Summa Summarum

28. Januar 2014

Summa Summarum


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Wenige Reiche, viel Reichtum

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-01/infografik-reichtum-weltweit

Wir alle dürfen sehr glücklich und dankbar sein, dass wir in einer äußerst friedlichen Zeit leben. Dies ist auch einer der Gründe wieso die Reichen heute so reich sind (siehe Grafik). In Kriegszeiten schrumpft Vermögen und muss erst wieder aufgebaut werden. In Friedenszeiten arbeitet der „Zinseszins“ besonders stark für Vermögende.

 

Ran an die Vermögen

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bundesbank-zur-euro-krise-ran-an-die-vermoegen-1.1873456

 

Absturz der Lira: Türkische Zentralbank beruft Krisensitzung ein

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/tuerkische-lira-zentralbank-beruft-krisensitzung-ein-a-945779.html

 

 
USA
  • Der US-Markt schloss am Montag, aufgrund von schlechter als erwarteten New Home Sales, im Minus (S&P -0,5%). Industrials (+0,2%), Utilities (+0,2%) und Telecom (+0,1%) waren die besten Sektoren, während Info Tech (-1,0%), Healthcare (-0,8%) und Financials (-0,6%) hinter der Gesamtmarktentwicklung blieben. Die Volumina lagen 28% über dem 10-Tages- und 38% über dem 30-Tagesdurchschnitt.
  • U.S New Home Sales sind im Dezember um 7% auf +414k (Annual Rates) gefallen vs. Erwartungen von 455k. BB – 27.01.14
  • Apple hat in seinem ersten Quartal (Quartalsende 28 Dez. 2013) 51Mio I-Phones verkauft, was zwar einen neuen Rekord darstellt, aber unter den Erwartungen der Analysten lag (55 Mio). Der Umsatz stieg dabei um 5.7% auf $57.6Mrd., während das Net Income mit $13.1 Mrd. unverändert blieb. Die Earnings per share stiegen um 5% auf $14,5. WSJ – 27.01.2014
  • Caterpillar überraschte mit einer Gewinnsteigerung von 43% auf $1 MrdDer Umsatz fiel dabei zwar um 10% auf $14,4 Mrdwas aber ebenfalls deutlich über den Erwartungen der Analysten lag. Hoffnung macht dem US-Konzern die globale Konjunkturbelebung, die sich auch in den Schwellenländern zeigt, sowie das strikte Sparprogramm. HB – 27.01.14
  • Die US-Regierung hat großen amerikanischen Internetfirmen in der Geheimdienstaffäre leichte Zugeständnisse gemacht, nachdem die fünf Firmen Facebook, Google, LinkedIn, Microsoft und Yahoo auf das Recht geklagt hatten, ihre Kunden genauer über das Ausmaß der NSA-Anfragen informieren zu dürfen. HB – 28.01.2014
  • Heutige Makrodaten (Konsensus): Durable Goods Orders (1,8%), Consumer Confidence Index (78)
 
ASIEN/EM
  • Die asiatischen Märkte handeln heute nahezu unverändert (Nikkei -0,1%; Hang Seng +0,0%; Shanghai +0,1%)
  • Die indische Zentralbank hat den Leitzins unerwartet um 25bp auf 8% angehoben. Weitere Zinserhöhungen wären nicht nötig, wenn sich der Inflationsdruck abschwäche so die Zentralbanker. RTRS – 28.01.
  • Die argentinische Zentralbank hat am Montag offenbar zugunsten der heimischen Währung am Devisenmarkt interveniert. Sie habe USD135 Mio. aufgewendet, um den Peso zu stützen und eine weitere Abwertung zu verhindern, berichtete eine mit den Vorgängen vertraute Person. WSJ – 27.01.
  • Die türkische Zentralbank hat wegen des Kursverfalls der heimischen Währung erstmals seit circa 2,5 Jahren eine Sondersitzung einberufen. Das Treffen soll am Dienstag stattfinden und das Ergebnis noch am Abend bekanntgegeben werden.RTRS – 27.01.
  • In Ägypten verdichten sich die Anzeichen für eine Kandidatur von Armeechef Abdel Fattah al-Sissi bei der Präsidentenwahl. Der Militärrat, das höchste Gremium der Armee, habe bereits grünes Licht für die Kandidatur gegeben. RTRS – 27.01.
  • Thailands Wahlkommission hat wegen der anhaltenden Gewalt eine Verschiebung der für Sonntag geplanten Abstimmung gefordert. RTRS – 27.01. Gleichzeitig wurden Makrodaten veröffentlicht: das GDP stieg im 4. Quartal um 2,92% yoy (Konsensus: 1,83%).
  • Die Syrien-Friedengespräche in Genf kommen wegen des neu aufgeflammten Streits über einen Machtwechsel in dem Bürgerkriegsland nicht von der Stelle. RTRS – 27.01.
  • Auf dem globalen Smartphone Markt sehen sich Samsung und Apple mit einem starken Zuwachs bei den chinesischen Anbietern Huawei Technologies und Lenovo Group konfrontiert. Der Marktanteil der Chinesen beträgt inzwischen 5,7 beziehungsweise 4,7 Prozent. HB – 28.01.
  • EM Macro Daily: India—a step forward for the RBI’s policy framework (Poddar) 
 
