Summa Summarum

28. September 2012

Summa Summarum


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QE3…………………QE ∞

Euroselbsthilfegruppe oder “Die Italienische Währungsunion”

Euro-Länder garantieren Deutschland Zahlungslimit

http://www.spiegel.de/politik/ausland/euro-zone-gibt-deutschland-esm-garantien-a-858305.html#ref=rss

Hat JP Morgan eine massive Wette auf Gold und Silber platziert?

Laut US-Medienberichten hat die Bank still und leise gewaltige Mengen an physischem Gold und Silber erworben.

Wie das US-Onlineportal mining.com schreibt, sei an dem angeblichen Hamsterkauf vor allem interessant, dass JP Morgan auf dem Papier Short-Positionen gegen die beiden Edelmetalle eingegangen ist. Medienberichten zufolge hat der renommierte Analyst Ted Butler behauptet, dass die großen Short-Positionen auf Gold und Silber bei JP Morgan für einen wichtigen Kunden aus Regierungskreisen gehalten werden – die US-Notenbank oder China – und die Bank selbst bullish für Silber und Gold sei.

Insider behauptet: 27 Millionen Unzen Gold von HSBC zu JP Morgan
Zudem erklärte der bekannte Metallexperte Jim Sinclair, dass die Short-Positionen es dem US-Institut erleichtern würden, die eigenen Edelmetallbestände auszubauen, indem sie die Preise niedrig halten. Diese Behauptungen werden in einigen Medienberichten gestützt, indem auf einen Insider verwiesen wird, der behauptet überwacht zu haben, wie 27 Millionen Unzen Gold aus den Tresoren der HSBC in den Besitz von JP Morgan überführt wurden.

Bei den Short-Positionen von JP Morgan handelt es sich laut dieser nicht genannten Quelle um eine Absicherung in Bezug auf die Einlagerung großer Mengen an physischem Gold und Silber in den eigenen Tresoren – das wäre moralisch zwar fragwürdig, aber vollkommen legal. 

A Guy Standing Next To All Of The Gold In The World

Read more: http://www.businessinsider.com/chart-of-the-day-world-gold-stock-2012-9#ixzz27kT9Xfcy

 

USA
  • Der US Aktienmarkt handelte gestern stärker insbesondere nach den guten US Initial Jobless Claims (S&P: +1,0%). Tech (+1,6%), Energy (+1,3%) und Materials (+1,2%) waren die stärksten Sektoren während Utilities (-0,4%), Telcos (+0,1%) und Staples (+0,4%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 8% unter bzw. 1% über dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • US Finanzminister Geithner hat das Financial Stability Oversight Council dazu gedrängt die Regeln für Money Markets Funds schnellstmöglich zu überarbeiten. NYT – 27.9.2012
  • Die USA könnten aufgrund von angeblichen illegalen Staatsbeihilfen für den Flugzeughersteller Boeing Handelssanktionen im Volumen von $12Mrd verhängt bekommen. RTRS – 27.9.2012
  • RIM (RIM CN) steigt nachbörslich um 20% mit überraschend guten Top- und Bottom-line Zahlen für Q2 (EPS: $-0,27 vs. Consensus: -0,47). Sowohl die Umsätze mit $2,87Mrd (Consensus: $2,50Mrd) als auch die ASPs mit $229 (Consensus: $194) lagen deutlich über den Erwartungen und schüren somit Hoffnungen vor dem Verkaufsstart des neues Smartphones mit Blackberry 10 Betriebssystem. GIR – 27.9.2012 HB – 28.9.2012
  • NIKE (NKE US) verliert nachbörslich 3,7% mit schwächeren EPS von $1,27 (vs. $1,36 vor einem Jahr). Zwar konnten die Umsätze um 10% gesteigert werden, höhere Materialkosten üben jedoch Druck auf die Margen aus. HB – 27.9.2012
  • Heute wird um 14:30 Uhr das Personal Income (Consensus: +0,2%), die Personal Spendings (Consensus: +0,5%) und um 15:55 Uhr der University of Michigan Confidence Index veröffentlicht. Zusätzlich berichtet heute um 13:30 Uhr Walgreen (Consensus: $0,56).
 
