Summa Summarum

23. August 2012

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Euroselbsthilfegruppe

Die wohl umstrittenste Studie aller Zeiten:  Der Euro brachte Griechenland, Spanien u. Portugal den größten Kaufkraftgewinn:

http://www.newstatesman.com/economics/economics/2012/08/chart-day-who-won-euro-game

Das Griechenland der Weltwirtschaft heißt: Japan. Gestern schockierte Japans
Finanzministerium uns mit der Mitteilung, dass die Exporte im Juli um 8,1
Prozent unter dem Vorjahreswert lagen. Die Ausfuhren nach Europa sanken sogar
um ein Viertel – der stärkste Exporteinbruch seit Oktober 2008, als die Weltfinanzkrise ausbrach. Die Verschuldung des Staates übersteigt die griechische seit
langem. Die Überalterung der Gesellschaft ist dramatisch. Gott sei dank ist Japan nicht Teil der Euro-Zone. So wird das Land auf die traditionelle Art gerettet werden müssen – durch Arbeit und Anstrengung.

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USA

  • Der US-Markt erholte sich im Laufe des Tages von seiner morgentlichen Schwäche nachdem die FOMC minutes andeuteten, dass innerhalb der Fed eine Tendenz zu mehr Easing-Maßnahmen besteht. Der S&P 500 (+0.0%) schloss daraufhin fast unverändert. Materials (+1.0%) und Energie (+0.3%) outperformten, während Industrials (-0.4%), Telecom (-0.4%) und Staples (-0.3%) den Markt underperformten. Die Volumina lagen 1% über dem 10-Tages- und 15% unter dem 30-Tagesdurchschnitt. Der VIX erhöhte sich um 0.09 Punkte und schloss bei 15.11.
  • Die FOMC Minutes gaben ein Signal für mehr Easing-Maßnahmen. Mehrere Mitglieder urteilten, dass stärkere Maßnahmen (wie QE) verhältnismäßig bald gestartet werden, sollte es nicht zu einer substantiellen und nachhaltigen Erholung der Wirtschaft kommen. Statement. Link. Link.
  • Reformversuche bezüglich USGeldmarktfonds wurden verworfen, nachdem ein drittes Mitglied der fünfköpfigen SEC Kommission andeutete, gegen den Entwurf zu stimmen. Link.
  • Das Congressional Budget Office warnte, es sei sehr wahrscheinlich, dass die US-Wirtschaft nächstes Jahr in eine Rezession gehen wird, sollte sich der Kongress nicht auf einen Haushaltsentwurf einigen können und damit die anstehenden automatischen Kürzungen verhindern. Link. Link.
  • Hewlett-Packard (nachbörslich -5%) kündigte einen Jahresverlust von $8,9 Mrd. nach einer großen Abschreibung im Zusammenhang mit seiner $13,9 Mrd. Akquisition von EDS an. Link.
  • Pimco verringerte sein High-yield Exposure in seinem Corporate Debt Portfolio von ca. 12% auf 8% nachdem die Preise innerhalb der letzten Wochen gestiegen sind. Link.
  • Heutige Makrodaten: Initial Jobless Claims (14:30, Consensus: 365k), New Home Sales (16:00, Consensus: 365k).

ASIEN

  • Die asiatischen Märkte handeln nach FOMC minutes und Hoffnung auf weiteres Easing aus den USA im Plus (NKY +0.5%; SHCOMP +0.4%; HSI +1.1%).
  • Chinas Flash PMI für August kam mit 47.8 vs 49.3 im Juli auf dem niedrigsten Stand seit neun Monaten. New Export Orders verlangsamten sich auf 44.7 – den niedrigsten Stand seit März 2009. Der Zentralbänker Xiaochuan kündigte darauf hin an an, dass weitere Zinssenkungen nicht ausgeschlossen werden könnten. Link
  • Chinas Zentralbank dementierte einen Bericht, dass 80Tonnen Goldreserven aus der Staatskammer verschwunden seien. Es handele sich um reine Gerüchte. Link

EUROPA

  • Die EZB diskutiert für die Ausgestaltung der Anleihen-Käufe eine neue Variante. Die EZB könnte festlegen, welche Zinsen oder welchen Risikoaufschlag sie für die Anleihen eines Krisenlandes maximal akzeptieren würde – ohne dieses Ziel jedoch öffentlich bekanntzugeben, schreibt „Die Welt“. Link
  • Ratingagentur Standard & Poor’s sieht im Falle eines spanischen Antrags auf Finanzhilfen keine Implikationen auf das Rating. „Ein Rettungsabkommen würde der Regierung Rajoy helfen, Steuer- und Wirtschaftsreformen durchzubringen und die Glaubwürdigkeit stärken“. Link
  • Eurogruppenchef Juncker schloss bei seinem Treffen mit Griechenlands Premier Samaras zusätzliche Zeit für die Erreichung der Sparziele nicht aus. Die Entscheidung sei vor allem von dem anstehenden Troika-Bericht abhängig. Link
  • Die Bundesbank ist gegen eine europaweite Bankenaufsicht unter dem Dach der EZB. Das von der Politik forcierte Projekt führe zu zahlreichen Zielkonflikten mit der Geldpolitik, sagte Vorstandsmitglied Dombret. Link
  • Kanzlerin Angela Merkel ist nach Einschätzung des US-Magazins „Forbes“ auch 2012 die mächtigste Frau der Welt. Das Magazin würdigte vor allem Merkels Bemühungen zur Beilegung der Schuldenkrise in der Euro-Zone. Link
  • Daimler könnte gemeinsam mit Nissan an der zukünftigen Produktion von PKWs bauen, berichtet die FTD. Hardliner im Konzern befürchten einen Imageschaden für die Marke. Link
  • ThyssenKrupp will die Konzerntochter „Tailored Blanks“ (€700Mio Umsatz) an den chinesischen Stahlhersteller Wisco verkaufen, schreibt die FTD. Link
  • Ahold berichtet 2Q Umsätze i.H.v. €7,7Mrd inline mit den Erwartungen; Nettogewinn €248Mio vs. Consensus €240Mio; die strategischen Ziele sollen weiterhin erreicht werden.
  • Deutsche Handelsdaten für das zweite Quartal: Exporte vs. Consensus 1,2%; Importe vs. Consensus 1%.
  • Heute kommen PMI Zahlen aus Frankreich (9Uhr), Deutschland (9.30Uhr) sowie der Eurozone (10Uhr).

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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