Summa Summarum

24. Juli 2012

Summa Summarum


CASH CALL!!!

Euroselbsthilfegruppe

Die Deutsche Bundesbank schließt eine Verkleinerung der Euro-Zone nicht mehr aus. Austrittskandidaten werden jedoch nicht benannt. Wer muss gehen?

http://www.handelsblatt.com/politik/international/schuldenkrise-bundesbank-ruettelt-an-groesse-der-euro-zone/6909526.html

 

Nouriel Roubini‏: Endgame of EZ is starting: Greece will exit by 2013 while Italy & Spain will need a Troika program after half-baked attempts by ECB to help

 

Prof. Norbert Walter: Wenn Italien und Spanien fallen, reden wir nicht mehr über eine Rettung, sondern über Verhältnisse wie nach dem 2. Weltkrieg und das bedeutet LASTENAUSGLEICH!

 

Italy and Spain revisit folly of short-sale bans

http://www.marketwatch.com/story/italy-and-spain-revisit-folly-of-short-sale-bans-2012-07-23?mod=MKTW_ALL&link=sfmw

Spain 10 Year closes at 7.498%.

Monatelang sagten alle namhaften Experten diesen einen Satz: Spanien ist nicht Griechenland. Doch jene Investoren, die Spaniens Haushalt finanzieren sollen, sehen das offenbar anders. Das Land – gestern stieg die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen auf
7,5 Prozent – ist damit de facto vom Kapitalmarkt abgeschnitten. Der deutsche Steuerzahler wird wieder gebraucht. „Wie oft soll er noch einspringen?“, fragen die Kritiker dieser Staatenrettungspolitik. Die wirklich bedeutsame Frage aber lautet: Wie oft kann er noch?

 

Moody’s Changes Aaa-Rated Germany, Netherlands, Luxembourg Outlook To Negative

USA

  • Der US-Markt schloss nach Sorgen um Spanien schwächer (S&P:-0,89%). Telekommunikation (-0,2%), Industrials (-0,4%) und Utilities (-0,7%) waren die besten Sektoren, während Materials (-1,5%), Discretionaries (-1,34%) und Healthcare (-1,0%) hinter der Gesamtmarktentwicklung blieben. Die Volumina lagen 9% über dem 10-Tages- und 4% über dem 30-Tagesdurchschnitt.
  • Pfizer Inc., Johnson & Johnson und Elan Corp gaben bekannt, dass das gemeinsam entwickelte Alzheimer-Medikament „Bapineuzumabin“ in den jüngsten Test den Gedächtnisverlust nicht verlangsamen konnte. Link
  • Timothy Geithner sagte dass Präsident Obama entschlossen sei, die Steuervergünstigungen für wohlhabende Amerikaner auslaufen zu lassen und dass eine Verlängerung politisch und wirtschaftlich unverantwortlich sei. Link
  • Cisco plant 1300 Stellen zu streichen. Dies entspricht ca. 2% der weltweiten Belegschaft. Link
  • McDonald’s berichtet einen geringeren Gewinn auf Grund des schwachen globalen Wachstums und dem starken Dollar-Kurs. Der Q2-Gewinn fällt um 4,5% auf $1,35Mrd. oder $1,32 pro Aktie. Link
  • Laut Reuters erwägen die Carlyle Group LP und BC Partners eine gemeinsame Übernahme der Industriesparte von United Technologies. Der Kaufpreis könnte bei über $3,5 Mrd. liegen. Link
  • Texas Instruments rechnet für Q3 mit einem Gewinn von 34 bis 42 Cents und liegt damit unter dem Analysten-Konsensus von 43 Cents. Als Hauptgrund wird der Nachfragerückgang durch die Eurokrise genannt. Link
  • FED Gouverneurin Sarah Raskin setzt sich für stärkere Beschränkungen des Eigenhandels von Banken ein. Link
  • Heutige Makro-Daten (Konsensus): Richmond Fed Manufact. Index (-1) und House Price Index MoM (0,4%)

