Summa Summarum

12. Dezember 2014

Summa Summarum


MuellerVeith 24034

 

Geringe Nachfrage nach EZB-Krediten

http://www.dw.de/geringe-nachfrage-nach-ezb-krediten/a-18123095

 

Nichts hören,nichts sagen, nichts sehen,Markus Koch

Markus Koch N.Y.

6o Dollar Öl: Gut für die Konjunktur, aber schlecht für die Wall Street!
Der Ölpreis sackt erstmals seit April 2009 unter die Marke von 60 Dollar, und nimmt der Rallye des Aktienmarktes die Luft. Über 220 Punkte konnte der Dow Jones zeitweise zulegen. Letztendlich schloss der Index aber kaum freundlich.
Warum ist diese Marke wichtig? Weil auf dem aktuellen Preisniveau die Kreditausfälle deutlich zunehmen sollten. Der Energiesektor macht rund 20 Prozent des amerikansichen Marktes für hoch verzinste Schrottanleihen aus. Das entspricht einem Volumen von rund 350 Milliarden Dollar.
Bei einem Ölpreis von 60 Dollar pro Barrel wird die Luft in diesem Sektor dünn. Weil viele Unternehmen in dem Sektor hoch verschuldet sind, nicht mehr profitabel Energie fördern können und die Kapitalinvestitionen mit einer gewissen Verzögerung auf breiter Front sinken.
Im schlimmsten Fall müssen 30 Prozent dieser ausstehenden Anleihen im Wert von 105 Milliarden Dollar resturkturiert werden, schätzt die Deutsche Bank. Dadurch droht der gesamte Markt für Schottanleihen destabilisiert werden.
Kurzum: Wir sehen hier in den USA ein gewisses Paradox. Der schwache Ölpreis kommt den Verbrauchern zugute, die auch von dem erholten Arbeitsmarkt und dem jetzt zunehmenden Lohnwachstum profitieren. Dementsprechend robust fielen die Einzelhandelsumsätze im November aus. Die Bereitschaft mehr Geld auszugeben nimmt zu, und die Wirtschaftsprognosen steigen.
Doch deshalb muss die Wall Street davon aber nicht profitieren. Die Margen der Unternehmen drohen unter dem Lohnwachstum zu leiden. Laut Morgan Stanley sollten wir auch in 2015 steigende Löhne sehen.
Historisch betrachtet, folgt einem festen Dollar und einem einbrechenden Energiepreis meist auch eine Ertragsrezession im S&P 500 Index! Nicht nur verdienen Energie-Konzerne weniger Geld, auch die Kapitalinvestitionen werden reduziert, was viele andere Sektoren trifft.

 

Why Gold and Oil are trading so differently

http://www.ritholtz.com/blog/2014/12/why-gold-oil-are-trading-so-differently/

 
USA
· Der US-Markt hat am Donnerstag im Plus bei 2035 Punkten geschlossen (S&P: +0,45%). Utilities (+1,06%), Consumer Discretionary (+0,84%) und Consumer Staples (+0,77%) waren die besten Sektoren, während Materials (-0.10%), Energy (+0.03%) und Healthcare (+0.29%) hinter der Gesamtmarktentwicklung blieben. Die Volumen lagen 13% über dem 10-Tages-Durchschnitt und 13% über dem 30-Tages-Durchschnitt.
· Das US-Repräsentantenhaus hat kurz vor Ablauf der Frist einen neuen Haushalt verabschiedet. Nun muss der Senat dem Etat von $1,1 Bio. noch zustimmen. Dafür erhielt die Kammer zwei Tage zusätzlich Zeit. Wie der Mehrheitsführer im Senat, der Demokrat Harry Reid, sagte, werde die Debatte am Freitag beginnen. Sollte auch der Senat dem Kompromiss zustimmen, wäre ein Regierungsstillstand wie im Oktober 2013 vermieden. RTRS – 12.12.14
· Laut Fed-Beobachter Hilsenrath könnten ein starker Dollar und ein fallender Ölpreis sich positiv auf US-Assets auswirken. Sie würden die Inflation niedrig halten und könnten so die Fed dazu bewegen, die Zinsen noch länger niedrig zu halten. Gleichzeitig sei ein starker Dollar ein Zeichen von Kapitalzuflüssen in die USA, was zu höheren Konsumausgaben und höheren Assetpreisen führen sollte. WSJ – 11.12.14
· Der Software-Hersteller Adobe Systems (ADBE US) erwirbt die Bildagentur Fotolia. Adobe lege für den Zukauf $800 Mio. auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit. RTRS – 12.12.14
· US Daily: Q&A on Federal Spending GS – 11.12.14
· Global Markets Daily: China equity rally is narrow, with macro headwinds felt elsewhere GS – 11.12.14
· Heutige Makrodaten (Konsensus): PPI mom (-0,1%), University of Michigan Confidence Index (89,5)

