Summa Summarum

23. Juli 2015

Summa Summarum


Edo 004

 

1000-DOLLAR-MARKE IN GEFAHR
„Das Schlimmste für Gold kommt erst noch“

http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/1000-dollar-marke-in-gefahr-das-schlimmste-fuer-gold-kommt-erst-noch/12089150.html?social=facebook

…meine Meinung, Gold ist die einzige ultimative Hartwährung und gehört in jedes Depot. Zur Zeit ist gerade Sommerschlußverkauf !

 

Goldman Sachs zu Gold
„Der Goldpreis könnte unter 1.000 Dollar fallen“

http://www.xing-news.com/reader/news/articles/83398?xng_share_origin=email

…kaufen, wenn die Kanonen donnern oder Goldman Sachs eine negative Prognose abgibt!

 

Bernecker

Hans A. Bernecker: Entzaubert!
Die begonnene Berichtssaison als dritte dieses Jahres lässt sich doppelt beschreiben: Entweder als Enttäuschung oder schon als kleines Desaster. Die Ergebnisse der bekannten großen Konzerne und Firmen lenken einen Blick auf die Amerikaner, die gewöhnlich für die halbe Welt die Trends vorgeben oder vorgeben wollen. Nach den ersten zehn Tagen eine Zwischenbilanz, die schon weit reicht:
IBM, Oracle, Microsoft und zuvor andere wie Intel legen Ergebnisse vor, die mit der dominierenden Rolle dieser Unternehmen in der Welt schlicht nicht zu vereinbaren sind. Der eine wird umgebaut, der andere wird ausgebaut, ein weiterer muss Milliarden-Investitionen abschreiben, die ohnehin merkwürdig waren etc. Auf Einzelheiten ist nicht weiter einzugehen.
Eine zweite Gruppe deckt den Konsumgütermarkt ab. McDonalds und Coca-Cola stehen hier stellvertretend für alle anderen dieser Größenordnung. Auch sie müssen um-, aus- oder rückbauen, aber sie finden keine neue Perspektive.
Auch die Banken machen einen schlicht bescheidenen Eindruck. Von Führungsrolle und ähnlichen Begriffen ist man weit entfernt. Was nun?
Fünf Jahre lang hat die FED umfangreich gedopt und 5 Bio. Dollar aufgewendet, um über den Ankauf von Bonds Liquidität in den Markt zu geben. Dieses Doping reichte aus, die Wirtschaft auf einem normalen Wachstumskurs zu halten, aber auch nicht mehr. Ohne Doping wäre er deutlich bescheidener gewesen. Seit dem ersten Oktober letzten Jahres ist der Geldhahn jedoch abgedreht. Dann sind wir bei dem bekannten Thema einer Entwöhnungskur, egal ob Drogen oder Geld.
An dieser Stelle wird es erkenntnistheoretisch wirklich kritisch: Keiner wird zurzeit zugeben, dass sich der kurz geschilderte Sachverhalt leicht beweisen lässt. Einer der letzten Nobelpreisträger war der größte Prophet dieser Geldschwemme und wirkte neuerdings in der Europa-Politik durch seine Kolumnen mit, was er allerdings seit etwa acht Tagen in Sachen Griechenland abgebrochen hat. Der Sachverhalt ist relativ gut erkennbar:
Alle genannten großen Konzerne verfügen über die größten Barreserven aller Zeiten. Ob mit oder ohne Steuervorteile liegen sie vielfach im Ausland und werden von den Rating-Agenturen und anderen Research-Häusern mit 2,5 bis 3 Bio. Dollar für die 50 Größten angegeben. Eine ganz genaue Zahl lässt sich nicht ermitteln. Aber es lassen sich etwa 20 % der jährlichen Wirtschaftsleistung der Amerikaner schätzen. Umgekehrt:
Offenbar verweigern die amerikanischen First-Class-Konzerne eine zielstrebige Investitionspolitik im In- oder Ausland. Dieser Sachverhalt ist ebenfalls historisch neu und belegt: Gelddrucken führt nicht weiter, sondern eher in die falsche Richtung oder in die Irre.
Was die Amerikaner daraus machen werden, wird die Wette im Vorwahlkampf sein. Es mag kühn klingen, enthält aber eine hohe Wahrscheinlichkeit. Der Aufbau dieser gewaltigen Liquidität beruhte darauf, dass die Amerikaner keine neuen Investitionsfelder im eigenen Land mehr sehen. Oder aber in Alternativen, die sich rechnen.
Der kurze Fracking-Boom wurde mit dem gefallenen Ölpreis relativ schnell beendet bzw. reduziert. Mit einem steigenden Ölpreis lässt sich die Fracking-Kultur weiter entwickeln, aber die wirtschaftlichen Impulse für das ganze Land bleiben bescheiden. Die Wette lautet also:
Wie werden die Amerikaner und mithin der Markt die in etwa 15 Monaten anstehende Präsidentschaftswahl einpreisen? Es kommt nicht auf die Person an, sondern dieses Mal auf die Parteien. Sollte der Eindruck entstehen, dass Frau Clinton eine wirkliche Chance hat, die erste Präsidentin zu werden, so werden die Investitionen weiter zurückgehen und die Barguthaben steigen. Das lässt sich unschwer kombinieren.
Sollte der Eindruck entstehen, dass ein Republikaner eine Chance hat, steht das Gegenteil bevor. Selbst dann, wenn die bisher bekannten Figuren nicht gerade überzeugend erscheinen. Das wiederum war bei den Republikanern ohnehin selten der Fall. Eigentlich schon seit Nixon und insbesondere auch Reagan. Dieser hatte von Wirtschaft so gut wie gar keine Ahnung, aber er hatte hervorragende Berater aus der Wirtschaft, deren Qualität erstrangig war. Reagan sprach lediglich aus, was diese meinten.
Warum ist dies in den USA wichtiger als in einem Land wie Deutschland? Die Amerikaner wollen Geld verdienen. Ob klein oder groß und immer möglichst ausreichend. Dafür zählt nicht der Zins, sondern das, was unter dem Strich übrig bleibt. Das ist nach den amerikanischen Steuergesetzen relativ leicht zu bemessen und führt zu den bekannten Berechnungen, wie schnell die Amerikaner dies umsetzen. Sei es eine Steuerentlastung oder eine irgendwie anders geartete Begünstigung von Investitionen.
Genau das Gegenteil macht bisher Obama. Seine Politik der Bestrafung der Banken werden viele als richtig ansehen. Das ist gar nicht einmal falsch, aber dafür wirksam. Die verschiedenen sonstigen Regularien sind in Europa weitgehend unbekannt. Sie führten jedoch zum gleichen Ergebnis: Abstinenz! Und dies leider in dem wichtigsten Land der Welt als Lok mit einer Wirtschaftsleistung von ca. 16 Bio. Dollar oder rund gerechnet etwa 28 % der Weltwirtschaft.
Schade!

