Summa Summarum

15. Januar 2014

Summa Summarum


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USA
  • Nach dem größten Tagesverlust seit Anfang November am Montag schloss der US-Markt am Dienstag deutlich im Plus (S&P 1,1%). Info Tech (+1,9%), Materials (+1,4%) und Healthcare (+1,3%) waren die besten Sektoren, während Utilities (+0,1%), Telecom (+0,4%) und Cons Staples (+0,6%) hinter der Gesamtmarktentwicklung blieben. Die Volumina lagen 5% über dem 10-Tages- und 4% über dem 30-Tagesdurchschnitt.
  • Laut Fed-Mitglied Plosser (Philadelphia) sollte der schwache Arbeitsmarktreport für Dezember keinen Einfluss auf die geplante Fortführung des Taperings haben. Fisher (Dallas) ist froh über den Beginn des Taperings, jedoch hätte er zu Beginn eine größere Reduzierung von insgesamt $20 Mrd. präferiert. WSJ I – 14.01.14 WSJ II – 14.01.14
  • Ein US-Gericht kippt die Netzneutralität und hat der Klage von Verizon gegen die US-Aufsicht FCC stattgegeben. Verizon darf somit eigene Dateninhalte im Netz bevorzugen. HB – 15.01.14
  • United braucht weniger Flugzeuge als geplant und hat deshalb eine Airbus-Bestellung über sechs Maschinen im Wert von $1,078 Mrd. storniert. HB – 15.01.14
  • Time Warner nähert sich dem Verkauf des Headquarters an die Related-led Gruppe, die sich mit den Staatsfonds von Abu Dhabi und Singapur über die Finanzierung der $1,3 Mrd. geeinigt hat. WSJ – 14.01.14
  • J.P. Morgan hat aufgrund von Rechtskosten im 4. Quartal gut 7% weniger und für das Gesamtjahr $1,30 je Aktie und somit 9 Cent weniger als im Vorjahr verdient. WSJ – 14.01.14
  • Sinkende Rückstellungen für faule Kredite bringen Wells Fargo deutliche Entlastung und lassen den Gewinn um 11% auf $5,4 Mrd. ansteigen. RTRS – 14.01.14
  • General Motors (GM) konnte im vergangenen Jahr weltweit 4% mehr Fahrzeuge als 2012 absetzen. Zudem wird GM  im März erstmal seit sechs Jahren wieder eine Dividende zahlen. Die Aktie legte nachbörslich knapp 3% auf $41,21 zu. WSJ – 14.01.14
  • Tesla (TSLA) übertrifft die eigenen Ziele und veröffentlichte einen Absatzrekord seines Model S. Die Aktie steig nachbörslich um 2,5% auf $165,25. HB – 14.01.14
  • US Daily: An Update on Recent Fiscal Developments (Phillips) GS – 15.01.14
  • Heutige Makrodaten (Konsensus): MBA Mortgage Applications (-), Empire Manufacturing (3,5%) und PPI MoM (0,4%)
 
ASIEN/EM
  • Die asiatischen Märkte handeln gemischt: NIKKEI: +2,5%, SHCOMP: -0,3%, Hang Seng: +0,4%
  • In China fiel das Volumen neuer Kredite im Dezember erneut und beziffert sich auf geschätzte Yuan 1,2Mrd (vs. Yuan1,6Mrd im Vorjahr). BB-15.1.14
  • Singapurs Hausverkäufe waren im Dezember 82% geringer als im Vorjahr und waren damit so gering wie seit 2009 nicht mehr. Die Regierung unternimmt große Anstrengungen das überhitzte Preisniveau zu bremsen. BB-15.1.14
  • EM Macro Daily – 2014 – a busy election year in CEE
 
EUROPA
  • Frankreichs Präsident Hollande will mit Steuerentlastungen in Milliardenhöhe das Ruder herumreißen und die Wirtschaft des Landes wieder auf Wachstumskurs bringen. Er kündigte an, dass bis 2017 die Unternehmen von bisherigen Sozialabgaben für Familienleistungen befreit werden, was €30 Mrd. an Entlastungen ausmacht. WSJ – 14.01.14 FAZ – 14.01.14
  • Die Weltbank hat ihren Ausblick für das weltweite Wachstum im Jahr 2014 von 3% auf 3,2% erhöht. Die Organisation begründet ihre verbesserte Prognose mit der stärkeren Erholung in den USA und in der Eurozone. WSJ – 15.01.14 SPGL – 15.01.14
  • Die EU hat sich auf strengere Regeln für den Hochfrequenzhandel und die Rohstoffmärkte geeinigt. Die strikteren Finanzmarkt-Vorschriften sollen mehr Transparenz schaffen und die Volatilität verringern. HB – 15.01.14
  • Die EU verzichtet auf neue europäische Gesetze gegen die umstrittene Fracking-Technik zur Förderung von Schiefergas und macht so den Weg frei, um europäische Vorhaben zu erschließen. FAZ – 14.01.14
  • Griechenland hat 2013 zum ersten Mal seit zehn Jahren einen Haushaltsüberschuss geschafft. Allerdings handelt es sich um einen sogenannten Primärüberschuss, also ohne Einrechnung der Zinskosten. WSJ – 14.01.14
  • Die Rettung der spanischen Banken könnte für den Staat teurer werden als bislang angenommen. Wirtschaftsminister de Guindos rechnet mit zusätzlichen €15 Mrd. allein für die Bank CAMFAZ – 14.01.14
  • Die Deutsche Bank hat Berichten zufolge im Rahmen des Skandals um manipulierte Wechselkurse einen Devisenhändler entlassen. WSJ – 14.01.14
  • Die Klage gegen Daimler wegen mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen zu Zeiten der Militärdiktatur in Argentinien wurde von einem US-Gericht abgewiesen. WSJ – 14.01.14
  • K+S hat im vergangenen Jahr wegen des Preisrückgangs für Düngemittel deutlich weniger verdient und stellte für 2013 EBIT  von mehr als €600 Mio. nach €804 Mio. im Vorjahr in Aussicht. WSJ – 14.01.14
  • Axel Springer will US-Magazin Forbes kaufen. In einer Bieterrunde dürften die derzeitigen Forbes-Eigentümer mit dem Verkauf zwischen $400-500 Mio. erlösen. WSJ – 14.01.14
  • Air Berlin fordert €48 Mio. für Belastungen wegen der mehrfach verschobenen Eröffnung des Hauptstadtflughafens. FAZ – 14.01.14
  • European Economics Daily: The long-run consequences of Euro area shocks 
  • Heutige Makrodaten: Deutschland BIP 2013 (9:00), Euroraum Handelsbilanz Nov. (11:00)
 Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!
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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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