Summa Summarum

12. September 2012

Summa Summarum


DRUCKEN – DRUCKEN – DRUCKEN – DRUCKEN – DRUCKEN – DRUCKEN

EUROSELBSTHILFEGRUPPE

0…………………,die Welt schaut um 10:00 Uhr auf Karlsruhe

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/verfassungsgericht-esm-fragen

Vergesst die Schulden!

Zehn europäische Männer

10 Männer – ein Grieche, ein Italiener, ein Franzose, ein Portugiese, ein Spanier, ein Zypriot, ein Finne, ein Österreicher, ein Holländer und ein Deutscher – treffen sich regelmäßig zum Essen. So war es auch wieder in der letzten Woche. Die Rechnung für alle zusammen betrug genau 500,00 Euro. Die Gäste zahlten ihre Rechnung, wie wir unsere Steuern und das sah ungefähr so aus:

– Vier Gäste (der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener) zahlten nichts.
– Der Zypriot zahlte 1 Euro. Der Franzose 5 Euro.
– Der Österreicher 50 Euro. Der Finne 80 Euro.- Der Holländer 100 Euro.
– Der Zehnte (der Deutsche) zahlte 264 Euro.
Das ging schon eine ganze Weile. Immer wieder trafen sie sich zum Essen und alle waren zufrieden. Bis der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte in dem er vorschlug, den Preis für das Essen um 50 Euro zu reduzieren. “Weil Sie alle so gute Gäste sind!”Wie nett von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10 nur noch 450 Euro, aber die Gruppe wollte unbedingt beibehalten so zu bezahlen, wie das bisher üblich war. Dabei änderte sich für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos. Wie sah es aber mit den restlichen sechs aus? Wie konnten sie die 50 Euro Ersparnis so aufteilen, dass jeder etwas davon hatte?Die sechs stellten schnell fest, dass 50 Euro geteilt durch sechs Zahler
8,33 Euro ergibt. Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden, bekämen der fünfte und der sechste Gast noch Geld dafür, dass sie überhaupt zum Essen gehen. Also schlug der Wirt den Gästen vor, dass jeder ungefähr prozentual so viel weniger zahlen sollte wie er insgesamt beisteuere. Er setzte sich also hin und begann das für seine Gäste auszurechnen. Heraus kam folgendes:- der Zypriot, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr (100% Ersparnis).
– Der Franzose zahlte 3 € statt 5 € (40% Ersparnis).
– Der Österreicher zahlte 45 € statt 50 € (10% Ersparnis).
– Der Finne zahlte 72 € statt 80 € (10% Ersparnis).
– Der Holländer zahlte 90 € statt 100 € (10% Ersparnis).
– Der Deutsche zahlte 239 € statt 264 € (11% Ersparnis). Jeder der sechs kam bei dieser Lösung günstiger weg als vorher und die ersten vier aßen immer noch kostenlos.

Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, war das alles doch nicht so ideal wie sie dachten.

“Ich hab’ nur 2 Euro von den 50 Euro bekommen!” sagte der Franzose und zeigte auf den Deutschen, “Aber er kriegt 25 Euro!”. “Stimmt!”, rief der Zypriot, “Ich hab’ nur 1 Euro gespart und er spart mehr als zwanzigmal so viel wie ich”.
“Wie wahr!!”,rief der Österreicher, “Warum kriegt er 25 Euro zurück und ich nur 5? Alles kriegen mal wieder die reichen Deutschen!”.
“Moment mal” riefen da der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener aus einem Munde, “Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!!”.

Und wie aus heiterem Himmel gingen die neun gemeinsam auf den Deutschen los und verprügelten ihn.

Am nächsten Abend tauchte der Deutsche nicht zum Essen auf. Also setzten sich die übrigen 9 zusammen und aßen ohne ihn. Aber als es an der Zeit war die Rechnung zu bezahlen, stellten sie etwas Außerordentliches fest:
Alle zusammen hatten nicht genügend Geld um auch nur die Hälfte der Rechnung bezahlen zu können! ………….und wenn sie nicht schon gestorben sind, dann knurrt ihnen heute noch der Magen 😉

 

