Summa Summarum

3. Juni 2013

Summa Summarum


DRUCKEN – DRUCKEN – DRUCKEN – DRUCKEN – DRUCKEN – DRUCKEN

QE3…………………QE ∞

Summa Summarum vom 24.07.2012

Prof. Norbert Walter(+): Wenn Italien und Spanien fallen, reden wir nicht mehr über eine Rettung, sondern über Verhältnisse wie nach dem 2. Weltkrieg und das bedeutet LASTENAUSGLEICH! (RIP)

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Zweifel an EZB-Strategie: Top-Investor rechnet mit Rückkehr der Euro-Krise

Euro Unemployment Hits Its Worst Level Ever

What else is there to say?

Read more: http://www.businessinsider.com/chart-of-the-day-euro-unemployment-hits-its-worst-level-ever-2013-5#ixzz2UxS6IJpT

IWF gibt weitere Milliardentranche für Griechenland frei

http://nachrichten.finanztreff.de/news_news.htn?sektion=topthemen&id=9081211

Athen macht Fortschritte? Von wegen!

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-31561/von-wegen-athen-macht-fortschritte-aufschwung-luege-siechende-kranke-wut-rentner-so-geht-es-in-griechenland-wirklich-zu_aid_1002529.html?fb_pid=1370012530&fbc=fb-fanpage-politik

Nikkei Futures Continue To Get Crushed

Read more: http://www.businessinsider.com/japan-may-31-part-ii-2013-5#ixzz2UrSdmRtH

Emerging-Market FX Gets Ugly. Very Ugly.

http://blogs.wsj.com/moneybeat/2013/05/31/emerging-market-fx-gets-ugly-very-ugly/

Thailand wird jüngstes Opfer im Währungskrieg

http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887324412604578512551185192938.html?mod=wsj_share_tweet

Crash bei Staatsanleihen? Eine Warnung der Bank of America…. Markus Koch, N.Y.

Das Risiko eines Crashs bei US-Staatsanleihen ist hoch, warnt Bank of America Chef-Anlagestratege Michael Hartnett. Anleger sollten sich von Staatsanleihen trennen.

Es sei schwer zu glauben, daß der historisch größte Bullenmarkt bei Staatsanleihen ohne einen schmerzhaften Aderlass endet. Ein Ausbruch des Aktienmarktes zu stetig neuen Rekorden, bringe oft auch einen Wendepunkt an der Zinsfront mit sich.

Während sich die Wall Street vor einem Bärenmarkt fürchtet, marschieren die Renditen der Staatsanleihen in die genau gegensätzliche Richtung. Renditen 10-jähriger Staatsanleihen sinken seit gestern und notieren heute morgen bei 2,07%. Am Mittwoch lagen die Renditen noch bei 2,25%.

Ein Bärenmarkt bei Staatsanleihen wurde bereits in 2012 ausgerufen. Aktuell wird zwar viel über eine Erholung der Wirtschaft geredet, doch die globalen Wirtschaftsdaten sprechen eine anscheinend andere Sprache: Konsumausgaben in den USA sind im April gesunken. Chinas Wachstum kühlt ab und Indiens Wirtschaft expandierte im ersten Quartal mit dem langsamsten Tempo seit über 10 Jahren. Die die Arbeitslosigkeit in der Eurozone erreicht wiederum neue Rekorde, mit der höchsten Arbeitslosigkeit in Italien in nahezu vierzig Jahren.

Kurzum: Ein Crash bei Staatsanleihen ist unwahrscheinlich. Was wir sehen dürften, ist einen vorerst langsamen Anstieg der Renditen. Selbst Crash-Guru Hartnett sieht die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen Ende des Jahres bei nur 2,25%. Er betont zudem, daß Ben Bernanke die monatlichen Anleihekäufe erst im April 2014 drosseln wird. Auch bei Goldman Sachs sieht man die Renditen Ende 2013 bei verdaulichen 2,5%.

Ben Bernanke wird vergangene Fehler der Notenbank nicht wiederholen. Alan Greenspan hob nach einer langen Zeit aggressiven Geldpolitk Anfang 1994 überraschend die Zinsen an und löste damit einen globalen Einbruch bei Staatsanleihen aus. Bernanke wird jeden Schritt im Vorfeld kommunizieren. Niemand will in diesem Umfeld überrascht werden.

Fester oder schwacher Arbeitsmarkt – die kommende Woche wird volatil! 

