Summa Summarum

11. Juli 2012

Summa Summarum


 

Credit Suisse: Razzia bei deutschen Kunden

Steuer-Razzien bei deutschen Kunden von Credit Suisse. Grund sind neue Erkenntnisse über Scheinversicherungen, sogenannte Bermuda-Produkte, mit denen Milliarden von Euro am deutschen Fiskus vorbeigeschleust wurden. Beteiligte berichten, bei der Credit Suisse herrsche nun der Ausnahmezustand……

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/10390-credit-suisse-razzia-bei-deutschen-kunden#.T_xp97gfdRI.facebook

 

Euroselbsthilfegruppe

O-Ton aus dem  BVerfG – Es gebe keine Eile für den  ESM, nur politische Opportunitäten. Der  ESM sei ohnehin erst für 2013 geplant.

Das Bundesverfassungsgericht lässt den ESM in der Luft hängen

http://www.wiwo.de/politik/europa/euro-rettung-karlsruhe-braucht-zeit-zum-pruefen/6862752.html

Euro-Krise: Merkel trifft IWF-Chefin Lagarde in Jakarta

http://www.welt.de/politik/article108255145/Merkel-trifft-IWF-Chefin-Lagarde-in-Jakarta.html

Monti-Äußerungen sorgen für Wirbel: Verluste an der Wall Street

http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Verluste-an-der-Wall-Street-article6693156.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

-Schnell und einfach erklärt: Der Rettungsschirm!

http://imgur.com/pBWXC

ESM Fans sollten sich den Film bis zu Ende ansehen!

 

Anschauungsunterricht ?

Indien: Goldverbot?

Indien will die Einführung eines Goldverbots prüfen, weil die eigene Währung unter Druck ist. Immer mehr Inder flüchten deshalb ins Edelmetall. Der  Handel sowie der Besitz von Münzen und Barren für Privatpersonen eingeschränkt wird. Goldpreise nach unten, als die Meldung bekannt wurde.

Der südasiatische Staat Indien will die Einführung eines Goldverbots prüfen, wie das indische Businessnewsportal «Business Standard» kürzlich berichtete. Ein Goldverbot bedeutet konkret, dass insbesondere der Handel sowie der Besitz von Münzen und Barren für Privatpersonen eingeschränkt wird. Der Staat soll somit den Goldpreis sowie Ein- und Ausfuhren gänzlich regulieren.

Das siebtgrösste Land der Erde kämpft offenbar mit einem immer stärkeren Vertrauensverlust in die eigene Valuta. Die Rupie gehört zu den seltenen Währungen, die sogar gegenüber dem Euro in den letzten drei Jahren an Wert verloren haben. Budgetprobleme, schwächeres Wachstum und Inflation seien die grössten Bürden der Währungshüter, heißt es. (Quelle: MMNews)

USA

  • Nach einem schwachen Beginn der Berichtssaison und Kommentaren von Monti, dass Italien Hilfeleistungen der EU nicht generell ausschließen kann, schloss der US-Markt schwächer (S&P: -0,81%). Utilities (+0,2%) und Staples (+0,1%) waren die besten Sektoren, während Industrials (-1,6%), Materials (-1,5%) und Energie (-1,4%) am schlechtechtesten abschnitten. Die Volumina lagen 2% über dem 10-Tages- und 4% unter dem 30-Tagesdurchschnitt.
  • Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat vor dem Hintergrund des Dodd-Frank Act zum ersten Mal eine Definition von Swaps festgesetzt. Ziel ist eine höhere Transparenz und stärkerer Anforderungen an die Besicherung von Derivategeschäften. Link
  • Fitch kündigt an, das AAA-Rating der USA bis Ende 2013 vermutlich nicht zu ändern, um die Effekte von möglichen Maßnahmen zur Reduzierung des Defizits nach der Präsidentschaftswahl zu berücksichtigen. Link
  • Intel will die Belegschaft der deutschen Forschungs- und Entwicklungsstandorte von derzeit 2500 Mitarbeitern weiter aufbauen. Link
  • Nach einem Großauftrag über $7,2 Mrd. am Montag, sichert sich Boeing das nächste Geschäft auf der englischen Luftfahrtmesse: die Leasinggesellschaft Gecas ordert 100 Flugzeuge mit einem Listenpreis von ca. $9,3 Mrd. Link
  • Google zahlt auf Grund der Verletzung von Datenschutzbestimmungen eine Strafe von $22,5 Mio. Durch einen Trick funktionierten die Datenschutzeinstellungen von vielen Safari-Nutzern nicht mehr. Link
  • Der Mutterkonzern der insolventen Fluglinie American Airlines verhandelt mit fünf Interessenten über einen Zusammenschluss mit der Airline. Link
  • Cummins (CMI US) fällt nachbörslich 9% mit nur unveränderten Umsätzen, erwartet wurde ein Anstieg von 10%.
  • Für die heutigen FOMC Minutes erwarten unsere Volkswirte mehr Klarheit im Bezug auf die kurzfristige Geldpolitik aber noch keine Tendenz zu weiteren Asset-Käufen. Link
  • Heute werden um 13 Uhr die MBA Mortgage Applications, um 14:30 Uhr die US Handelsbilanz (Consensus: $-48,6Mrd) und um 16 Uhr die Wholesale Inventories (Consensus: +0,3%) veröffentlicht.