USA
  • Der US Aktienmarkt schloss gestern mit guten Vorgaben aus Europa leicht verbessert (S&P: +0,3%). Energy (+0,9%), Financials (+0,8%) und Industrials (+0,5%) waren die stärksten Sektoren während Utilities (-0,3%), Staples (-0,2%) und Healthcare (0%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 8% über bzw. 2% unter dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Das zwei-tägige FOMC Meeting beginnt heute. Wir erwarten für das morgige Statement die Ankündigung unbegrenzter Anleihenkäufe (QE3) insbesondere durch den Ankauf von Mortgage-Backed Securities sowie eine Ausweitung der Forward Guidance zu möglichen Zinserhöhungen bis mindestens Mitte 2015.
  • Moody’s droht den USA mit dem Verlust der Bonitätsbestnote AAA, sollten die Verhandlungen über den Haushalt 2013 nicht zu einem Rückgang des Schuldenstands führen. Link
  • Der IWF erwartet laut einer Studie einen geringfügigen Anstieg der Kreditkosten in den USA (um 0,28%), Europa (0,08%) und Japan (0,08%) bedingt durch die neuen Finanzmarkt-Regularien wie insbesondere Basel III. Link
  • Das Financial Stability Oversight Council wird diese Woche laut Bloomberg das erste mal an Unternehmen herantreten die keine Banken sind und von diesen interne Daten verlangen um zu überprüfen ob diese eventuell auf Grund ihrer engen Verstrickungen mit dem Finanzmarkt von der Fed überwacht werden sollen. Link
  • Citigroup (C US) wird laut FT  $2,9Mrd geringeren Erlös beim gemeinsamen Retail Brokerage Joint Venture von Morgan Stanley ausgezahlt werden, nachdem sich beide Parteien nach langwierigen Diskussionen auf eine Bewertung von $13,5Mrd geeinigt haben. Link Link
  • Apple (APPL US) wird heute laut verschiedenen Medienberichten das neue iPhone 5 auf einer Präsentation ab 19 Uhr (CET) in San Francisco vorstellen. Link Link
  • Facebook (FB US) steigt nachbörslich 3,5% nachdem CEO Zuckerberg angekündigt hat, sich der Probleme im Mobile Geschäft anzunehmen. Link Link
  • Heute werden um 13 Uhr die MBA Mortgage Applications sowie um 16 Uhr die Wholesale Inventories (Consensus: +0,3%) veröffentlicht. Zusätzlich startet heute das zwei-tägige FOMC Meeting.
 
ASIEN
  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln heute nachdem der SHCOMP zwar zunächst positiv eröffnete, dann aber über den Handelstag immer mehr verlor, aufgrund der Ankündigungen Wen Jiabao’s größtenteils positiv  (SHCOMP: -0,4%, NIKKEI: 1,50%, HSI: 0,8%).
  • Japans Machinery Bestellungen sind mit einem Anstieg von +4,6% mom im Juli besser als erwartet ausgefallen (GS Forecast: -1,0%, Konsensus +1,5%). Link
  • Chinas Premier Wen Jiabao kündigte gestern auf dem World Economic Forum in Tianjin Luft für weitere fiskalische und geldpolitische Maßnahmen zur Unterstützung des Wachstums an. Ein Stabilisierungsfond von 100 Mrd Yuan ($16 Mrd) sei als erste Maßnahme jederzeit verfügbar. Link.
  • Australiens Consumer Confidence steigt im September um 1,6%mom auf 98,2 Punkte und befindet sich trotzdem weiterhin unter dem langfristigen Durchschnitt von 101,6 Punkten.
 
EUROPA
  • Das Bundesverfassungsgericht wird heute um 10Uhr das Urteil zum ESM verkünden. Link
  • Die Troika will Portugal in Anbetracht der Sparbemühungen zusätzliche Zeit zur Erreichung geplanter Zielmarken gewähren. So wurden die Defizitziele für 2012/13 von 4,5%/3% auf 5%/4,5% gelockert, berichtet Reuters. Link
  • Hollands Wahllokale haben heute von 6.30Uhr bis 20Uhr geöffnet. Nach aktuellen Umfragen liegt die VVD von Regierungschef Rutte gleichauf mit der Sozialistischen Partei SP. Letztere gewinnen jeweils 35 Sitze des Parlaments (150 Sitze). Link Link
  • Daimler hält am Zeitplan für den geplanten Teilverkauf seiner Anteile am Luft- und Raumfahrtkonzern EADS fest. Die staatliche Bankengruppe KfW soll dem Autobauer bis zum Jahresende einen 7,5% EADS-Anteil abnehmen. Link
  • Die Deutsche Bank hat gestern im Rahmen einer Pressekonferenz den neuen Strategieplan „2015+“ vorgestellt. Das Investmentbanking soll verschlankt und das Privatkundengeschäft gestärkt werden. In den nächsten 3 Jahren werden jeweils €4,5Mrd gespart. Zum Ziel der Eigenkapitalrendite wurden 12% genannt. Link 
  • GDF Suez hat den französischen Regulator um die Zustimmung für eine weitere 1%-ige Preiserhöhung gebeten. Bereits im Sommer waren die Preise für circa 11Mio Haushalte erhöht worden. Link
  • BG Group findet weiterhin keine Interessenten für den zum Verkauf stehenden Anteil am LNG Projekt in Australien, schreibt die FT. Link
  • Heute werden Zahlen zur italienischen Industrieproduktion veröffentlicht (10Uhr). Zudem kommt Italien mit €12Mrd Bills an den Markt (11Uhr).
 
 Wir wünschen Ihnen einen denkwürdigen Tag!
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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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