Summa Summarum

23. Oktober 2013

Summa Summarum


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DRUCKEN – DRUCKEN – DRUCKEN – DRUCKEN – DRUCKEN – DRUCKEN

QE3…………………QE ∞

Überraschend hohe Arbeitslosigkeit in den USA = Neue Höchststände an den BörsenQE3…………………QE ∞ = Die neue Logik in unserer Welt der Börsen!

THE SCARIEST JOBS CHART EVER

http://www.businessinsider.com/the-scariest-jobs-chart-ever-2013-10?nr_email_referer=1&utm_source=Triggermail&utm_medium=email&utm_term=Money%20Game%20Chart%20Of%20The%20Day&utm_campaign=Moneygame_COTD_102213

 

Does No QE = Recession ?

 

Sie sind skeptisch, Herr Koch? 

Die Frage habe ich in den letzten Tagen auf meiner Tour durch Deutschland und Österreich oft gehört. Ich stelle mich der Tendenz des Aktienmarktes nicht in den Weg und nehme selbst auch daran teil. Der Markt hat schliesslich immer recht.

Auch ich bin mir bewusst, dass der S&P 500 Index im Gleichschritt mit der Bilanz der US Notenbank expandiert. Die wird nach den schwachen Arbeitsmarktdaten die monatlichen Anleihekäufe nun wohl frühestens im Frühlung 2014 erstmals drosseln. In wenigen Monaten steht der S&P 500 bei 1950 Punkten. Zumindest wenn der Index weiterin stark mit der Bilanz der Fed korreliert.

Warum ich skeptisch bin, hat einen ganz anderen Grund: Was die Bullen anfacht ist der Glaube daran, dass die Geldpolitik funktioniert, und dass man sich niemals gegen die Notenbank stellen sollte. Sentiment facht die Kurse an.

Dabei wird jedoch vergessen, dass die Notenbank trotz einer aggressiven Geldpolitik den Kurseinbruch zwischen 2000-2002 und 2007-2009 nicht verhindern konnte. Was 2009 zu einem Turnaround beigetragen hat, war das Ende von “Mark-to-Market” Bewertungen in den Bilanzen der Banken (neben QE1).

Die Idee aber, dass mit einer aggressiven Geldpolitik geschaffen werden kann, ist eine Illusion. Ein Anstieg des Aktienmarktes um 1 Prozent, facht die Wirtschaft um 0,03 bis 0,05% an und reduziert die Arbeitslosigkeit um 0,2%. In anderen Worten: Der faire Wert des Aktienmarktes muss um 70 Prozent angefacht werden, um 2,8 Prozent Wachstum zu generieren, und die Arbeitslosigkeit um 1,4 Prozent zu senken. Nichts anderes hat die Fed getan.

Eine abrupte Krise ist unwahrscheinlich. Jedoch erleben wir schon jetzt einen schleichenden Vertrauensverlust in die Effektivität der Notenbankpolitik, und somit in Wirtschaftswachstum selbst. Da liegt die eigentliche Gefahr.

Die alten Gesetze der Wirtschaft und des Aktienmarktes sind seit 2010 ausgehebelt. Die Korrelation zwischen leitenden Wirtschaftsindikatoren, dem Arbeitsmarkt und der Konjunktur ist negativ – wegen dem Eingreifen der Notenbank. Folgten am Aktienmarkt auf Phasen der Euphorie oder der Überbewertung massive Korrekturen, sehen wir nun spekulative Gewinne. Gestern war das beste Beispiel dafür.

Die Wall Street ist gemessen an fundamentalen Indikatoren teurer als man denken mag. Das Shiller KGV liegt bei 25. Dabei wird der S&P 500 Index durch die inflationsbereinigten Gewinne von Corporate Amerika der letzten zehn Jahre geteilt. Wir liegen damit, bis auf die End 90er Jahre, weit über dem historischen Durchschnitt.

