nationaler Systeme hinauslaufen. FAZ – 11.11.15
· Unicredit (UCG) gab am Mittwoch bekannt dass 18.200 Mitarbeiter im Zuge der Umstrukturierung das Unternehmen verlassen müssen. Weiters wird die Osteuropa-Zentrale von Wien nach Mailand verlegt. Die Einsparungen sollen bis 2018 €1,7Mrd bringen. NYT – 12.11.15
· Vodafone (VOD): CEO Colao schloss nicht aus, dass man in Zukunft wieder mit Liberty Global über mögliche Asset Swaps sprechen werde. BBG – 11.11.15
· BMW (BMW) kündigt die Akquisition des chinesischen Leasinganbieters Herald International Financial Leasing an, um den Umsatz in China zu erhöhen. Der Kaufpreis wurde nicht veröffentlicht. BBG – 11.11.15
· AMS (AMS): Das Management unterstrich, dass sie bereit sind Akquisitionen zu tätigen um ihr Geschäftsmodell weiter zu diversifizieren. RTRS – 11.11.15
· Atresmedia (A3M) erwartet eine Abschwächung des spanischen Werbungsmarktes in Q4 und für 2016. BBG – 11.11.15
· Siemens (SIE): Q3 Umsatz €21,3Mrd vs. Cons. €21,7Mrd. Profit €2,46Mrd vs. erwartet €2,3Mrd. Für 2016 erwartet SIE ein EPS zwischen €5,9-6,2.
· Merck (MRK): Q3 Umsatz €3,1Mrd vs. Cons. 3,17Mrd. Q3 Ebitda €944Mio vs. erwartet €916,4Mio. Merck erhöht Ihre Guidance für 2015 und erwartet nun einen Umsatz zwischen €12,6-12,8Mrd (zuvor 12,3-12,5Mrd) und ein Ebitda zwischen €3,58 – 3,65Mrd (zuvor €3,45-3,55Mrd.).
· RWE (RWE): 9M Ebitda €4,4Mrd. vs. Cons. €4,7Mrd. Net Income €545Mio vs. erwartet €608,7Mio.
· Hermes (RMS): Q3 Umsatz €1,14Mrd vs. Cons. €1,15Mrd.
· Wienerberger (WIE): Q3 Umsatz €808,5Mio vs Cons. €835Mio. Ebit €63,9Mio vs. erwartet €66,7Mio
· Europris (EPR): Q3 Umsatz NOK1,14Mrd. vs. VJ NOK1,05Mrd. EBITDA 122Mio. (+8% vs. VJ)
· Stada (SAZ): 9M Umsatz €1,53Mrd vs. Cons. 1,528Mrd. EBITDA €293,8Mio vs. €286Mio
· Raiffeisen (RBI): Q3 Vorsteuergewinn €157Mio vs. Cons. -€36Mio. Net Income €90Mio vs. erwartet -€73Mio.
· Swiss Life (SLHN): Q3 Gross Written Premium CHF3,57Mrd vs. VJ CHF3,57Mrd.
· Economics Daily: Our latest read on RETINA – downside risks to our judgemental forecast in Q3 and Q4 Link
· Heutige Makrodaten: EU Industrieproduktion (11:00)

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag! Have a nice day!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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