ASIEN

  • Die asiatischen Märkte handeln heute insgesamt leicht schwächer (SHCOMP: +0,5%, NIKKEI: -0,1%, HSI: -0,2%).
  • China wird lizensierten ausländischen Hedge Funds erlauben Gelder von chinesischen Investoren einzusammeln, um diese ausserhalb Chinas zu investieren. Zu Beginn soll dies zu einer Obergrenze von bis zu USD 5mrd möglich sein. Link
  • China‘s Premier Wen Jiabao wirbt für mehr Investionen, um das Wirtschafts Wachstum China’s zu stabilisieren. Link
  • Der frühere japanische Parteiführer Ichiro Ozawa wird heute den Namen seiner neu gegründeten Partei bekannt geben. Er will damit Premier Minister Yoshihiko Noda unter Druck setzen und dessen Pläne für eine höhere Umsatzsteuer und den Neustart der Atomreaktoren stören. Link
  • Laut Philip Lowe (Vize Präsident der australische Zentralbank) hat sich der Spread für australische Hypotheken Zinssätze auf 270Punkte ausgeweitet.  Als Grund sieht er die Entwicklung am Finanzmarkt und regulatorische Veränderungen. Link

EUROPA

  • Das Bundesverfassungsgericht ist nach der gestrigen 11-stündigen Anhörung zum ESM zu keiner Entscheidung gelangt. Gerichtspräsident Voßkuhle hatte bei den Beratungen dafür plädiert, sich mehr Zeit zu lassen und gleich eine erste inhaltliche Prüfung des Euro-Rettungsschirms ESM und des Fiskalpakts vorzunehmen. Das Inkrafttreten des dauerhaften Euro-Rettungsfonds ESM könnte sich daher bis zum Herbst verzögern. Link Link Link
  • Spaniens Bankenrettungspaket ist an scharfe Bedingungen geknüpft, so sieht der Entwurf der EU nur eine Auszahlung von Hilfsmitteln vor wenn zunächst die spanischen Banken ihre kompletten Preferred Shares und Subordinated Bonds abgeschrieben hätten und damit deren Gläubigern mit einen Teil der Last tragen. Des weiteren muss Spanien einen Großteil seiner Kontrolle über seine Banken an EU Institutionen abgeben. Link Link
  • Die Eurozone riskiert laut einer Bericht der UN International Labour Organisation weitere 4,5Mio Arbeitsplätze zu verlieren wenn keine gemeinsamen Schritte zur Stimulierung des Arbeitsmarktes getroffen würden. Link
  • Italien habe laut IMF bei seinen strukturellen Reformen zwar die richtige Richtung eingeschlagen, mache aber bisher zu geringe Fortschritte. Des weiteren warnte der IMF davor, dass ein weiteres „muddling-through“ der Eurozone zu erheblichen Gefahren in Italien führen könnte. Link
  • Frankreichs Regierung hat sich zur vehementen Kritik französischer Unternehmen zu den deutlichen Einbußen der Wettbewerbsfähigkeit des Landes in Verbindung mit den geplanten Welfare Programmen geäußert und plant die Finanzierung dieser Programme zu überdenken. Link
  • Frankreichs Präsident Hollande hat bei seinem Antrittsbesuch bei UK Premier Cameron weiterhin seinen Plan eines Spitzensteuersatzes von 75% bekräftigt und damit die Kritik seines Amtskollegen auf sich gezogen. Link
  • Spanien plant möglicherweise im Rahmen neuer Budgetmaßnahmen die Erhöhung der Umsatzsteuer von 8% auf 10%. Link
  • Münchner Rück prüft laut Finanzvorstand Schneider auf der Suche nach neuen Ertragsquellen die direkte Vergabe von Krediten an Unternehmen. Link
  • Unicredit gibt seinen Tochtergesellschaften in Deutschland, Italien, Österreich und Polen mehr Verantwortung. Der Konzernumbau ist Teil des im November vorgestellten Strategieplans, mit dem Ghizzoni die Bank wieder zu einem renditestarken Finanzinstitut machen will. Link
  • Barclays Großaktionäre fordern laut FT als Besetzung des neuen Chairmans einen externen Kandidaten, der in der Lage ist die entstandenen Schäden zur Libor Manipulation zu beheben. Link
  • EADS soll nach langem Streit um den Bau eines europäischen, unbemannten Flugzeugs die Führung zur Entwicklung der gemeinsamen Drohne übernehmen. Link
  • Bilfinger Berger will mit einer Minderheitsbeteiligung bei der Immobilientochter der Deutschen Post einsteigen. Bilfinger wolle sich mit 49% an der Deutsche Post DHL Corporate Real Estate beteiligen. Link
  • Fraport sah im Juni ein Wachstum bei den Passagieraufkommen von 3,9%, gleichzeitig gingen jedoch die Cargo Volumen um 3,4% zurück. Link
  • Heute werden keine wichtigen europäischen Makrozahlen veröffentlicht.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

Advertisements
, , , , , , , , , , , , , , , , ,

Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

Zeige alle Beiträge von Bernd Veith

Abonnieren

Abonniere unseren RSS-Feed und die sozialen Medien-Profile, um Updates zu erhalten.

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: