Summa Summarum

21. August 2015

Summa Summarum


MuellerVeith 24042

 

INFOGRAFIK
Milliarden gen Athen

http://www.handelsblatt.com/infografiken/infografik-milliarden-gen-athen/12204172.html?social=facebook

 

Einen Tag nach der Zustimmung des Deutschen Bundestages zum dritten, 86 Milliarden Euro teuren Hilfspaket für Griechenland hat dessen Ministerpräsident Alexis Tsipras am Donnerstagabend den Rücktritt seiner Regierung angekündigt. Er setzt auf Neuwahlen – und hofft auf die absolute Mehrheit der Stimmen. Wirtschaft und Gläubiger verfolgen das Treiben in Athen mit Befremden: Dieser Mann ist erkennbar kein Politiker, sondern ein Spieler. Er liebt das Risiko mehr als die Verantwortung.

 

Die sieben Stufen einer Währungskrise

http://www.fundresearch.de/Nachrichten/Top-Themen/OEkonom-Die-sieben-Stufen-einer-Waehrungskrise-.html

 

A Guide To South Africa’s Economic Bubble And Coming Crisis

http://www.forbes.com/sites/jessecolombo/2014/03/19/a-guide-to-south-africas-economic-bubble-and-coming-crisis/

 

DIW-STUDIE FÜR 2003 BIS 2013
Inflation frisst Vermögen der Deutschen auf

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/diw-studie-fuer-2003-bis-2013-inflation-frisst-vermoegen-der-deutschen-auf/12206414.html

 

Deutschland

Größter Vermögenswert ist die Immobilie

 

http://www.mein-geld-medien.de/sachwerte-investmentvermoegen/10058-groesster-vermoegenswert-ist-die-immobilie

 

Angst vor China-Crash und Fed
Das große Börsen-Beben kommt noch

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Das-grosse-Boersen-Beben-kommt-noch-article15761976.html

 

Deutschlands Manager schauen sorgenvoll nach China. Die Katastrophe im Hafen von Tianjin hat die Schwächen des dortigen Wachstumsmodells offengelegt. Es fehlt an Transparenz, Umweltbewusstsein und einem System der Checks and Balances. Der größte Feind von China ist China. So wirkt denn die Feuersbrunst, die im größten Importhafen die Autos deutscher Hersteller verwüstete, wie der Sturmvogel, der vom drohenden Unheil kündet.

 