Wie wir auch bei der aktuellen Ertragssaison sehen, schlagen rund 51 Prozent der Unternehmen die Umsatzziele. Der historische Durchschnitt liegt bei fast 61 Prozent. Im S&P 500 Index liegt das Kurs-/Umsatzverhältnis bei 1,6 Punkten. Der historische Durchschnitt liegt bei 0,8 Punkten. Vor dem Crash 1987 lag die Quote bei unter 1 und zum Zeitpunkt des Einbruchs von 1972 lagen wir bei unter 1,3 Punkten. Auch daran gemessen ist der Markt somit teuer.

In anderen Worten: Geniessen Sie die Rally des Marktes, aber sichern Sie Ihre Portfolios ab und stellen Sie sicher, daß Sie nur Risiken eingehen, mit deren Konsequenzen Sie auch leben können. Ein breit gefächertes und gut abgesichertes Portfolio ist entscheidend!

 

40 Prozent Minus-Einkommen der Griechen brechen ein

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Einkommen-der-Griechen-brechen-ein-article11588416.html

USA
  • Der US-Markt schloss aufgrund Spekulationen um eine Verschiebung des „Taperings“ bis März 2014 im Plus (S&P 0,6%). Materials (+1,4%), Cons Staples (+1,4%) und Utilities (+1,3%) waren die besten Sektoren, während Info Tech (-0,2%), Financials (+0,2%) und Telecom (+0,5%) hinter der Gesamtmarktentwicklung blieben. Die Volumina lagen 14% über dem 10-Tages- und 17% über dem 30-Tagesdurchschnitt.
  • Fed: Laut einer Umfrage auf Reuters rechnen die meisten Wertpapierhäuser in den USA erst im März 2014 mit einem „Tapering“. Grund sind der „Shutdown“ und die Debatte um die US-Schuldenobergrenze. RTRS – 22.10.13
  • Ausländische Investoren, vor allem China, waren im August Netto-Verkäufer von US-Staatsanleihen. Im Gegensatz zum Zufluss von $31 Mrd. im Monat Juli betrug der Abfluss im August $8,9 Mrd. BBG – 22.10.13
  • Apple stellte gestern sein neues iPad Mini mit einem hochauflösenden Display (ab $399) und das große iPad mit dem 10-Zoll Display im schlankeren Design vor. HB – 23.10.13
  • Milliardär Carl Icahn verkaufte mit 2,99 Mio. Aktien die Hälfte seines Anteils an Netflix. Dabei geht es wohl auch um einen Streit mit seinem Sohn Brett über den Wert der Aktie. Nachdem die Aktie bereits 9,2% über den Handelstag verloren hatte, gab sie nachbörslich nochmal 2,3% nach und notiert bei $315.08.  BBG – 22.10.13
  • Corning (GLW): Nach der Ankündigung eines Aktienrückkaufs von $2 Mrd. und der vereinbarten, kompletten Übernahme des Joint-Ventures mit Samsung legt die Aktie nachbörslich knapp 26% auf $19,31 zu. BBG – 22.10.13
  • Broadcoms (BRCM) schwacher Ausblick für den Umsatz im 4Q ($1,92-$2,03 Mrd. gegenüber erwarteten $2,13 Mrd.) lassen die Aktie nachbörslich 8,6% auf $24,94 fallen. Grund ist eine schwache Nachfrage nach Chips, die Handys mit dem Internet verbinden. BBG – 23.10.13
  • Cree (CREE) verliert aufgrund einer schwächeren Gewinnerwartung je Aktie für das kommende Quartal von $0,36-$0,41 gegenüber den Schätzungen von $0,44 nachbörslich 15,23% und notiert bei $63,00.
  • US Daily: After the September Jobs Report (Hatzius)
  • Heutige Makrodaten (Konsensus): MBA Mortgage Applications (-) und Leading Index (0,6%)
 
