Summa Summarum

19. November 2014

Summa Summarum


MuellerVeith 24034

 

EZB soll Geld verschenken 5000 Euro für alle!

http://www.stern.de/wirtschaft/geld/oekonomen-fordern-5000-euro-fuer-alle-2153608.html

 

EZB-Chef Draghi deutet Kauf von Staatsanleihen an

http://www.fondsprofessionell.de/news/markt-strategie/nid/ezb-chef-draghi-deutet-kauf-von-staatsanleihen-an/gid/1018183/ref/1/

 

David Cameron warns of looming second global crash

http://www.theguardian.com/world/2014/nov/16/david-cameron-third-eurozone-recession-g20-warning

 

Markus Koch, N.Y.

Japan: Verkehrte Welt.
Japans Ministerpräsident Shinzo Abe vertagt wegen der schlechten Wirtschaftslage die geplante Anhebung der Verbrauchssteuer. Statt bereits im Oktober 2015, soll es nun im April 2017 dazu kommen. Um das Wachstum zu stimulieren, sollen Verbraucher sogar 25 Milliarden Dollar an Steuersenkungen und Barauszahlungen erhalten. Zumindest wenn es nach Abe geht.
Ganz im Gegensatz zum Aktienmarkt, werden sich die Ratingagenturen darüber kaum freuen, ist Japans Schuldenberg doch bereits doppelt so groß wie die Wirtschaft der Nation. Die Ratingagentur Fitch wird gegen Ende November entscheiden, ob eine Abstufung der Bonität notwendig ist. Die bittere Wahrheit: Da die Bank of Japan aggressiv japanische Staatsanleihen aufkauft, dürfte sich eine Abstufung der Bonität nicht auswirken.
Wir leben in einer Welt, deren Wirklichkeit durch die Zentralbanken anhaltend verwischt wird….scary!

 

FINANCE More: Shinzo Abe Abenomics Japan
The West Can Only Dream Of Japan’s Level Of ‚Failure‘

Read more: http://www.businessinsider.com/shinzo-abe-is-right-abenomics-has-not-failed-and-he-deserves-credit-2014-11#ixzz3JV8BxWLa

 

NOBELPREISTRÄGER MERTON IM INTERVIEW
„Warren Buffett ist eigentlich ein Heuchler“

http://www.handelsblatt.com/finanzen/zertifikate/nachrichten/nobelpreistraeger-merton-im-interview-warren-buffett-ist-eigentlich-ein-heuchler/10980462.html

 
USA
· Der US-Markt hat am Dienstag nahezu unverändert geschlossen und notiert bei 2051 Punkten (S&P: +0,5%). Healthcare (+1,6%), Materials (+1,2%) und Industrials (+0,7%) waren die besten Sektoren, während Telcos (-0,2%), Energy (+0,05%) und Cons Disc (+0,2%) hinter der Gesamtentwicklung zurückblieben. Die Volumina lagen -1% unter dem 10-Tages- und -12% unter dem 30-Tagesdurchschnitt.
· Ein Gesetz zum Bau der Öl-Pipeline Keystone XL von Kanada an die US-Golfküste ist im Senat in Washington knapp gescheitert. Am Ende fehlte bei der Abstimmung eine Stimme, um die erforderliche Mehrheit von 60 der 100 Senatoren zu erreichen. Das Repräsentantenhaus hatte in der vergangenen Woche klar für das Gesetz votiert. WSJ – 19.11.14
· Über den Messengerdienst Snapchat können Nutzer nun auch Geld an Freunde verschicken. Für die Funktion namens “Snapcash” hat sich Snapchat mit dem mobilen Bezahldienst Square des Twitter (TWTR) -Mitbegründers Jack Dorsey zusammen getan. WSJ – 18.11.14
· Die Nachrichten im Chat-Dienst WhatsApp werden künftig auf ihrem gesamten Weg verschlüsselt. WhatsApp tat sich dafür mit Open Whisper Systems zusammen. HB – 18.11.14
· US Daily: Gear Shift to Mid-cycle is Coming Up. GS – 19.11.14
· Global Markets Daily: The outperformance of European credit has run its course; shifting our view to a slight overweight US. GS – 18.11.14
· Heutige Makrodaten (Konsensus): Housing Starts (1025k), Building Permits (1040k)