Die Wall Street wird es auch in den kommenden Tagen nicht leicht haben. Viele gehen davon aus, daß die Notenbank im September eine Drosselung der Anleihekäufe meldet, mit der Umsetzung dann ab November.

Ob die Drosselung bei der Tagung im September beschlossen wird, hängt aber davon ab, ob bis dahin monatlich durchschnittlich 185.000 bis 200.000 Jobs geschaffen werden können. Geschieht dies nicht, dürfte die Notenbank an ihrer bisherigen Politik festhalten und erst im Dezember eine Reduzierung der Anleihekäufe melden. Die Umsetung startet dann wohl im April.

Kurzum: Fallen die Arbeitsmarktdaten am Freitag robust aus, nimmt die Sorge vor einer Drosselung der Anleihekäufe zu. Aber ein schwacher Arbeitsmarktbericht ist kein gutes Zeichen für die Wirtschaft.

Ich gehe somit davon aus, daß das Tauziehen an der Wall Street andauert und die Vola anfacht. Die Risiken haben zugenommen.

Keine Ahnung – an der Wall Street…..

Wenn eines in dieser Woche auffällig ist, dann die Uneinigkeit unter den Experten. Zur Zeit dreht sich alles an der Wall Street nur um eine Frage: Wann drosselt die Notenbank die Anleihekäufe, und wie wird der Markt darauf reagieren. NIEMAND hat die Antwort….

Bank of America warnt vor dem hohen Risiko eines Crashs bei Staatsanleihen.

Goldman Sachs sieht einen langsamen Anstieg der Renditen, warnt aber vor den unberechenbaren Reaktionen, sollten die Anleihekäufer der Notenbank gedrosselt werden.

Die UBS empfiehlt 10-jähriger Staatsanleihen zum Kauf. Die Reaktion sei übertrieben und Renditen dürften bis September sinken.

Pimcos Total Return Fund steckt im Mai die größten Monatsverluste seit 2008 ein. Manager Bill Gross glaubt, daß der Aktienmarkt wegen steigender Renditen sinken wird.

Nun stehen am Freitag die Arbeitsmarktdaten an. Fallen die Daten zu robust aus, steigt die Angst vor einer Drosselung der Anleihekäufe. Sind die Daten zu schwach, nimmt die Sorge vor einer Flaute zu. Kein gutes Omen.

Marc Faber: „People With Financial Assets Are All Doomed“

http://www.zerohedge.com/news/2013-06-01/marc-faber-people-financial-assets-are-all-doomed

Neuer EU Kandidat???

Polizeigewalt in Istanbul

http://www.spiegel.de/politik/ausland/polizeigewalt-in-istanbul-a-903173.html

Massenprotest

Türkische Demonstranten erringen Sieg über Erdogan

 http://www.welt.de/politik/ausland/article116725625/Tuerkische-Demonstranten-erringen-Sieg-ueber-Erdogan.html?wtmc=social
Fundstücke aus dem www.
zerohedge ‏: Mrs Watanabe is excited about Monday open
Barry Ritholtz ‏: The aphorism „bull markets do whatever they can to confuse, confound and frustrate the majority of investors“ never looked truer than today!
JBierwirth ‏: Dieses Wetter haben wir allein der verfluchten neoliberalen Politik zu verdanken. Die versuchen so Solarsubventionen einzusparen.
USA
  • Die US-Märkte schlossen nach schwachen Konsumdaten im Minus (S&P: -1,4%). Utilities (-0,6 %), Info Tech (-0,8%) und Industrials (-1,0%) waren die besten Sektoren, während Healthcare (-2,2 %), Energy (-2,0%) und Cons Staples (-1,8 %) hinter der Gesamtmarktentwicklung blieben. Die Volumen lagen dabei 2% über dem 10-Tagesschnitt bzw. 1% über dem 30-Tagesschnitt.
  • Kommentare des Weißen Hauses und des Kongress lassen darauf schließen, dass eine langfristige Einigung zum U.S. Haushaltsdefizit verschoben werden könnte. Als möglicher Zeitrahmen wird 2014 genannt. WSJ – 2.6.13
  • Apple hat eine Vereinbarung mit Warner Music Group für seine Musikplattform unterschrieben. Partner wie Sony fehlen noch, ehe Apple das Produkt wahrscheinlich an den Markt bringen wird. WSJ – 2.6.13
  • Heutige Makrodaten: ISM Manufacturing (16Uhr)
 
