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3. Dezember 2014

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MuellerVeith 24045

 

Kapitalflut, Kapitalverkehrskontrollen, Kapitalvernichtung

 

Die Notenbanken der Welt feuern aus allen Rohren und werden das Rad wohl auch nicht mehr zurückdrehen können. Immer mehr Kapital, wird den Finanzmärkten zur Verfügung gestellt, in der Hoffnung, dass dieses bei dem Endverbraucher ankommt und die Inflation anheizt. Die Staffel wird von der FED an die BoJ weitergegeben und auch die EZB steht bereits in den Startlöchern, die Märkte mit Geld zu fluten. Sie hat bereits damit begonnen, Unternehmensanleihen aufzukaufen und auf ihre Bücher zu nehmen. Demnächst kommen noch Staatsanleihen hinzu und, ich bin mir sicher, auch gebrauchte Fahrräder werden demnächst von der EZB als Sicherheit gegen Geld akzeptiert werden. Dies hat schon den Anschein einer Verzweiflungstat, denn, schauen wir auf Japan, dessen Verschuldungsquote längst die 240% überschritten hat, führte die Flutung des Marktes mit Geld nicht zu dem gewünschten Ergebnis, im Gegenteil, Japan exportiert immer weniger, importiert immer mehr und die Bevölkerung wird immer ärmer.

Dies läßt die Erkenntnis zu, dass das Helikopterprinzip der Geldflutung bewirkt, dass Geld an Wert verliert und mehr Geld nicht zu mehr Reichtum, sondern zu mehr Armut führt.

Kapitalverkehrskontrollen sind bereits allgemein eingeführt, denn möchten Sie mehr als EUR 10.000.- in das Ausland verbringen, müssen Sie dies bereits heute beim Zoll anmelden, sonst kommen empfindliche Strafen auf Sie zu. Dieser Betrag kann natürlich, bei Bedarf, beliebig nach oben oder unten angepaßt werden.

Schon wird bereits offen diskutiert, das Bargeld ganz abzuschaffen. In Italien ist es bereits heute nicht mehr möglich, Waren über EUR 1.000.- bar zu zahlen, in Griechenland liegt die Höchstgrenze bei EUR 1.500.-. Dies würde natürlich die Kontrolle des Geldes der Bürger wesentlich erleichtern und auch die Suche nach den Bürgen für die Schulden, wäre ganz einfach.

Die Zinsen sind bereits in den meisten Wirtschaftsräumen auf historische Tiefs angekommen und das Sparen auf der Bank lohnt sich bereits seit Jahren nicht mehr, da die Inflation das Ersparte auffrißt. Hat dies der deutsche Sparer bisher wissentlich oder auch unwissentlich hingenommen, wird es jedoch spannend, wenn die Banken den NEGATIVZINS, den sie bereits bei der EZB zahlen müssen, an die Kunden weitergeben, was einem Strafzins auf Bareinlagen gleichkommt. Vereinzelt haben Banken bereits damit begonnen.

Ich bin sehr darauf gespannt, ob dies der deutsche Sparer ebenso hinnimmt. Das Geld unterm Kopfkissen bunkern, ist sicherlich ein schlechter Rat, denn es erhöht nicht nur die Gefahr des Diebstahls, sondern auch bei Bränden ist es denkbar schlecht geschützt.

Für diesen Zweck legen wir Ihnen das „Financial Crisis Survival Kit“ (Finanzkrise Überlebenspaket) bei. Sie können uns allerdings auch selbstverständlich um Rat fragen, welche Möglichkeiten es gibt, den Strafzinsen zu entgehen! (Kunden, die dieses nicht erhalten haben, bekommen dies gerne auf Wunsch zugeschickt. (Solange der Vorrat reicht!)

Der Sparer wird somit gezwungen, will er Rendite erwirtschaften, ein Risiko einzugehen, denn der Weg führt an alternativen Anlagen wie Anleihen, Aktien und Rohstoffen, nicht vorbei.

Die fallende Inflation setzt die EZB unter Druck. An den Anleihemärkten der Eurozone herrscht Torschlusspanik: Wer sich jetzt noch mehr als 0,50% (!) Rendite für die nächsten 10 Jahre sichern will, muss zugreifen! Angetrieben wird der jüngste Kaufrausch von der EZB, welche die Spekulationen um Staatsanleihekäufe weiter anheizt. So sprach Vizepräsident Constâncio bereits über Details eines möglichen QE-Programms und Mario Draghi mahnte eine baldige Wiederbelebung der Inflation an.

Auch verändert die Niedrigzinspolitik des Mario Draghi das Versicherungsgeschäft. Mangels lukrativer Anlagemöglichkeiten will die Allianz in den nächsten drei Jahren bis zu drei Milliarden Euro in Windkraftprojekte investieren. Schon heute ist die Versicherung der größte europäische Finanzinvestor im Bereich grüner Energie. Der Seriosität der Ökobranche hat Draghis Geldflutung damit gutgetan. Ob das auch für die Vermögenswerte der Deutschen gilt, wird sich zeigen, denn ein Fünftel der Windparks wirft keine Rendite ab und bei der Hälfte können die Investoren froh sein, wenn sie ihr Geld zurück bekommen.

Für den interessierten Leser, fügen wir den Degussa Marktreport bei, in dem Sie mehr zu den angeschnittenen Themen finden können.

 

http://news.degussa-goldhandel.de/newsletter/T850BHKY1E.pdf

 

Wir möchten uns bei Ihnen für die angenehme Zusammenarbeit in 2014 bedanken.

Die Müller & Veith GmbH geht in den Weihnachtsurlaub. Bitte beachten Sie, dass wir zwischen dem 20.12.2014 und 20.01.2015 nicht erreichbar sind.

In dringenden Fällen, schreiben Sie uns bitte eine mail an:

 

willkommen@muellerundveith.de

 

Vielleicht ist Ihnen bereits aufgefallen, dass wir unsere Homepage neu gestalten. Sie erreichen diese unter:

 

http://www.muellerundveith.de

 

Dort finden Sie auch den Weg zu unserem Blog, der Sie täglich mit neuen Informationen versorgt und in dessen Archiv Sie alle Beiträge aus der Vergangenheit der Müller & Veith GmbH finden.

Auch gelangen Sie dort leicht auf unsere übrigen Kanäle in den Sozialen Netzwerken!

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Neue Jahr 2015!

 

Herzliche Grüße

Das Team der Müller & Veith GmbH

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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