Summa Summarum

17. Oktober 2014

Summa Summarum


USA
Der US-Markt hat am Donnerstag, nach einem durchwachsenen Handelstag, minimal zugelegt und notiert bei 1863 Punkten (S&P: +0,0%). Energy (+1,7%), Materials (+1,0%) und Industrials (+0,7%) waren die besten Sektoren, während Cons Staples (-0,7%), Tech (-0,6%) und Healthcare (-0,5%) hinter der Gesamtentwicklung zurückblieben. Die Volumina lagen 24% über dem 10-Tages- und 55% über dem 30-Tagesdurchschnitt.
St. Louis Fed-Präsident James Bullard meint die Fed sollte das “Quantitative Easing“ Programm aufgrund der aktuellen Inflationserwartungen weiter aufrecht erhalten. BBG – 16.10.14
US-Industrie springt im September kräftig an. Die Industrieproduktion wuchs um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat. Das ist der stärkste Zuwachs seit rund drei Jahren. WSJ – 16.10.14
AMD (AMD) streicht nach schwachem Quartal 7 Prozent der Jobs. Das Nettoergebnis in den drei Monaten per Ende 27. September brach auf $17 Mio. nach $48 Mio. im Vorjahr ein. Der Umsatz sank nur leicht auf $1,43 Mrd. von $1,46 Mrd. im Vorjahr. Die Aktie verlor im nachbörslichen US-Handel zunächst knapp 5% auf $2,51. WSJ – 16.10.14
Google (GOOGL) wächst langsamer als erwartet. Das Unternehmen konnte den Umsatz zwar um 20% auf $16,52 Mrd. ausbauen, die Gewinne lagen mit $2,81 Mrd. aber unter denen im entsprechenden Vorjahreszeitraum ($2,97 Mrd.). Analysten hatten mit steigenden Profiten gerechnet. Die Aktie von Google gab daraufhin um 2% nach. HB – 16.10.14
Chiquita (CQB) hat das nachgebesserte Übernahmeangebot von Cutrale-Safra zurückgewiesen. Das Konsortium aus einem brasilianischen Safthersteller und einer Investmentgesellschaft hatte sein Angebot um 8% von $13 je Aktie auf $14 je Aktie angehoben. Chiquita befindet sich derzeit auch in Gesprächen Fyffes (FFY) für ca. $500 Mio. zu übernehmen. WSJ – 16.10.14
Schwache Barbie-Verkäufe belasten Mattel (MAT). Der US-amerikanische Spielzeugkonzern Mattel hat im dritten Quartal 22% weniger verdient als im Vorjahr und die Erwartungen verfehlt. Grund sind die Rückläufigen Verkaufszahlen des Kassenschlagers Barbie. Das Ergebnis je Aktie verschlechterte sich von $1,04 im Vorjahr auf $0,97. WSJ – 16.10.14
Zayo ein Anbieter von unbeschalteter Glasfaserinfrastruktur (dark fiber) geht für $19 in New York an die Börse. Das Unternehmen wird zunächst $400 Mio. mit dem Verkauf von ca. 21 Mio. Aktien aufnehmen. WSJ – 16.10.14
US Daily: Ebola Fears in Focus (Dawsey). GS – 16.10.14
Heutige Makrodaten (Konsensus): US University of Michigan Confidence (84,0), Housing Starts (1008K) und Building Permits (1030K)

