Summa Summarum

10. April 2014

Summa Summarum


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Spekulanten sind gierig, aber nicht nachtragend

Rückkehr an den Kapitalmarkt
Griechenland will Geld einsammeln

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Griechenland-will-Geld-einsammeln-article12628996.html

 

Rückkehr an den Kapitalmarkt: Athen will erstmals wieder Staatsanleihen ausgeben

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-will-staatsanleihen-ausgeben-a-963475.html

 

The Most Conspicuous Example Of Improving Sentiment In The Crisis-Riddled Eurozone

Read more: http://www.businessinsider.com/conspicuous-example-of-improving-sentiment-in-euro-2014-4#ixzz2ySvhptJi

 

Gbureks Geld-Geklimper

Das Ende der EZB-Wortspiele naht

http://www.wiwo.de/politik/europa/gbureks-geld-geklimper-das-ende-der-ezb-wortspiele-naht/9742100.html

 

USA
Der US-Markt schloss gestern im Plus bei 1872 Punkten (S&P +1,1%). Healthcare (+2,1%), Info Tech (+1,6%) und Materials (+1,5%) waren die besten Sektoren, während Telecom (-0,7%), Utilities (+0,3%) und Industrials (+0,5%) hinter der Gesamtmarktentwicklung blieben. Die Volumina lagen 1% über dem 10-Tages- und 6% über dem 30-Tagesdurchschnitt.
Chicago Fed Präsident Charles Evans sagte, es werden mindestens 6 Monate zwischen dem Ende von QE und der ersten Zinserhöhung liegen. RTRS – 9.4.14
Die Fed hat bei ihrem Protokoll der Notenbanksitzung Einigkeit bei ihrer anhaltend lockeren Geldpolitik demonstriert. Die neue Orientierungshilfe für die Zinspolitik wurde ohne interne Widerstände verfasst. Statt an einer Arbeitslosenquote von 6,5% will sich die Notenbank nun nach der neuen Richtlinie an dem Inflationsziel von 2%, sowie an Fortschritten Richtung Vollbeschäftigung orientieren. NTV – 9.4.14
Für heute ist die Erstnotiz von Ally-Aktien geplant. Diese sollen für $25 ausgegeben werden und bringen der US-Regierung $2,4 Mrd. ein. Der Börsengang wurde bereits mehrfach verschoben. HB – 10.4.14
Die Bank of America (BAC) befreit sich von einem weiteren Rechtsstreit und zahlt im Gegenzug im Kreditkartenstreit $772 Mio. WSJ – 9.4.14
Chevron (CVX) geht von einem Gewinnrückgang im abgelaufenen Quartal aus. Negative Wechselkurseffekte werden das Ergebnis des ersten Vierteljahres mit $100 Mio. belasteten. Außerdem fielen Kosten für Umweltschäden in Höhe von $400 bis $500 Mio. an. HB – 10.04.14
Mars übernimmt für rund $2,9 Mrd. in bar den Großteil der Tiernahrungssparte von Procter & Gamble. WSJ – 9.4.14
Global Economics Weekly: The role of common risk factors across uncommon asset markets. GS – 9.4.14
US Daily: Degrees of Optimal Control. GS – 9.4.14
Heutige Makrodaten (Konsensus): Initial Jobless Claims (320k), Import Price Index MoM (0,2%) und Monthly Budget Statement (-$36,0 Mrd.)