ASIEN

  • Die asiatischen Märkte handeln nach Moody’s Aussagen zum Outlook der AAA Länder wenig verändert. (NKY -0.4%; SHCOMP flat; HSI +0.1).
  • Chinas HSBC Flash PMI liegt bei 49.5 und damit über dem Vormonatswert von 48.2. Der Level von finished goods nahm ab; Rohstoffbestände legten zu. Link
  • Der staatliche Energiekonzern CNOOC kündigte am Montag an, für $15,1Mrd das kanadische Unternehmen Nexen zu kaufen. CNOOC bietet $27,50 je Aktie und damit einen Aufschlag von 61%. Link
  • Die chinesische Presse berichtete von einer Studie, die Chinas Banken zur begünstigten Kreditvergabe für staatliche Einrichtungen und Infrastrukturprojekte verpflichten soll. Link
  • Südkoreas Finanzminister warnte vor einem schwachen Wachstumsmoment und einem verschlechterten globalen Wirtschaftsausblick. Die anhaltende Krise in Europa lastet auf der Nachfrage sowie den Exportzahlen. Link
  • Japans Finanzminister Azumi kündigte mögliche Maßnahmen gegen eine weitere Aufwertung des Yen an. Die aktuelle Entwicklung der Währung sei nicht in Einklang mit fundamentalen Werten. Link

EUROPA

  • Moody´s hat gestern den Ausblick für das AAA-Rating von Deutschland, Holland und Luxemburg auf negativ gestuft und auf steigende Verbindlichkeiten aus der Eurokrise verwiesen. Finnlands AAA-Rating wurde bestätigt. Per Definition habe sich das Risiko eines Downgrades in den nächsten zwei Jahren erhöht. Link Moodys
  • LCH erhöht ab dem heutigen Handelstag die Margen-Anforderungen für spanische und italienische Bonds. Link
  • Vertreter der Troika starten heute mit dem Review Griechenlands, der essenziell für die Auszahlung der verspäteten €31Mrd Tranche ist. Die griechische Koalition hat bereits bekanntgegeben, dass ein Teil der geplanten Maßnahmen nicht erfüllt worden ist. Link
  • Zypern wird nach Angaben einer EU-Delegation mehr Mittel brauchen als zunächst angenommen. Der Bedarf wird auf circa €13Mrd geschätzt. Link
  • Britische Exporteure zeigen sich in Anbetracht der steigenden Währung zunehmend besorgt. So äußerten 40% der befragten Manager konkrete Bedenken, schreibt Reuters. Link
  • Adidas rechnet dank des gut angelaufenen Olympia-Geschäfts und anhaltenden Wachstums in China mit besseren Ergebnissen als die zuletzt schwächelnden Rivalen Nike und Puma, sagte CEO Hainer. Link
  • Fresenius übernimmt für $1,1Mrd die US-Medizintechnikfirma Fenwal und prüft einen zweiten Anlauf für Rhön-Klinikum. Fresenius habe beide Übernahmen seit Monaten parallel geplant, sagte CEO Schneider. „Fresenius hat genügend finanziellen Spielraum für beide Transaktionen.“ Link
  • KPN veröffentlicht 2Q Nettogewinn €315Mio vs. erwartet €328Mio; Ebitda inline bei €1,2Mrd; die Guidance wurde bestätigt.
  • Telenor mit 2Q Zahlen: Umsätze Nkr25,3Mrd und Ebitda Nkr7,8Mrd inline mit Consensus; Nettogewinn Nkr2,1Mrd vs. erwartet Nkr2,8Mrd. Es werden 47Mio Aktien zurückgekauft (21,5Mio am Markt, 25,5Mio vom Staat).
  • SAP 2Q Ergebnisse inline mit der Vorankündigung. Das „ambitionierte Ziel“ für HANA wurde ebenso bestätigt wie die Guidance für das Gesamtjahr.
  • Volvo berichtet 2Q Umsätze bei Skr83,9Mrd vs. Consensus Skr80,7Mrd; operativer Gewinn Skr7,4Mrd vs. erwartet Skr6,7Mrd; der Ausblick wurde bestätigt.
  • Celesios Verkauf der Logistik-Tochter Movianto steht nach Reuters Berichten kurz vor dem Abschluss. Als Kaufpreis seien €120Mio im Gespräch. Link
  • Software AG berichtet 2QEbit von €57,1Mio vs. Consensus €57,7Mio; der Nettogewinn lag bei €37,5Mio vs. erwartet €41Mio.

Heute werden PMI-Zahlen aus Frankreich (9Uhr), Deutschland (9.30Uhr) sowie der Eurozone (10Uhr) veröffentlicht. Spanien kommt zudem mit Bills an den Markt. (10.30Uhr).

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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