 

It’s been a crappy earnings season for the Dow

Read more: http://uk.businessinsider.com/dow-vs-sp-500-after-aapl-utx-ibm-miss-2015-7?nr_email_referer=1&utm_source=Sailthru&utm_medium=email&utm_term=Markets%20Chart%20Of%20The%20Day&utm_campaign=Post%20Blast%20%28moneygame%29%3A%20It%27s%20been%20a%20crappy%20earnings%20season%20for%20the%20Dow&utm_content=COTD?r=US&IR=T#ixzz3ghNnQvsA

 
USA
Der US-Markt schloss am Mittwoch, angesichts schwacher Quartalsberichte in der Technologiebranche, im Minus bei 2114 Punkten (S&P: -0,24 %).
Die Verkäufe auf dem US-Häusermarkt erreichen das höchste Level seit 8,5 Jahren (+3,2% auf jährlicher Basis mit 5,49Mio verkaufte Einheiten). RTRS – 22.7.15
Anthem (ANTM) übernimmt Cigna (CI) für mehr als $48Mrd. Von Anthem wird erwartet, dass sie ungefähr $188 pro Aktie für die noch nicht besiegelte Übernahme bezahlen. WSJ – 22.7.15
Blackberry (BB) übernimmt AtHoc um sich stärker im Handysoftwaremarkt zu positionieren. Die finanziellen Details des Deals wurden noch nicht offengelegt. WSJ – 22.7.15
Home Depot (HD) übernimmt Interline Brands für ungefähr $1,63Mrd. Die Aktie von Home Depot steigt leicht auf $114,27. RTRS – 22.7.15
Bank of America (BAC): Paul Donofrio ersetzt überraschenderweise CFO Bruce Thompson. WSJ – 22.7.15
Boeings (BA) Q2 Ergebnisse übertreffen Erwartungen. Umsatz +11% auf $24,54Mrd, Kernerträge fallen von $2,42 auf $1,62 (cons. $1,37). RTRS – 22.7.15
Qualcomm Q3 Umsatz $5,85Mrd, Gewinn pro Aktie $0,99 (cons. $0,95). Im gleichen Zuge möchte Qualcomm die Anzahl ihrer Arbeitnehmer um rund 15% reduzieren, den Vorstand und Managergehälter neu strukturieren sowie Alternativen zu einer Zerschlagung des Unternehmens prüfen. WSJ – 22.7.15
Heutige Makrodaten: Chicago Fed Nat Activity Index (cons. -0,05), Initial Jobless Claims (cons. 280k), Continuing Claims (cons. 2256k) und Leading Index (cons. 0,20%)