ASIEN/EM
  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln gemischt. (SHCOMP: +0,4%, NIKKEI: -3,0%, HSI: +0,5%). Vor allem Japan liegt erneut deutlich im Minus. BBG – 3.6.13
  • Der chinesische Manufacturing PMI lag im Mai mit 50,8 Punkten über den Erwartungen (Konsensus: 50,0 Punkte) trotz einer saisonalen Schwäche. BBG – 3.6.13 Der HSBC Manufacturing wurde bei 49,2 vs. Konsensus 49,6 veröffentlicht.
  • Die Sachinvestitionen japanischer Firmen sind im ersten Quartal um -5,2% yoy gefallen. BBG – 3.6.13
  • Die japanische Regierung verspricht für Afrika in den nächsten fünf Jahren Hilfen von Yen 140Bio. (€10,7Mrd.). Bedingung ist allerdings die Vergabe von Infrastrukturprojekten an japanische Firmen, was unter anderem auch als Versuch gesehen wird, hier den Einfluss von China zurückzudrängen. FAZ – 2.6.13
  • Chinesische Hauspreise sind im Mai am meisten seit letztem Dezember gestiegen und deuten damit daraufhin, dass die bisherigen Gegenmaßnahmen der Regierung keine Wirkung gezeigt haben. BBG – 3.6.13
  • Die Protestaktionen in den türkischen Großstädten der vergangenen Tage halten weiter an. SZ – 2.6.13BBC – 3.6.13
EUROPA
  • EZB Präsident Draghi sieht die Eurozone weiterhin auf dem richtigen Weg, um eine Erholung des Wachstums zum Ende des Jahres zu verzeichnen. RTRS – 3.6.13
  • Bundeskanzlerin Merkel hat sich in einem Spiegel-Interview für eine stärkere Integration der EU ausgesprochen. Insbesondere erhoffe Sie weitere Schritte in Richtung einer Fiskalunion, welche auch den Kompetenzenübertrag einzelner staatlicher Funktionen hin zur EU erfordere. RTRS – 2.6.13
  • Der IWF fordert von der EZB neue Maßnahmen, welche die Refinanzierungskosten für Unternehmen in den verschiedenen europäischen Ländern angleichen sollen. RTRS – 2.6.13
  • George Osborne scheint bisher eher gegen eine Aufspaltung der RBS zu sein. Für diesen Monat wird eine offizielle Empfehlung des britischen Parlaments zur Zukunft der RBS erwartet. FT – 2.6.13
  • Deutschland wird mehr für die Senkung des Energieverbrauchs tun müssen als bisher geplant. Die Europäische Kommission fordert zum einen eine stärkere Senkung des Verbrauchs. Zum anderen will man Maßnahmen, die nur mittelbar zur Senkung des Energieverbrauchs dienen, nicht als Beiträge zum Energiesparen akzeptieren. FAZ – 2.6.13
  • Vodafone möchte seine Investitionen in das UK-Netz um 50% auf GBP1Mrd erhöhen. Insbesondere müsse man in das Festnetz nach der Übernahme von Cable & Wireless Worldwide investieren. Man habe bereits vor allem in das 4G Netz welches Ende des Sommers in Betrieb genommen werden soll, investiert.  FT – 2.6.13
  • Glencore Xstrata, Vedanta Resources und Blackstone befinden sich laut WSJ unter den Bietern für eine 59%ige Beteiligung an Rio Tintos kanadischem Eisenerzgeschäft. WSJ – 2.6.13
  • Rio Tinto plant zudem möglicherweise sein Diamanten-Geschäft in London an die Börse zu bringen. Ein möglicher Verkauf an einen einzelnen Investor steht jedoch auch noch zur Debatte. SKY – 2.6.13
  • Bilfinger ist weiterhin mit Firmenkäufen auf Wachstumskurs. Die Internationalisierung des Unternehmens soll vor allem in Asien und Nordamerika vorangetrieben werden. BZ – 1.6.13
  • Die ENRC Gründer haben das Takeover Panel gebeten die Deadline zur Vorlage eines formellen Übernahmeangebots um zwei Wochen über den heutigen Montag hinweg zu verlängern. FT – 2.6.13
  • Heute wird um 9:45 Uhr der italienische (Cons.: 46,2), um 9:50 Uhr der französische (Cons.: 45,5), um 9:55 Uhr der deutsche (Cons.: 49) und um 10 Uhr der europäische (Cons.: 47,8) PMI Manufacturing Index veröffentlicht.
 

LEBENSVERSICHERUNG

Kurz gezahlt, lange gelitten

http://www.zeit.de/2013/22/geldanlage-lebensversicherung/seite-1

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und einen guten Start in die Woche!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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