Summa Summarum

18. Juli 2012

Summa Summarum


 

Europaselbsthilfegruppe

„Every time history repeats itself the price goes up“ (quoted by an dutch EU official on the last 5 summits)

Geldmarktauktion: Krisenfonds EFSF mit Negativzins

http://nachrichten.finanztreff.de/news_news.htn?id=8422284&sektion=news-ticker&utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

(Und die Kreditsituation in Europa leidet weiter trotz massiver Liquidität!)

 

Liborgate

Ex-Barclays-Chef Diamond soll Zins-Manipulation angeordnet haben

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/barclays-ex-chef-bob-diamond-soll-zinsmanipulation-angeordnet-haben-a-844761.htm

-Libor testimony puts Diamond under fire

http://www.ft.com/intl/cms/s/0/ce64aeb8-cf71-11e1-a1d2-00144feabdc0.html#axzz20rtZZjfm

Drogengeschäfte, Terrorunterstützung und Geldwäsche: HSBC

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/finanzskandale-des-teufels-bank/6887548.html

Ich weiß nicht was verwerflicher ist, eine Bank zu überfallen oder eine zu gründen. (Berthold Brecht)

USA

  • Der S&P konnte gestern Abend 0,74% zulegen und sich nach einem schwachen Start im Tagesverlauf erholen. Defensive Sektoren (Telecom +1,2%, Healthcare +1,3%) entwickelten sich besser als die Zykliker (Tech +0,2%, Industrials +0,5%).
  • Bernankesmit Spannung erwartete Rede vor dem Kongress brachte keine neuen Erkenntnisse:
    • Bernanke hielt sich eng an die Aussagen der Juni FOMC Minutes und vorbereiteten Aussagen.
    • Seine Aussagen zur wirtschaftlichen Situation waren rein faktisch. Er wiederholte nochmals die Bereitschaft des FOMC-Committee „to take further action“. Darüber hinaus gehende Aussagen zur Art und Weise möglicherer weiterer Easing-Maßnahmen waren nicht zu vernehmen.
    • Bernanke allokierte ungewöhnlich viel Zeit auf die Diskussion möglicher Downside-Risiken – sowohl hinsichtlich der Europa-Krise als auch des fiskalischen Ausblicks der USA.
  • Der NAHB Homebuilder-Index legte mit einem Sprung von 29 im Mai auf 35 Juli den größten Sprung seit 2002 hin. Das besser als erwartete Ergebnis bringt den Index auf den höchsten Level seit März 2007.
  • Intel nachbörslich -1% auf $25.12 nach einem leicht schwächeren Q2, wobei die schlimmsten Sorgen sich nicht bewahrheitet haben.
  • VMWare (VMW) nachbörslich +8% auf $86.69 und macht damit die Verluste im normalen Handel mehr als wett, ein inline Q1 und ein neuer CEO zum 01. September beendeten Gerüchte um größere Probleme, entsprechend auch die Mutter EMC +6.8% auf $24.48.
  • Heutige US-Makrodaten:  MBA Mortgage Applications, Housing Starts, Building Permits und Beige Book der Fed.

ASIEN

  • Der asiatische Aktienmarkt handelt nach vorsichtigen Kommentaren von Chinas Premier Jiabao zum Arbeitsmarkt im negativen Bereich. (SHCOMP: -0,7%, NIKKEI: -0,3%, HSI: -1,4%)
  • Chinas Premier Jiabao bezeichnete die Lage des chinesischen Arbeitsmarktes als „severe“ und kündigte an, dass die Regierung eine proaktivere Arbeitspolitik einführen wird. Link
  • Chinas New Home Prices sind im Juni gestiegen. Die Umfrage umfasst 70 Städte von denen 25 einen Preisanstieg notierten, die größte Zahl seit elf Monaten.  Link
  • China hat seinen Besitz von US Staatsanleihen im Mai um 0.4% auf $1,17Bio aufgestockt. Link
  • BHP Billiton hat für Q2 einen starken Anstieg seine Eisenerz Produktion veröffentlicht und plant, trotz der schwächeren Nachfrage aus China, die Produktion in Australien für 2013 um 5% zu steigern. Link

EUROPA

  • Italiens Regierung fürchtet ein Eskalieren der Finanzkrise in Sizilien. Der Region drohe der finanzielle Kollaps, sagte Ministerpräsident Monti am Dienstag in Rom. Die Region macht 5,5% des nationalen BIPs aus. Link Link
  • Der britische Regulator FSA hat die nationalen Banken zu einem Stresstest aufgefordert, in dem der potenzielle Austritt einiger Eurostaaten analysiert werden soll. Link
  • Irland will insgesamt €2,25Mrd investieren, um der angeschlagenen Industrie zu helfen. Nach Aussagen von Haushaltsminister Howlin sollen in einer ersten Phase das Transportwesen sowie der Bausektor gestützt werden. Link Die EZB zeigt sich indes nach WSJ Angaben bereit, die aktuellen Bedingungen des Rettungspaketes zu lockern. Link
  • Moody´s hat gestern das Rating von drei italienischen Versicherern reduziert und damit die jüngsten Downgrades fortgesetzt. Generali wurde von A1 auf Baa1 herabgestuft. Link
  • Sloweniens Ministerpräsident Jansa sagte am Dienstag im Parlament, es bleibe nur noch wenig Zeit, den auf einem Milliardenberg fauler Kredite sitzenden Bankensektor aus eigener Kraft zu retten. Demnach scheint ein Antrag auf EU-Bankenhilfe immer wahrscheinlicher. Link
  • Credit Suisse verbucht einen 2Q Vorsteuergewinn von SFr1,1Mrd vs. Consensus SFr1,0Mrd; Nettogewinn SFr815Mio vs. erwartet SFr803Mio; das ROE Ziel wurde bestätigt; Nettoneugeldzuflüsse von SFr4,4Mrd. Mit Sofortmaßnahmen wolle die Bank ihre Kapitalbasis um SFr8,7Mrd erhöhen. Durch zusätzliche Maßnahmen sollen bis Jahresende SFr6,6Mrd Kapital geschaffen werden. Es werden u.a. nachrangige Anleihen mit Wandlungspflicht im Volumen von SFr3,3Mrd ausgegeben.
  • RWE-Chef Terium treibt den Stellenabbau voran und will nach Verdi Angaben 2000-5000 Arbeitsplätze streichen, berichtet Reuters. Link
    • ASML mit 2Q Zahlen: Nettogewinn €292Mio vs. Consensus €286Mio; Umsätze inline bei €1,2Mrd; Bruttomarge mit 43% wie erwartet; 2013 sehe nicht schlecht aus.
    • Swedbank berichtet 2Q Nettogewinn von Skr3,2Mrd inline mit Consensus; ROE von 13% ebenfalls wie erwartet.
    • Heute werden UK Arbeitsmarktdaten veröffentlicht (10.30Uhr).

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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