Summa Summarum

24. Januar 2014

Summa Summarum


Brichta und Veith
USA
  • Der US-Markt schloss auf Grund schwacher Makrozahlen (China PMI) schwächer (S&P: -0,89%). Telekommunikation (+1,0%), Utilities (-0,3%) und Technologie (-0,4%) waren die besten Sektoren, während Financials (-1,7%), Materials (-1,5%) und Industrials (-1,2%) hinter der Gesamtmarktentwicklung blieben. Die Volumina lagen 14% über dem 10-Tages- und 23% über dem 30-Tagesdurchschnitt.
  • Bislang haben 112 Unternehmen (38% der Marktkapitalisierung) des S&P ihre Q4-Zahlen berichtet: davon konnten 38% die Erwartungen übertreffen. Der historische Durchschnitt liegt bei 47%. 
  • Microsoft konnte mit einem Umsatzanstieg von 14% auf den Rekordwert von $24,5 Mrd. (Konsensus: $23,7 Mrd.) die Erwartungen übertreffen. Hauptreiber waren gute Verkaufszahlen der X-Box und Surface Produkte. BBG – 24.01.2014
  • Qualcomm hat nach eigenen Angaben ein Portfolio von Patenten von Hewlett-Packard gekauft. BBG – 24.01.2014
  • US Aktien-Fonds konnten in der vergangenen Woche Netto-Zuflüsse von $4 Mrd. verbuchen. Anleihen-Fonds konnten ca. die gleichen Zuflüsse aufweisen (www.amgdata.com)
  • Heute werden keine wesentlichen Makrodaten veröffentlicht.
 
ASIEN/EM
  • Die asiatischen Märkte haben die schwachen Wirtschaftsdaten aus China noch nicht verarbeitet und handeln überwiegend im Minus: Nikkei -1.9% / Hang Seng -0.8% / Shanghai +0.6%.
  • Die schwachen Makrodaten aus China führten gestern zu einem globalen Abverkauf von Schwellenländer-Währungen. Am schwersten getroffen waren der südafrikanische Rand, die türkische Lira, der brasilianische Real und der argentinische Peso. WSJ – 23.01. BBG – 23.01. Die türkische Lira verlor an Wert, obwohl die Zentralbank ihre erste unangekündigte Intervention am Kapitalmarkt seit mehr als zwei Jahren durchführte. BBG – 23.01.
  • Chinas Bankenregulierer hat die Direktive erlassen, die Kreditvergabe an Unternehmen aus der Kohleförderindustrie einzuschränken und zeigt damit die Sorge um mögliche Kreditausfälle in diesem Sektor. BBG – 23.01.
  • In dem von Protesten erschütterten Thailand prüft das Verfassungsgericht einen Antrag auf Verschiebung der für den 2. Februar angesetzten Parlamentswahl. RTRS – 23.01.
  • Nach dem konfrontativen Auftakt der Syrien-Friedenskonferenz hat sich UN-Vermittler Lakhdar Brahimi zuversichtlich geäußert, dass sich die Konfliktparteien doch noch annähern. „Wir haben einige eindeutige Hinweise, dass die Parteien bereit sind, Fragen wie den Zugang zu Bedürftigen, die Freilassung von Gefangenen und örtlich begrenzte Feuerpausen zu diskutierten“, sagte Brahimi. RTRS – 23.01.
  • Toyota hat seinen Titel als größter Autobauer der Welt verteidigt. Der japanische Hersteller verkaufte im vergangenen Jahr 9,98 Millionen Fahrzeuge. Das waren nicht nur zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor, sondern auch mehr als General Motors und Volkswagen jeweils abgesetzt haben. Die Rivalen konnten zuletzt die Distanz zu den Japanern jedoch etwas verringern. RTRS – 23.01.
  • EM Macro Daily: EM rates and the US front-end (Cole, Wilson) GS – 23.01.
  • Emerging Markets Weekly: Macro and market patterns around EM elections (Trivedi et al.) WSJ – 23.01.
 
EUROPA
  • In der Ukraine hat sich die Opposition nach dem Krisengespräch mit Präsident Janukowitsch enttäuscht gezeigt: Die Gespräche seien ergebnislos verlaufen. WSJ – 24.01.14 FAZ – 24.01.14
  • Die BoE hat signalisiert, dass sie die Geldpolitik bei ihrem nächsten Ratstreffen im Februar überdenken will, da die Arbeitslosigkeit schneller zurückgeht als zunächst angenommen. Insbesondere die Verknüpfung zwischen der Geldpolitik und der Arbeitslosenquote dürfte dabei gelockert werden. WSJ – 24.01.14 FT – 24.01.14
  • Italiens Finanzminister Saccomanni hat angekündigt, dass die Privatisierung von Poste Italiane am Freitag im Kabinett beschlossen werden soll. In einem ersten Schritt soll ein Anteil von 40% mit einem Wert von €6 Mrd. privatisiert werden. FT – 24.01.14
  • Die SNB verstärkt ihre Bemühungen, ein Überhitzen des Immobilienmarkts zu verhindern. Um die Vergabe von Hypothekenkrediten weiter einzudämmen, wurde der im Februar vergangenen Jahres aktivierte antizyklische Kapitalpuffer auf 2 von zuvor 1 Prozent erhöht. WSJ – 23.01.14
  • Fitch hat das Toprating AAA für Deutschland bestätigt und schätzt, dass die Verschuldungsquote 2013 von 81% auf 79,4% gesunken ist. S&P hat Kroatiens Rating von BB+ auf BB gesenkt.WSJ – 24.01.14
  • Renault und Nissan legen ihre Produktion und R&D zusammen und sparen dadurch $4 Mrd. RTRS – 24.01.14
  • Hapag-Lloyd plant im Anschluss an die Fusion mit CSAV einen Börsengang in Frankfurt. Die Fusion könnte bereits im März abgeschlossen sein. WSJ – 23.01.14
  • BASF will im Geschäftsbereich Performance Products weiter die Kosten senken. Mit einer Reihe von Maßnahmen soll das zur Sparte gehörende Papierchemikaliengeschäft jetzt profitabler werden und an die rückläufige Nachfrage in Europa und Nordamerika angepasst werden. WSJ – 23.01.14
  • Die Lufthansa will einem Medienbericht zufolge juristisch gegen den geplanten Streik der Fluglotsen vorgehen. FAZ – 24.01.14
  • Ziggo mit 4Q-Zahlen: EPS €0,40 (Kons.€0,49), Umsatz €394 Mio. (€401,9 Mio.) Für 2014 fokussiert man sich weiter auf Umsatzwachstum im Breitband-Internet und Ziggo Mobile, Capex werden auf rund €370 Mio. ansteigen wodurch das EBITDA unverändert bleiben dürfte.
  • Heute gibt es keine wichtigen Makrodaten.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und ein erholsames Wochenende!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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