ASIEN/EM
Nikkei: +0,4%; Hang Seng: +0,7%; Shanghai: +2,1%.
Japans Handelsbilanzdefizit sinkt von -¥217,2Mrd im April auf -¥69,0Mrd im Juni (cons. +¥5,4Mrd). Die Exporte bleiben konstant (Vormonat -3,8% yoy). Die Importe sinken um -1,4% yoy (Vormonat -5,3% yoy). GS – 22.7.15
Die Inflation in Brasilien liegt im Juli mit +0,59% mom nur leicht unter den Erwartungen (cons. +0,61% mom). GS – 22.7.15 Das Leistungsbilanzdefizit fällt mit -$2,5Mrd schwächer aus als erwartet (cons. -$2,1Mrd). GS – 22.7.15
Südkorea: Das Wirtschaftswachstum fällt saisonbereinigt im zweiten Quartal stärker als erwartet auf +0,3% qoq (cons. +0,4% qoq). GS – 22.7.15
Die Einzelhandelsumsätze in Mexiko liegen im Mai mit +4,1% yoy unter den Erwartungen (cons. +4,7% yoy). GS – 22.7.15
Wie erwartet senkt die Neuseeländische Nationalbank die Zinssätze von 3,25% auf 3,00%. GS – 22.7.15
Der Gewinn bei LG Display (034220) verdreifacht sich seit den Zahlen im letzten Quartal auf +$419,73Mio. RTRS – 23.7.15
Tsinghua Holdings (TSHHCZ) erwägt weiterhin den Kauf von Micron Technology (MU). GS – 23.7.15
Hyundai Motors (005380) will eine Zwischendividende an seine Aktionäre ausschütten. BBG – 23.7.15
EM Macro Daily: Hungary: End of rate cuts does not imply the end of easing. GS – 22.7.15

EUROPA
Griechenland: Die EZB hat ELA für griechische Banken um weitere €900Mio aufgestockt. RTRS – 22.7.15 Am frühen Morgen hat das Athener Parlament für ein zweites Reformpaket gestimmt, was der griechischen Regierung die Fortsetzung der Verhandlungen zu einem dritten Rettungspaket erlaubt. HB – 23.7.15
Frankreich: Die Nationalversammlung hat gestern das Gesetz zur nationalen Energiewende beschlossen. FAZ – 22.7.15
Ab 2016 will BASF (BFA) Pigmentaktivitäten in einer neuen Geschäftseinheit zusammenfassen und in eine eigenständige Gesellschaft ausgegliedert werden. RTRS – 22.7.15
Der Verkaufsprozess der VW-Tochter (VOW3) LeasePlan wurde wieder aufgenommen nachdem regulatorische Hindernisse überwunden worden seien. RTRS – 22.7.15
Die Aktionäre von Yoox (YOOX) haben der Fusion mit Net-A-Porter zugestimmt und eine Kapitalerhöhung von €200Mio beschlossen. BZ Printausgabe
Daimler (DAI): 2Q: EBIT €3,78Mrd (cons. €3,31Mrd)
Ab nächsten Sommer plant Turkish Airlines einen Billigflieger in Deutschland. HB – 22.7.15
Syngenta (SYNN): 1H: EBITDA $2Mrd (cons. $1,91Mrd)
Roche (ROG): 1H: Umsatz CHF23,6 Mrd (cons. CHF23,3Mrd)
Logitech (LOGN): 1Q: EPS 16c (cons. 10c), Umsatz $470Mio (-2% yoy)
Adva Optical (ADV): 2Q: Umsatz €112,3m (Vorjahr €87,2Mio)
Publicis (PUB): 1H: €2,4Mrd (cons. €2,3Mrd)
Credit Suisse (CSGN): 2Q: Nettoertrag CHF1,05Mrd (cons. CHF722,4Mio), CET1 10,3%
ABB (ABBN): 2Q: Nettoertrag $588Mio (cons. $576,7Mio)
Software (SOW): 2Q: Umsatz €205,6Mio (cons. €203,0Mio) Umsatz €104,3Mio, Rohertrag 47,9%
Wincor Nixdorf (WIN): 3Q: Umsatz €560Mio (cons. €553,3Mio), Ebitda €7Mio
Skanska (SKAB): 2Q: operativer Ertrag SEK1,67Mrd (cons. SEK1,56Mrd)
Sanoma (SAA1V): 2Q: Umsatz €468,8Mio (cons. €477,6Mio)
European Economics Daily – UK: New MPC arrangements with the August Inflation Report GS – 22.7.15
Heutige Makrodaten: Eurozone Verbrauchervertrauen (Vorperiode -5,6%), GB Einzelhandelsumsätze (Vorperiode 0,2%)

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

 

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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