ASIEN
  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln insgesamt  mit guten Vorgaben aus den USA insgesamt positiv, lediglich Japan handelt schwächer bedingt schwächeren IP Zahlen negativ (SHCOMP: +1,0%, NIKKEI: -1,0%, HSI: +0,4%).
  • Japans Industrie Produktion ist mit -1,3%mom (Consensus: -0,5%mom) deutlich stärkerer zurückgegangen als erwartet. Gleichzeitig sind die CPI Zahlen für den August mit -0,3%yoy wie erwartet ausgefallen. Die Arbeitslosigkeit ging im Vergleich zum Juli von 4,3% leicht zurück auf 4,2%. GIR – 28.9.2012 GIR – 28.9.2012
  • Australiens private Kreditvergabe ist zwar auf Monatsbasis weiter um 0,2%mom angestiegen, auf Jahresbasis liegt sie jedoch mit 4,1% jetzt wieder deutlich unter dem Höchststand von 4,4%yoy. GIR – 28.9.2012
  • Die PBOC sieht das Risiko eines Rebounds bei den Häuserpreisen als Grund für Zurückhaltung der Regierung weitere Easing Schritte einzuleiten. BBG – 27.9.2012
 
EUROPA
  • Spanien gibt heute die Ergebnisse des Bankenstresstests bekannt. HB – 27.9.12 Die Regierung hatte gestern den erwarteten Sparplan vorgelegt, wonach das Budget in 2013 um €38Mrd entlastet werden soll. Die Bezüge im öffentlichen Dienst werden eingefroren, eine Steueraufsichtsbehörde eingeführt, Lotteriegewinne höher besteuert und die Frühverrentung eingeschränkt. FTD – 27.9.12
  • Frankreichs Präsident Hollande wird heute seine Maßnahmen zur Defizit-Reduzierung vorlegen. So sollen Steuereinnahmen im kommenden Jahr um €20Mrd steigen. BBG – 27.9.12
  • Italiens Premier Monti hat sich gegen weitere Auflagen der EZB als Bedingung für Bond-Käufe ausgesprochen und auf die ausreichend strengen EU-Anforderungen verwiesen. Gleichzeitig zweifelte er die Aufsichtsrolle des IWF an. BBG – 28.9.12
  • Der Interbanken-Zins Libor soll komplett neu strukturiert werden, schreibt die FT unter Berufung auf den UK-Regulator. Entsprechende Maßnahmen zur Regulierung und Aufsicht sollen heute veröffentlicht werden. FT – 28.9.12
  • Den acht größten Banken Deutschlands fehlen noch circa €35Mrd Eigenkapital, um die künftigen Kapitalvorschriften zu erfüllen. Das ergibt sich aus einer Studie der Bankenaufseher, deren deutsche Ergebnisse die Bundesbank veröffentlichte. Die Deutsche Bank und die Commerzbank hätten die Lücke von €47,4Mrd (2011) bereits um 25% reduziert. HB – 27.9.12
  • Egan Jones reduziert das Rating für Spanien im laufenden Jahr das siebte Mal und stuft das Land von CC+ auf CC herunter. Die geplanten Maßnahmen würden demnach keine Erholung am Arbeitsmarkt bringen und zugleich nicht ausreichen, um Verpflichtungen zu erfüllen. WSJ – 27.9.12
  • Allianz CEO Diekmann will die Anlage weiter diversifizieren und vor allem Staatsanleihen meiden. Als Alternativen nannte er Schwellenländer, Firmenanleihen, Infrastruktur sowie Immobilien. HB – 28.9.12
  • Heineken hat sich nach einem zweimonatigen Übernahmekampf die Kontrolle über den asiatischen Brauereikonzerns APB gesichert. Die Aktionäre des Konglomerats F&N haben sich heute für einen Verkauf ausgesprochen. BBG – 28.9.12
  • Heute werden keine wichtigen Makrozahlen veröffentlicht.
 
 
GS RESEARCH HIGHLIGHTS
Strategy Matters – Dividendenrendite macht Aktien attraktiv gegenüber Unternehmensanleihen
  • Die Dividendenrendite europäischer Aktien haben gegenüber den Renditen von Unternehmensanleihen relativ den höchsten Stand seit 1999. Dies hat zu folge, dass Unternehmen verstärkt Kredite aufnehmen und Investoren zu Aktieninvestitionen tendieren.
  • Siemens beispielsweise hat Kredite im Volumen von GBP 2.7 Mrd. aufgenommen um ein GBP 3.0 Mrd großes Aktienrückkaufprogramm zu finanzieren.
  • Allerdings sind Dividendenrenditen nur eingeschränkt mit Unternehmensanleihen zu vergleichen. Dividenden können bereits lange vor einem möglichen Zahlungsausfall gekürzt werden. Zusätzlich haben Aktien eine höhere Volatilität, wodurch Kapitalverluste wahrscheinlicher werden.
  • Unsere Analysten sehen Aktien, auf 12M-Sicht, als attraktiv an und glaube deshalb, dass Aktien mittelfristig Unternehmensanleihen outperformen können.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und ein erholsames Wochenende!

Nächste Woche wird die Summa Summarum nur sehr eingeschränkt erscheinen. Ich bitte um Verständnis!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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