ASIEN/EM
  • Die asiatischen Indizes notieren nach schlechten Nachrichten vom chinesischen Geldmarkt im Minus. (NIKKEI: -1.4%, SHCOMP: -1.1%, Hang Seng: -0.3%)
  • Bei Chinas Geldmarkt-Zinssatz wurde der stärkste Anstieg seit Juli verzeichnet.. Der 7-Tages-Repo-Satz sprang um 42 bp auf 4%, auch der Übernacht-Repo-Satz stieg um 67 bp. Grund war die People’s Bank of China, die seit dem 17. Oktober den Verkauf von Reverse-Repos gestoppt und dem Finanzsystem somit YUAN44.5 Milliarden (US$7.3 Milliarden) entzogen hat. BBG – 23.10.
  • Die Industrial & Commercial Bank of China Ltd., Chinas größte Bank, und ihre vier größten Konkurrenten haben im ersten Halbjahr dreimal soviele Kredite abgeschrieben wie in der ersten Hälfte des Vorjahres. Insgesamt beliefen sich die Abschreibungen auf YUAN22.1 Milliarden (US$3.65 Milliarden), verglichen mit YUAN7.65 Milliarden im Vorjahr. BBG – 23.10.
  • China und Russland haben einen größeren Öl-Deal abgeschlossen. Demnach wird Russland über die nächsten 10 Jahre weitere 10 Millionen metrische Tonnen jährlich an China liefern. Der Deal, mit einem Volumen von US$85 Milliarden, wird an Rosneft gehen. CND – 23.10.
  • Mitglieder der syrischen Opposition haben es abgelehnt, an Friedengesprächen teilzunehmen, sofern die Möglichkeit besteht, dass Präsident Bashar al-Assad im Amt bleibt. RTRS – 22.10.
  • EM Daily:  Reviewing our rates views in India and Korea (Lake) 
 
EUROPA
  • Die EZB wird Insidern zufolge die Kapitalanforderungen an die 130 größten Banken erhöhen. Die harte Kernkapitalquote müsse acht Prozent betragen. Details werden heute bekanntgegeben. RTRS – 22.10.13 BBG – 22.10.13
  • Die Bundesregierung rechnet in ihrer Herbstprognose für 2014 mit einem BIP-Wachstum i.H.v. 1,7%. RTRS – 22.10.13
  • Die EU wird am 5.November neue Gespräche mit der Türkei über einen EU-Beitritt eröffnen. RTRS – 22.10.13 EU-Kommissionspräsident Barroso hat sich für die Aufnahme der Türkei als auch aller Balkan-Länder in die EU ausgesprochen.FAZ – 23.10.13
  • Rabobank wird im Zuge des Libor-Skandals Berichten der FT zufolge rund €1 Mrd. zahlen, um das laufende Ermittlungsverfahren zu beenden. WSJ – 23.10.13
  • Volkswagen steht weiter unter dem besonderen Schutz des deutschen Staates. Der Europäische Gerichtshof wies die Klage der EU-Kommission gegen das VW-Gesetz ab. RTRS – 22.10.13
  • Nordea berichtet einen 3Q Nettogewinn i.H.v. €777Mio vs. Consensus €787Mio; die Eigenkapitalrendite lag bei 10,8%; Net Interest Income €1,4Mrd inline mit den Schätzungen; Net Fee & Commission Income bei €652Mio und damit leicht über den Erwartungen (€643 Mio).
  • Peugeot mit 3Q Zahlen: Umsätze 12,1Mrd vs. erwartet €12,2Mrd; das Einsparziel der GM-Allianz könnte gesenkt werden und liegt aktuell noch bei $1Mrd pro Jahr bis 2016.
  • Faurecia hat den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt; die Profitabilität in Asien sowie Europa sei auf dem Weg der Besserung.
  • ST Microelectronics verbucht 3Q Umsätze i.H.v. $2Mrd leicht unter den Schätzungen.
  • Orange berichtet 3Q Ebitda bei €3,37Mrd marginal über Consensus; die Ziele für Cash Flow und Dividende wurden bestätigt; 4Q wird auf den Niveau der vorherigen Quartale erwartet.
  • Heutige Makrodaten: BoE Minutes (10:30 Uhr), Verbrauchervertrauen in der Euro-Zone (16 Uhr)
 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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