Summa Summarum

4. September 2015

Summa Summarum


Geldserie: Euromünze weich

 

EZB tastet Leitzins nicht an
Geld bleibt billig

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Geld-bleibt-billig-article15856861.html

 

Jubel an der Börse
EZB will Märkte notfalls länger fluten

http://www.n-tv.de/wirtschaft/EZB-will-Maerkte-notfalls-laenger-fluten-article15858586.html

 

The state of global monetary policy in one chart

Read more: http://uk.businessinsider.com/worldwide-monetary-policy-in-one-chart-2015-9?nr_email_referer=1&utm_content=COTD&utm_medium=email&utm_source=Sailthru&utm_campaign=Post%20Blast%20%28moneygame%29:%20The%20state%20of%20global%20monetary%20policy%20in%20one%20chart&utm_term=Markets%20Chart%20Of%20The%20Day?r=US&IR=T#ixzz3kka0M6zH

 

STEUER AUF EDELMETALLE
Sieg für das Börsen-Gold

http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/steuer-auf-edelmetalle-sieg-fuer-das-boersen-gold/12269496.html

 

Bernecker

 

 

Hans A. Bernecker: Europafrage
Das Flüchtlingschaos ist für Europa eine weitere Existenzfrage. Zurzeit gibt es keinen einzigen Eckwert für die Weiterentwicklung Europas, dem man eine reale Chance geben kann. Ob Ungarn mit seinem Ministerpräsidenten Orbán recht hatte, lassen wir offen. Aber die Ungarn zeigen, dass sie mit den ursprünglichen Ideen Europas wie Schengen oder Dublin oder sonstigen Verträgen weder etwas anfangen können noch dem Grundsatz zustimmen. Immerhin geht es um eine bedeutende Strukturfrage für alle Europäer, egal wie hoch am Ende die Anzahl aller Migranten ausfällt. Da inzwischen gut 80 % aller Europäer die Aufnahme ablehnen, also eine faire Verteilung nicht akzeptieren, baut sich unweigerlich ein erhebliches Misstrauenspotenzial auf.
Griechenland ist inzwischen abgelegt, aber nur für eine gewisse Zeit. Die Verteilung der Schulden und deren Finanzierung werden jetzt umfangreich verhandelt, aber am Ende steht fest, dass auch dafür keine einvernehmliche Lösung erzielbar wird.
Rund um das Thema Ukraine ist im Moment nicht viel zu sagen. Aber absehbar ist, dass auch dieses Thema demnächst zur gleichen Frage Antwort geben muss: Soll die Ukraine zwar nicht Vollmitglied, aber assoziiertes Mitglied der EU werden und was kostet das? Denn:
Die Briten stehen auf dem Absprung. Ob daraus etwas wird, lassen wir offen. Es spricht jedoch sehr viel dafür, dass die Briten entweder erhebliche Ausnahmen bewilligt erhalten oder wirklich wieder das praktizieren, was seit 500 Jahren richtig war: Splendid Isolation.
Die Liste dieser Konflikte lässt sich noch beliebig fortsetzen. Was bleibt dann noch übrig? Die ziemlich sichere Erkenntnis, wenn man es ganz objektiv sieht: Europa als Wirtschaftsraum funktioniert glänzend. Fast ohne jeden Konflikt, weil jedes Land seine Eigenarten behält und den eigenen Nutzen aus der Gemeinschaft zieht.
Eine politische Union lässt sich jedoch nicht zimmern. Unsinnigkeiten, wie sie der französische Wirtschaftsminister kürzlich äußerte, hatten wir bereits kommentiert. Auch ein paar andere werden folgen. Sie zeigen insgesamt, dass man nicht weiterweiß. Ist dies eine positive oder negative Perspektive?
Je mehr man sich über politische Themen zerstreitet, umso mehr werden die wirtschaftlichen Kernpunkte wieder an Gewicht gewinnen. Dann muss man sich nur noch darüber unterhalten, wie man einigermaßen fair aus der Sache rund um den Euro herauskommt. Immerhin gibt es dafür erste glaubwürdige sowohl theoretische als auch praktische Erwägungen. Wir werden darauf in Kürze eingehen. Denn letztlich geht es nur um die Kosten. Generallinie: Die Kosten eines Schnittes oder einer Trennung sind deutlich niedriger als die zukünftigen Aufwendungen für überschlägig 15 Jahre. So lautet die Wette.