Bernecker

Hans A. Bernecker: Rohstoffe!
Der Unterschied zwischen Mathematik und Wirtschaftswissenschaften lässt sich in diesen Tagen gut nachvollziehen. In der Mathematik gibt es bindende Gesetze. Die alten Herren wie Pythagoras, Euklid und andere kennen wir alle oder sollten sie kennen.
Die Wirtschaft kennt nur Gesetzmäßigkeiten. Diese gibt es gedanklich schon von Adam Smith formuliert, was immerhin schon 160 Jahre alt ist. China löste soeben mit seinen währungspolitischen Entscheidungen neue Wirrnisse darüber aus, wie die Märkte für Rohstoffe, insbesondere Industriemetalle, ein Indiz dafür sind, wie die Wirtschaft funktioniert. Jeder kann es nachvollziehen:
Die Nachfrage nach Industriemetallen entspricht der Nachfrage in der realen Wirtschaft. Quer durch alle Sektoren und Varianten der Verarbeitung. An den Terminmärkten für diese Produkte konnte man seit Jahr und Tag ablesen, wie weit die Erwartungen gehen, positiv wie negativ. Die Ausschläge waren kalkulierbar und weitgehend real.
Mit China entstand vor fast 20 Jahren eine Spekulationswelle besonderer Art, die es in dieser Form vorher nicht gab. Den Chinesen wurde unterstellt, dass sie jeden Tag einen Teller voll Kupfer „futtern“ oder Aluminium „fressen“ und dies bezog sich auf eine sagenhafte Bevölkerung von 1,2 Mrd. Menschen, woraus die findigen Spekulanten Hochrechnungen veranstalteten, die zu der kühnen Aussage einiger Gurus führte: Das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Rohstoffe.
Einige Gurus entwickelten einen Index darauf, auf dem wiederum Zertifikate und sonstige Produkte aufgebaut waren und 90 % davon waren Luft. Warum?
Im effektiven Markt konnte man so viel Metall gar nicht kaufen, wie effektiv gewünscht wurde. Also wurden Vehikel entwickelt, womit man auf steigende Preise wetten konnte, ohne jemals eine echte Nachfrage darzustellen. Auch Gold gehörte teilweise dazu, worüber schon berichtet worden ist. Die Chinesen legten noch einen drauf und legten damit alle anderen rein.
Sie haben weder Kupfer verarbeitet noch gegessen, sondern es gekauft, um es als Kreditunterlage dafür zu verwenden, entweder in Aktien oder in Immobilien zu spekulieren. Das hat damals so gut wie niemand gewusst, aber es ist nun einmal chinesisch. Es funktioniert so, wie gegenwärtig in Shanghai in Aktiengeschäften zu beobachten ist. Indes:
Die großen Rohstoffkonzerne der Welt sind diesem Hype gefolgt, was zu einem Problem wird, wurde und noch ist. Sie setzten darauf, was die Gurus erzählten und kauften wie verrückt Förderrechte und Anlagen, die nach Berechnungen der Citigroup bis jetzt 85 Mrd. Dollar ausmachen, die sämtlich abzuschreiben sind. Eben Luft!
Glencore-Xstrata legte gestern seine eigene Bilanz vor. Der ungeheuer ehrgeizige Chef von Glencore arbeitete drei Jahre daran, Glencore und Xstrata zu fusionieren, um unbedingt der Größte der Welt zu werden. Daran gab es erhebliche Zweifel, was sich nun als richtig erweist. Auf Einzelheiten wollen wir hier nicht eingehen. Wichtig ist:
Auch Weltkonzerne sind offensichtlich nicht davor gefeit, solche extrem falschen Einschätzungen zu entwickeln und tatsächlich auch umzusetzen. Zu deren Beratern gehören Wirtschaftsprüfer, Banken, Geologen, aber auch Verarbeiter von Metallen in allen Varianten.
Soweit bekannt, gab es in den drei Aufsichtsräten dieser Unternehmen keinen Widerstand. Das zeigt:
Der Markt für Rohstoffe ist so alt wie die Geschichte der Zivilisation insgesamt. Jeder sollte eigentlich die Grundsätze kennen, wie er funktioniert. Nämlich als gewaltiger Zyklus mit Rhythmen, die sich relativ genau abmessen lassen. Z.B. mit den Kitchin- und Juglar-Zyklen für Investitionen, die man gut 150 Jahre zurückrechnen kann. Der berühmteste Langfrist-Zyklus dieser Art ist der Kondratjew-Zyklus, der gelegentlich genannt wird.
Die gegenwärtigen fallenden Preise sind jedoch die Ursache für die Schwellenländer-Krise. Damit wird das Ganze schon kritischer. Diese Länder leiden unter fallenden Originalpreisen in Dollar, fallenden Devisenkursen ihrer Währungen und darin steckt zweifellos ein neuer Zyklus.
Die Gesetzmäßigkeit daraus ist demnächst zu entwickeln. Denn: Alle Währungen dieser Länder werden so billig, dass diese Länder wiederum sehr schnell konkurrenzfähig werden. Das lässt sich vermutlich schon im kommenden Jahr absehen. So funktionieren Gesetzmäßigkeiten:
Jeder Hausse oder Blase folgt der Absturz in den Keller, um es trivial auszudrücken. Dann beginnt schon in absehbarer Zeit der Aufbau eines neuen Zyklus, was schon die Perspektive für die nächsten Jahre erkennen lassen dürfte.

 

Markets no longer believe ‚it‘ will happen in September

Read more: http://uk.businessinsider.com/markets-uncertain-about-september-fed-rate-hike-2015-8?nr_email_referer=1&utm_content=COTD&utm_medium=email&utm_source=Sailthru&utm_campaign=Post%20Blast%20%28moneygame%29:%20Markets%20no%20longer%20believe%20%27it%27%20will%20happen%20in%20September&utm_term=Markets%20Chart%20Of%20The%20Day?r=US&IR=T#ixzz3jQhFBrU9

 

 

USA
· Der US-Markt schloss gestern, aufgrund von Sorgen über eine globale Abkühlung der Wirtschaft, deutlich im Minus bei 2035,73 Punkten (S&P: -2,11%).
· Hewlett-Packard hat im dritten Geschäftsquartal mit $25,4 Mrd. 8% weniger umgesetzt als im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn verringerte sich demnach um 13% auf $854 Mio. HP befindet sich derzeit im Umwandlungsprozess. So soll das Computer- und Drucker-Geschäft in einer neuen Gesellschaft gebündelt werden, getrennt von den zukunftsträchtigeren Bereichen mit Computerservern und Datenspeichern für Firmen sowie den sonstigen Dienstleistungen. HB – 20.8.15
· Valeant übernimmt für $1 Mrd. in bar Sprout Pharmaceuticals. Der Betrag kann noch steigen, wenn bestimmte Erfolgsschritte erreicht werden. HB – 20.08.15
· Salesforce hat nach einem starken Umsatzplus im vergangenen Quartal den Geschäftsausblick angehoben. Im abgelaufenen Quartal stiegen die Erlöse um 24% im Vergleich zum Vorjahr auf $1,63 Mrd. Salesforce schraubte die Ziele für das gesamte Geschäftsjahr hoch und peilt nun einen Umsatz von $6,6 Mrd. an. NTV – 20.08.15
· Der Durchschnittszins für 30jährige US-Hypothekendarlehen hält sich in der 5. Wochen in Folge unterhalb der 4% Marke und steht aktuell auf 3,93%. WBJ – 20.8.15
· US Daily: Limited Risk Premium in Front-End Rates. GS – 20.8.15
· Global Markets Daily: Does a bearish consensus mean EM assets may actually bounce? GS – 20.8.15
· Heutige Makrodaten: Markit US Manufacturing PMI (53,8)