ASIEN/EM
· Nikkei: -0,3%; Hang Seng: -0,5%; Shanghai: -0,3%.
· Wie erwartet hat der japanische Premierminister Abe Neuwahlen für den für den 21. Dezember angesetzt und die Steuererhöhung für 18 Monate verschoben. Ausserdem hat er das Kabinett beauftragt ein Konjunkturpaket in der Höhe von JPY3 Bio. zu schnüren. GS – 18.11.14 WSJ – 18.11.14
· Die BoJ setzt ihre umfangreiche Lockerungspolitik fort und bleibt auch bei ihrer positiven Konjunktureinschätzung – trotz der düsteren Wachstumszahlen, die Anfang der Woche veröffentlicht worden waren. Die BoJ entschied mit einer Mehrheit von acht zu eins, mit Wertpapierkäufen im Volumen von 80 Billionen Yen, (umgerechnet etwa €545 Mio.) pro Jahr Geld in das Bankensystem zu pumpen. WSJ – 19.1.14
· Eine kleine Gruppe von Demonstranten ist in Hong Kong in ein Regierungsgebäude eingedrungen. RTRS – 19.11.14
· Nachdem die Nachfrage von ausländischen Investoren nach chinesischen Aktien über die Verbindung zwischen den Börsen in Shanghai und Hong Kong am Montag sehr hoch war, ist das Interesse am Dienstag und Mittwoch gesunken. WSJ – 19.11.14
· Diplomaten gehen davon aus, dass die Atomgespräche mit dem Iran, welche bis zum 24. November beendet werden sollen, wohl noch einmal verlängert werden müssen. WSJ – 18.11.14
· EM Macro Daily: Northeast Asia – Trade integration could be a cure for ageing economies. GS – 18.11.14

EUROPA
· Ukraine: Die Nato beobachtet eine deutliche Verstärkung der Truppen in der Ostukraine und auf der russischen Seite der Grenze. „Es geht um Truppen, Material, Artillerie und sehr moderne Luftabwehr-Systeme“, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstag in Brüssel. FAZ – 18.11.14
· Russlands Präsident Putin hat gestern überraschend Außenminister Steinmeier zu Gesprächen in den Kreml eingeladen. Der Meinungsaustausch habe sich um „Wege aus der Ukraine-Krise, die neue Perspektiven der Kooperation eröffnen könnten“, gedreht. HB – 19.11.14
· EU: Nach vorläufig gescheiterten Verhandlungen eskaliert der Streit um den milliardenschweren Haushalt der EU. Europaparlamentarier warfen den Regierungen der Mitgliedstaaten in scharfer Form vor, eine Zahlungskrise der Union zu riskieren. HB – 18.11.14
· Die französische Nationalversammlung hat mit knapper Mehrheit für den umstrittenen Haushalt 2015 mit seinen €21 Mrd. Einsparungen gestimmt. Mit dem Haushalt soll Frankreichs Staatsdefizit in 2015 nur minimal abgesenkt werden, auf 4,3 % des BIP im Vergleich zu 4,4 % in diesem Jahr. WSJ – 18.11.14
· Frankreich erhöht das Tempo bei der Lockerung des Kündigungsschutzes. Bereits seit 2013 geltende Regelungen seien zu unflexibel und hätten ihr Ziel nicht erreicht, sagten Regierungsvertreter am Dienstag. Daher seien neue Schritte erwogen. RTRS – 19.11.14
· Die EZB will die bei der jüngsten Bilanzprüfung gewonnenen Erkenntnisse und Daten in der täglichen Aufsichtsarbeit einsetzen. Banken warnen unterdessen vor einer regulatorischen Überforderung. WSJ – 18.11.14
· In Großbritannien hat die von deutschen Discountern angezettelte Preisschlacht dem Lebensmittelhandel erstmals seit 20 Jahren niedrigere Einnahmen eingebrockt. Für einen Warenkorb aus Milch, Brot und Gemüse müsse 0,4 Prozent weniger bezahlt werden als noch vor einem Jahr, teilten die Marktforscher von Kantar am Dienstag mit. HB – 18.11.14
· BNP Paribas: Die französischen Strafverfolgungsbehörden haben offenbar einige hochrangige Manager von BNP Paribas im Visier. Wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte, wird seit Anfang des Monats gegen einige hochrangige Führungskräfte wegen des vorläufigen Verdachts auf Insiderhandel ermittelt. WSJ – 19.11.14
· Rhön-Klinikum kauft für rund €1,6 Mrd. eigene Aktien zurück. Das entspricht fast der Hälfte aller Papiere, weshalb sich der Anteil der Großaktionäre an dem fränkischen Krankenhausbetreiber annähernd verdoppeln könnte. RTRS – 19.11.14
· BMW und vier andere große Autohersteller müssen ihren Rückruf wegen möglicherweise Airbag-Probleme in den USA ausweiten. Bei den Fahrzeugen können Airbags auch ohne Aufprall platzen und umherfliegende Metallteile Insassen verletzen. RTRS – 19.11.14
· Wirecard 3Q: Vorsteuergewinn €34,8Mio vs. Kons €25,6Mio., EPS €0,24 vs. Kons. €0,19.
· Heutige Makrodaten: Euroraum Leistungsbilanz Sep (10:00), BoE-Sitzungsprotokoll (10:30)

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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