 
USA
· Der US-Markt profitierte von einem guten Start und schloss am Donnerstag leicht im Plus bei 1951 Punkten (S&P: +0,12%).
· Narayana Kocherlakota (Fed Minneapolis) spricht sich gegen jegliche US-Zinserhöhung in diesem Jahr aus. WSJ – 3.9.15
· Die USA gibt ein Handelsdefizit von -7,4% auf $41,9Mrd (cons. $44,50Mrd) für Juli bekannt. Das Handelsdefizit für Juni wird von $43,8 auf $45,2 korrigiert. MW – 3.9.15
· Das Handelsdefizit in Kanada fällt auf $593Mio im Juli (cons. $1,3Mrd). Außerdem wird das Defizit im Juni von $476Mio auf $811 korrigiert. WSJ – 3.9.15
· US Erstanträge für Arbeitslosenhilfe steigen um 12k auf 282k (cons. 275k). Die Anzahl an Amerikanern, die Arbeitslosenhilfe beziehen beträgt 2,257Mio. NYT – 3.9.15
· Der nationale Durchschnittspreis für Benzin in den USA fällt auf $2,44 pro Gallone und erreicht damit das niedrigste Niveau seit 2004. Link – 3.9.15
· Qualcomm (QCOM) Präsident Derek Aberle spricht sich gegen eine Zerschlagung seines Unternehmens aus. Einige Investoren hatten vermehrt eine Abtrennung des hochprofitablen Lizensierungsgeschäft und ihrer Chipsparte gefordert. RTRS – 3.9.15
· Amazon (AMZN) kauft das Streaming Start-up Elemental für ungefähr $500Mio. Das Start-up hat sich auf Umwandlung von TV-Sendern verschiedenster Formate und Quellen auf PCs, Handys und Tablets spezialisiert. BBG – 3.9.15
· B&G Foods (BGS) äußert sein Interesse an der Tiefkühlkostmarke von General Mills (GIS) und würde diese gerne für $765Mio kaufen um sein Vertriebsnetz zu erweitern und um sich im Tiefkühlmarkt zu etablieren. RTRS – 3.9.15
· US Daily: August Payrolls Preview. GS – 3.9.15
· Global Markets Daily: Bull market interrupted. GS – 3.9.15
· Heutige Makrodaten: Change in Nonfarm Payrolls (cons. 205k, GS 190k), Unemployment Rate (cons. 5,30%)

ASIEN/EM
· Hang Seng: -0,6% Shanghai: Börsenfeiertag, Nikkei -2,3%.
· Südkorea senkt seine Wachstumsprognose aufgrund der Schwäche in China. Für 2016 erwartet man nun ein BIP-Wachstum von 3,3% vs. 3,5% zuvor. Darüber hinaus kommentierte der Finanzminister, dass ein starker Rückgang der chinesischen Wirtschaft „extrem große Auswirkungen“ auf Südkorea hätte. WSJ – 3.9.15
· Japan: Die Barlöhne stiegen im Juli um 0,6% yoy (Juni 0,4%). Sonderlöhne (Boni, etc.) fielen allerdings um -5% yoy. Die Reallöhne fielen leicht um -0,3%. GS – 4.9.15
· Der geistliche Führer des Irans fordert vor der Unterzeichnung eines endgültigen Atomabkommens eine vollständige Aufhebung der Sanktionen gegen sein Land. RTRS – 3.9.15
· In Guatemala wird Alejandro Maldonado als neuer Präsident vereidigt, nachdem sein Vorgänger Otto Pèrez Molina zurücktreten musste und verhaftet wurde. BBG

EUROPA
· Unicredit (UCG) will mehr als 10.000 Stellen. Betroffen ist davon auch die deutsche HVB. Das Gros der Streichungen aber ist für Italien geplant. Zudem gibt es Verkaufspläne für einige Töchter. HB -03.09.15
· Bwin.party (BPTY): Der Aufsichtsrat der Firma bevorzugt das Angebot von GVC gegenüber dem von 888. RTRS – 04.09.15
· BASF (BAS) steht einem Bericht zufolge angeblich vor milliardenschweren Schadenersatzklagen in den USA. Grund sei der 2009 gelaufene Zukauf des US-Konzerns Engelhard. BZ – 04.09.15. Des Weiteren haben sich Gazprom und BASF darauf geeinigt ihren Asset Swap abzuschließen. RTRS – 04.09.15
· Henkel (HEN3): Das Unternehmen plant einen 26% Einstieg beim Jyothy Laboratories aus Indien. ECT – 04.09.15
· Die Deutsche Boerse (DB1) hat gestern Abend € 200 Mio. an Treasury Shares platziert. RTRS – 03.09.15
· Axel Springer (SPR): Ex-„Spiegel“-Chef Aust übernimmt die „Welt“. Der bisherige Chefredakteur Jan-Eric Peters wechselt zur neuen News-App Upday. HB – 03.09.15
· European Economics Daily: BoE MPC Preview: On hold while taking stock of external risks Link
· Heutige Makrodaten: EWU BIP/ Q2 rev. (11:00)

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und ein erholsames Wochenende! Have nice day and a blast weekend!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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