ASIEN/EM
· Hang Seng: -2,4%, Shanghai: -4,0%, Nikkei -2,9%.
· Der Flash Manufacturing PMI für China fällt im August auf 47,1 Punkte (cons. 48,2). Dies entspricht dem schlechtesten Wert seit der Finanzkrise. GS – 20.8.15 Die Umsätze im chinesischen Smartphone-Markt gingen im 2Q15 zum ersten Mal zurück. GS – 20.8.15
· Der japanische Finanzminister Aso warnt China vor häufigerer Manipulation der Yuan Wechselkurse. RTRS – 21.8.15
· Nach den Gefechten gestern bereitet Nordkorea sein Militär auf Kriegszustände vor und stellt ein Ultimatum an Südkorea, die anti-nordkoreanischen Lautsprecherdurchsagen bis Samstag einzustellen. RTRS – 21.8.15
· Die Exporte pro Tag in Korea sind in den ersten 20 Tagen des August um -11,7% yoy gefallen. Saisonbereinigt entspricht dies einem Rückgang von -7,2% mom, auf den niedrigsten Wert seit August 2010. GS – 20.8.15
· Die Aktivitätsindikatoren der russischen Wirtschaft deuten auf eine Stabilisierung hin. Die Einzelhandelsumsätze fallen -9,2% yoy (cons. -9,8%) und die Industrieproduktion geht -4,8% yoy (cons. -4,7%) zurück. Lediglich die Fixed Investments enttäuschten mit -8,5% (cons. -7,7%). GS – 20.8.15
· Das reale GDP-Wachstum in Mexiko im 2Q15 beträgt +2,2% yoy (cons. +2,1%). GS – 20.8.15
· Malaysia: Der Ringgit fällt wegen der schlechten Exportaussichten bedingt durch die fallenden Ölpreise auf ein 17-Jahres-Tief. BBG – 21.8.15
· In Brasilien steigt die Arbeitslosenrate im Juli auf 7,5% (cons. 6,9%), damit erhöhte sie sich um +0,9% yoy. GS – 20.8.15

EUROPA
· Nach monatelangen Verhandlungen über ein drittes Rettungspaket für Griechenland ist Ministerpräsident Alexis Tsipras am Donnerstag zurückgetreten. Damit ebnete er am ersten Tag frischer Finanzhilfen den Weg für Neuwahlen, bei denen der Chef der linken Syriza-Partei selbst wieder antreten will. Regierungsvertretern zufolge ist der 20. September als Wahltermin im Gespräch. RTRS – 21.8.15
· Deutschland und Frankreich mahnen die EU bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise zu größerer Eile. Deutschlands Innenminister De Maiziere und sein französischer Amtskollege Cazeneuve pochten auf eine einheitliche Definition, welche Staaten auf europäischer Ebene asylrechtlich als sichere Herkunftsländer gelten sollen. RTRS – 21.8.15
· Barclays (BARC LN) droht bei der gerichtlichen Aufarbeitung der Libor-Manipulation eine Sammelklage in den USA. RTRS – 21.8.15
· GlaxoSmithKline (GSK LN) verkauft Ofatumumab an Novartis für bis zu $1Mrd. BBG
· Daimler (DAI GY) Chef Zetschke spricht offen über mögliches Joint Venture mit Google. HB – 21.8.15
· Air France-KLM SA (AF FP) will sein Billigflugangebot in Frankreich und Holland ausweiten. WSJ – 20.08.15
· Die schwedische TF Bank AB will in Frankfurt an die Börse gehen. Einen genauen Zeitrahmen oder weitere Angaben wollte ein Sprecher am Donnerstag auf Nachfrage nicht geben. Beobachter halten eine Unternehmensbewertung in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionenbetrags für möglich. FAZ – 20.8.15
· Heutige Makrodaten: Frankreich/Deutschland/Eurozone Manufacturing und Services PMI Aug (09:00/09:30/10:00)

 

 

 

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Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und ein erholsames Wochenende! Have a nice day and weekend!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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