EUROPA
  • Die ukrainische Opposition und die Regierung haben sich im Machtkampf nach offiziellen Angaben auf die Abschaffung umstrittener repressiver Gesetze sowie eine Amnestie für Demonstranten geeinigt. FAZ – 27.01.14 WSJ – 28.01.14
  • Die Arbeitslosigkeit in Frankreich ist im Dezember auf einen Rekordwert von 3,3 Mio. gestiegen. Damit hat Staatspräsident Hollande sein selbst gestecktes Ziel verpasst, den Anstieg der Arbeitslosigkeit bis Ende 2013 zu stoppen. FAZ – 27.01.14
  • Die Troika ist unzufrieden mit dem Fortschritt von Griechenlands Reformen und wird daher die nächste Kredittranche erst Ende Februar freigeben. FAZ – 27.01.14
  • Litauen will zum 1. Januar 2015 dem Euro beitreten. Von dem Beitritt verspricht es sich unter anderem einen verstärkten Handel und steigende Investitionen. HB – 27.01.14
  • Bundesfinanzminister Schäuble hat der Forderung von EZB-Präsident Mario Draghi nach einem schnelleren Aufbau des europäischen Abwicklungsfonds für marode Banken eine Absage erteilt. Er sehe wenig Bereitschaft vonseiten der Banken die insgesamt €55 Mrd. schneller in den geplanten Bankenabwicklungsfonds (SRF) einzuzahlen sollten. HB – 27.01.14 WSJ – 27.01.14
  • Die Bundesbank hat in ihrem jüngsten Monatsbericht vorgeschlagen, dass von der Zahlungsunfähigkeit bedrohte Staaten eine einmalige Vermögenssteuer erheben, statt auf das Geld europäischer Steuerzahler zurückzugreifen. WSJ – 27.01.14
  • Die Royal Bank of Scotland rechnet für 2013 mit einem „beträchtlichen Verlust“. Grund hierfür sind Belastungen aus Rechtsstreitigkeiten von rund £3,1 Mrd. HB – 27.01.14 GS360
  • Die Deutsche Bank hat bislang unbekannten Dokumenten zufolge eine Restrukturierung der Kirch-Gruppe bereits Ende 2001 diskutiert. HB – 28.01.14
  • STMicroelectronics rechnet nach einem Umsatzplus im vierten Quartal wieder mit rückläufigen Erlösen. Diese dürften im laufenden Jahresviertel um 6 bis 13 Prozent sinken, teilte das Unternehmen am Montag in Genf mit. HB – 27.01.14
  • Global Markets Daily: Three Considerations on Euro area Short Rates
  • Siemens mit 1Q Ergebnissen: Umsätze €17,3Mrd vs. Cons €18,1Mrd; Auftragseingang €20,8Mrd; Nettogewinn aus fortg. Geschäftsbereichen €1,39Mrd vs. erwartet €1,33Mrd; Märkte in 2014 werden weiter herausfordernd; das NYSE Listing werde beendet.
  • Philips berichtet 4Q Zahlen: Umsätze €6,8Mrd leicht über den Schätzungen; 4Q Ebita ex-items €915Mio. vs. Cons €874Mio; Nettogewinn €409Mio vs. erwartet €460Mio; Auftragseingang sei etwas geringer als geschätzt; CEO zeigt sich vorsichtig für 2014; 7% des geplanten €1,5Mrd Aktienrückkaufs sei durchgeführt.
  • Swedbank verbucht 4Q Nettozinseinkommen i.H.v. Skr5,6Mrd leicht über den Erwartungen; Nettogewinn Skr3,6Mrd vs. Consensus Skr4Mrd; Kreditnachfrage in den baltischen Staaten sei weiterhin gering.
  • Software AG 4Q Umsätze €272Mio inline mit den Schätzungen; Ebit €70,4Mio vs. erwartet €70,2Mio.
  • Heutige Makrodaten: Deutschland GFK-Konsumklima Feb. (8:00), Euroraum Geldmenge M3 Dez. (10:00)

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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