ASIEN/EM
· Nikkei: +0,7%; Hang Seng: +0,1%; Shanghai: +0,6%.
· Die Abschwächung der chinesischen Wirtschaft hält im November an. Die Industrieproduktion stieg um 7,2%yoy (Kons. 7,5%), Einzelhandelsumsätze stiegen um 11,7% (Kons. 11,5%) und Investitionen in Anlagevermögen stieg um 15,8% (inline). BBG – 12.12.14
· Die chinesische Zentralbank schleust nach Angaben aus Finanzkreisen rund 400 Mrd. Yuan oder umgerechnet gut 50 Mrd. Euro in das Bankensystem des Landes, um die Kreditvergabe der Institute anzukurbeln. Die Finanzspritze erfolge über die China Development Bank, die die Gelder über den Interbankenmarkt als kurzfristige Darlehen an andere Institute weiterreiche, sagten Insider. WSJ – 11.12.14
· Japan: Die steigende Konsumlaune in den USA kurbele auch die Geschäfte japanischer Exportfirmen an. Der Topix (+0,8%) beendeten seine dreitägige Talfahrt aufgrund des fallenden Ölpreises. Exportwerte wie Canon, Toyota, Mazda oder Panasonic profitierten zudem von dem wieder etwas schwächeren Yen. RTRS – 12.12.14
· Regulatoren in China ziehen nach Aussagen von Fitch Rating in Betracht, den Zugang zu Unternehmensanleihen mit schlechterem Rating für unerfahrene Investoren einzuschränken. BBG – 12.12.14
· Die russische Zentralbank entschied am Donnerstag, den Schlüsselzins auf 10,5% zu erhöhen. Russland stemmt sich damit gegen die massive Kapitalflucht. RTRS – 11.12.14
· Mexiko schreibt nach der Öffnung des Energiesektors ein erstes Projekt für Investoren aus der Privatwirtschaft aus. Die Regierung hofft auf Milliardeninvestitionen. HB – 12.12.14
· EM Macro Daily: Brazil-Restoring domestic and external balance will require significantly tighter fiscal and easier FX policy GS – 12.12.14

EUROPA
· Ukraine: Die Waffenruhe im Osten der Ukraine wird nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko mittlerweile eingehalten. Es sei „das erste Mal seit sieben Monaten”, dass in den vergangenen 24 Stunden die Waffen geschwiegen hätten und kein ukrainischer Soldat getötet oder verletzt worden sei, berichtet Präsident Poroschenko. WSJ – 12.12.14
· Die Commerzbank hat nach Angaben informierter Kreise die Zahlung einer Strafe von mehr als $1 Mrd. wegen Verstößen gegen ein US-Handelsembargo gegenüber dem Iran akzeptiert. Eine Vereinbarung mit den verschiedenen zuständigen US-Behörden werde derzeit ausgearbeitet und bis Januar öffentlich gemacht, berichtet AFP. WSJ – 12.12.14 FAZ – 12.12.14
· Die Lufthansa will ihre Dividende stärker am Unternehmenserfolg ausrichten. Dividendenzahlungen aus der Substanz, wie mitunter in der Vergangenheit, wird es künftig nicht mehr geben, sagte Finanzvorstand Simone Menne. WSJ – 12.12.14
· Airbus will von einer bevorstehenden Einstellung des A380 nichts wissen. Stattdessen sollen neue Kunden gewonnen werden und die Maschine letztlich aktualisiert werden, versprach Fabrice Brégier, Chef der Zivilflugzeugsparte bei der Airbus Group.
· Hochtief: Die australische Tochter Leighton treibt ihren Umbau voran. Die Sparte John Holland werde für rund €767 Mio. an den chinesischen Baukonzern China Communications Construction verkauft, teilte Leighton am Freitag mit. HB – 12.12.14
· Hugo Boss: Permira hat rund 4,9 Mio. Aktien verkauft, wodurch die Beteiligung von 39% auf 32% sinkt. HB – 111.12.14
· Heutige Makrodaten: Euroraum Industrieproduktion Okt (11:00), LTRO (3J.) Rückzahlung (12:00).

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und ein erholsames Wochenende!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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