ASIEN/EM
Nikkei: -1,1%; Hang Seng: +0,3%; Shanghai: -0,7% (7.52Uhr).
Die starken Schwankungen des Yen machen dem japanischen Finanzminister Aso Sorgen. Er befürchtet negative Folgen für die Wirtschaft des Landes. FAZ – 16.10.14
Der stellvertretende Ministerpräsident Taro Aso will mit Glücksspiel das Wirtschaftswachstum in Japan ankurbeln. Das Parlament dürfte jetzt die notwendigen Gesetze schneller beschließen. FAZ – 17.10.14
Spekulation auf eine Verzögerung der Verbindung der Börsenplätze Shanghai und Hongkong drückten die Kurse. BBG – 17.10.14
Die Polizei in Hongkong hat ein weiteres Protestlager geräumt. Zelte, Regenschirme und Barrikaden wurden beseitigt – Hundertschaften der Polizei standen für den Notfall bereit. Dabei gab es kaum Widerstand. HB – 17.10.14
Der Regierungschef von Hong Kong Leung Chun-ying plant für nächste Woche Gespräche mit den Demonstranten. Nikkei – 17.10.14
Auf dem Asiengipfel wollen sich europäische Spitzenpolitiker um Merkel am Freitag bei einem Treffen mit Putin und Poroschenko um einen Frieden in der Ukraine bemühen. WSJ – 17.10.14
Die IS verliert in Kobane aufgrund von Luftangriffen an Boden. Der Ausgang der Schlacht trotz jüngster Erfolge ihrer Verteidiger völlig offen. WSJ – 16.10.14
Hyundai finanziert den geplanten Kauf eines Geländes (umgerechnet 10 Mrd. USD) in Seoul durch Barvermögen. Dies senkt die Dividendenerwartungen. BBG – 17.10.14
Honda prüft ob ein fehlerhafter Airbag für den Tod eines amerikanischen Fahrers verantwortlich gewesen sein könnte. Seit 2008 wurden 6 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen. BBG – 17.10.14
EM Macro Daily: What the FX market tells us about EM central bank ‘hawkishness’. GS – 16.10.14
Emerging Markets Weekly: Assessing the fallout for EM assets. GS – 16.10.14

EUROPA
Europa werde Athen weiterhin „jede erdenkliche Hilfe“ leisten, um „akzeptable finanzielle Bedingungen“ für den griechischen Staat sicherzustellen. Kurz zuvor hatte die griechische Notenbank bereits mitgeteilt, dass der griechische Finanzsektor zusätzliche Unterstützung von der EZB bekommt. Demnach wird die EZB Sicherheiten, die griechische Banken bei ihr für den Erhalt frischer Kredite parken müssen, etwas besser bewerten als bisher, wodurch sich ein zusätzliches Volumen von €12 -15 Mrd. ergibt, die sich die Banken bei der EZB leihen können. NTV – 16.10.14
Angela Merkel hat angesichts der wirtschaftlichen Schwächetendenzen vor einem Wiederaufflammen der Euro-Krise gewarnt. „Die Krise ist noch nicht dauerhaft, noch nicht nachhaltig überwunden“, sagte Merkel gestern in einer Regierungserklärung zum anstehenden Asem-Gipfel Europas und Asiens. HB – 16.10.14
Italiens Regierung hat sich auf Steuererleichterungen und Haushaltsmaßnahmen in Milliardenhöhe geeinigt. Das Kabinett verabschiedete das neue „Stabilitätsgesetz“ mit einem Volumen von rund €36 Mrd. Zeit – 16.10.14
Die Inflationsrate in der Eurozone lag im September bei 0,3% nach 0,4% im August. Welt – 16.10.14
BSkyB hat im dritten Quartal sein bereinigtes operatives Ergebnis binnen Jahresfrist um 11% auf £316 Mio. gesteigert. HB – 16.10.14
Nestlé hat in den ersten neun Monaten des Jahres 3,1% weniger Umsatz gemacht, hält aber an seinem Jahresausblick fest. Der Umsatz fiel in den ersten neun Monaten bis Ende September auf 66,2 Mrd. Franken nach 68,35 Mrd. im Vorjahreszeitraum (erw. 66,75 Mrd.). Das organische Umsatzwachstum lag bei 4,5% (erw. 4.7%). WSJ – 16.10.14
BASF verkauft sein Geschäft mit Textilchemikalien. Die Sparte, die 2013 zusammen mit den BASF-Lederchemikalien auf einen Umsatz von €321 Mio. kam wird für einen nicht genannten Betrag an Archroma verkauft. MM – 16.10.14
Der Konflikt bei Air France-KLM um die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen bei der Billigtochter Transavia ist beigelegt. HB – 16.10.14
Heutige Makrodaten: Construction Output Eurozone.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und ein erholsames Wochenende!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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