ASIEN/EM
Die asiatischen Indizes notieren heute uneinheitlich: Nikkei: -0,1%; Hang Seng: +0,4%; Shanghai: +0,3% (8Uhr MEZ).
China:
Schwache Handelsdaten für den März: Exporte -6,6% yoy (Kons.: +4,8%), Importe -11,3% yoy (Kons.: +3,9%), Handelsbilanz USD+7,7 Mrd. (Kons.: USD+1,8 Mrd.). GS – 09.04.14
Es gibt Pläne die Börsen in Shanghai und Hong Kong miteinander zu verknüpfen und Investoren täglich Aktienhandel im Volumen von CNY23,5 Mrd. (USD3,8 Mrd.) zwischen den beiden Börsen zu ermöglichen. BBG – 10.4.14
Chinas Premierminister hat ausgeschlossen, dass es einen bedeutenden Stimulus geben wird um die Konjunktur kurzfristig zu unterstützen. RTRS – 10.4.14
Die Maschinenaufträge in Japan sind im Februar um 8,8% mom gefallen (Kons.: -2,6%). Im Jahresvergleich sind sie um 10,8% gestiegen (Kons: +17,5%). GS – 09.4.14
Die Bank of Korea lässt den Leitzinssatz unverändert bei 2.5% und hat ihre BIP Prognose für 2014 von 3.8% auf 4.0% erhöht. BBG – 10.4.14
Australiens Arbeitsmarktzahlen haben die Erwartungen übertroffen. Die Arbeitsstellen sind im März um 18,100 im März gestiegen und die Arbeitslosenrate auf 5.8% gefallen (Kons.: +5,000 Arbeitsplätze; Arbeitslosenquote: 6.0%). CNBC – 10.4.14
EM Macro Daily: Pressure on Nigerian Naira (unaffected by GDP rebasing) GS – 9.4.14

EUROPA
Die ukrainische Regierung will den Widerstand prorussischer Aktivisten im Osten des Landes notfalls mit Gewalt brechen. „Diejenigen, die auf Konflikt setzen, werden die Härte des ukrainischen Staates zu spüren bekommen“, sagte Innenminister Awakow in Kiew. „Ich denke, dass in den nächsten 48 Stunden eine Lösung für diese Krise gefunden wird.“ FAZ – 10.4.14
Griechenland plant mit der Platzierung einer fünfjährigen Anleihe die Rückkehr an den Kapitalmarkt. Das Volumen soll nach Angaben eines Regierungsmitarbeiters bei €2-3 Mrd. liegen, berichtet Reuters. Auch Zypern plant Präsident Nikos Anastasiades zufolge Ende 2015 eine Rückkehr an die internationalen Kapitalmärkte. Es sei auch nicht ausgeschlossen, dass bereits zuvor die Marktchancen ausgelotet würden. RTRS – 9.4.14HB – 09.04.14
Spaniens Ministerpräsident Rajoy hat ebenso wie Frankreichs Premier Valls die Untätigkeit der EZB in Bezug auf den derzeit starken Euro kritisiert. BBG – 9.4.14
Polens Ministerpräsident Tusk hat sich für einen Euro-Beitritt aus Gründen der nationalen Sicherheit ausgesprochen. „Der Beitritt zur Euro-Zone wäre strategisch gesehen eine weitere Möglichkeit, Polen in der Gruppe der wichtigsten westlichen Staaten zu verankern und unsere Sicherheit zu verbessern“, sagte Tusk am Mittwoch. HB – 9.4.14
Die Ermittlungen gegen die Deutsche Bank im Verdacht der Währungsmanipulation nehmen eine neue Wende, nachdem eine hochrangige Vertriebsmitarbeiterin der Deutschen Bank in Singapur wegen des Austauschs handelsrelevanter Informationen mit der Zentralbank Singapurs suspendiert worden ist. Unklar blieb, welche Informationen genau die Vertriebsdirektorin weitergegeben haben soll. WSJ – 10.4.14
LVMH mit 1Q14 Umsatz: €7.206 Mio. (Kons. €7.398 Mio.). Während die Sparten Fashion & Leather und Retailing mit +9%/+10% überzeugen konnten, drückten Wines & Spirits (-3%, hauptsächlich in China) und Währungseffekte (-5%) auf den Umsatz. GS360
Carrefour: 1Q Umsätze €19,8Mrd inline mit den Schätzungen; die Gewinn-Erwartungen für das Gesamtjahr wurden bestätigt.
European Economics Daily: Statistical changes to boost measured GDP in Europe GS360
Heutige Makrodaten: Frankreich: Industrieproduktion Feb (8:45) und Inflation Mrz. (8:45), Italien Industrieproduktion Feb (10:00), EZB-Monatsbericht (10:00), BoE-Leitzinsentscheidung (13:00)

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

 

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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