Summa Summarum

19. April 2012

Summa Summarum


This Is The Chart That’s Causing Spain To Get Crushed Today

 

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http://www.businessinsider.com/this-is-the-number-you-should-really-be-watching-in-spain-2012-4?utm_source=dlvr.it&utm_medium=social&utm_campaign=moneygame

USA

  • Der US Aktienmarkt fiel gestern nach den Zahlen von IBM und Intel, konnte sich zeitweise wieder erholen, schloss aber insgesamt schwächer (S&P: -0,4%). Discretionaries (+0,2%), Staples (-0,1%) und Energy (-0,2%) waren die stärksten Sektoren während Financials (-0,8%), Tech (-0,8%) und Telcos (-0,5%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 4% bzw. 3% unter dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Brasiliens Zentralbank hat die Zinsen wie erwartet um 75bps auf 9,0% gesenkt. Nachdem beim letzten Zentralbank Meeting bereits die Zinsen um 75bps gesenkt wurden und der heutige Zinsschritt ankündigt wurde, wurde bei diesem Kommentar der Zentralbank keine genaue Angabe zu weiteren Zinsschritten gemacht.
  • US Federal Regulatoren haben neue Beschränkungen für die Drilling Industrie bezüglich verschiedenen Bohrtechnologien bekannt gegeben. Link
  • eBay hat mit $3,28Mrd Umsätzen (vs. Consensus: $3,15Mrd) und EPS von $0,55 (vs. Consensus: $0,52) besonders gute Zahlen berichtet. Die Umsätze waren in allen Bereichen stark, besonders stach PayPal jedoch heraus. Zusätzlich wurde die Guidance für Q2 auf $0,53-0,55 (vs. GS Estimates: $0,51) angehoben. Die Aktie stieg nachbörslich um 6,7%.
  • Qualcomm hat insgesamt zwar solide Zahlen berichtet, die Guidance für FY2012 hat jedoch enttäuscht. Die Umsätze lagen im letzten Quartal bei $4,94Mrd (vs. Consensus: $4,84Mrd) und die EPS bei $1,01 (vs. Consensus: $0,95). Die EPS Guidance für 2012 wurde jedoch mit $3,61-3,76 (vs. Consensus: $3,77) angegeben. Die Aktie fällt nachbörslich -3,3%.
  • American Express hat insgesamt solide Zahlen für das erste Quartal berichtet. Insgesamt profitierte man von der Stärke im Billed Buisness (+12%) und der ansteigenden Ausgabendisziplin. Die EPS lagen mit $1,07 (vs. Consensus/GS: $1,01/$1,03) über den Erwartungen.
  • VMWare hat seinen Umsatz um 25%yoy auf $1,06Mrd (vs. Consensus: $1,03Mrd) gesteigert und EPS von $0,66 (vs. Consensus: $0,6) realisiert. Nachbörslich: +2,8%.
  • FS Network hat die EPS Guidance für Q3 auf $1,12-$1,14 (vs. Consensus: $1,14) gesenkt sieht zugleich aber ein Umsatzwachstum von 20%. Die Aktie steigt nachbörslich 6,3%.
  • Heute werden um 14:30 Uhr die Initial Jobless Claims (Cons: 370k), um 16:00 Uhr die Existing Home Sales (Cons: 4,62Mio) und die US Leading Indicators (Cons: 0,2%). Zusätzlich berichten heute folgende US Unternehmen (Consensus EPS): Vorbörslich Peabody Energy ($0,56), Laboratory Corp ($1,67), KeyCorp ($0,19), Diamond Offshore Drilling ($0,99), Blackstone Group ($0,40), Boston Scientific ($0,08) und BB&T ($0,58)

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln trotz guter Zahlen aus Japan gemischt (SHCOMP: -0,11%, NIKKEI: -0,85%, HSI: +0,39%). Investoren bleiben skeptisch im Hinblick auf Europa, der Hang Seng handelt allerdings in Folge von Nachrichten, dass die People’s Bank of China die Liquidität des Finanzsystems sicherstellen wird, leicht im Plus.
  • Chinas Zentralbank verspricht, dem Finanzsystem die notwendige Liquidität bereitzustellen. Dabei soll von u. a. die Zentralbankreserve als Instrument genutzt werden. Link
  • Japan verzeichnete im März den schnellsten Anstieg an Exporten innerhalb der letzten zwölf Monate und ein gering als erwartetes Handelsdefizit. Die japanischen Exporte stiegen auf Jahresbasis um 5,9% (vs. Konsensus 0,2%) und das Handelsdefizit lag bei Y82,6 Mrd. (vs. Konsensus Y223,2 Mrd.). Angetrieben wurden die Exporte durch Autoexporte in die USA. Die Zahlen verbessern den Ausblick und unterstützen die Prognose des IWF von Anfang der Woche, dass Japan dieses Jahr um 2% wachsen wird. Link
  • Neuseelands Konsumentenpreise haben im vergangenen Quartal um 0,5% zugelegt und entsprechen damit den Erwartungen. Die moderate inflationäre Entwicklung setzt die RBNZ nicht unter Handlungsdruck. Link
  • Australiens Regierung wird den Druck auf die unabhängige Zentralbank des Landes erhöhen, laut WSJ. Die Regierung strebt eine Senkung der Zinsen bzw. eine monetäre Lockerung an, um die Industrien außerhalb des Bergbaus zu fördern. Link

EUROPA

  • Der IWF hat in einem Report vor einem zu starken Abbau von Assets bei europäischen Banken gewarnt. So stellen die geplanten $2,6Bio in die kommenden 18Monaten eine potenzielle Gefahr für eine wirtschaftliche Erholung da. Die Kreditvergabe könnte demzufolge um weitere 1,7% sinken. Link IWF Chefin Lagarde teilte gestern mit, dass bisher $320Mrd an Mitteln für die Eurozone zugesagt worden sind. Link
  • Italiens Premier Monti hat gestern die Erwartungshaltung für den Haushalt angepasst und sieht nun einen ausgeglichenen Haushalt erst 1Jahr später in 2014. Er betonte gleichzeitig den zunehmenden Fokus auf Wirtschaftswachstum und legte für nächstes Jahr +0,5% zugrunde. Link
  • Frankreichs Präsident Sarkozy sieht vor dem ersten Wahlgang am kommenden Sonntag weiterhin keine positiven Entwicklungen. Die Umfragen sprechen weiterhin für ein Kopf-an-Kopf Rennen mit Hollande, lassen ihn aber im direkten Vergleich mit 44% hinter seinen Konkurrenten fallen. Link
  • Bundesbank Präsident Weidmann hat sich gestern in einem Interview gegen zusätzliche Hilfen für Spanien ausgesprochen. „Wir sollten nicht immer den Weltuntergang ausrufen, wenn die langfristigen Zinsen eines Landes zeitweilig über 6% steigen“. Link
  • Europas Banken gehen nach WSJ Angaben langsam die Mittel zum Kauf von Staatsanleihen aus. So hätten die spanischen Banken nur noch €21Mrd liquide Mittel, die einem spanischen Refinanzierungsbedarf von €47Mrd für den Rest des Jahres gegenüberstehen. Link
  • Der VW Aufsichtsrat hat gestern den Bau einer Fabrik in China genehmigt und damit den Fokus auf die Region untermauert. In den nächsten Jahren könnten im Westen Chinas weitere Standorte folgen, schreibt Reuters. Link
  • Vodafone ist der einzig potenzielle Bieter für C&W, schreibt Bloomberg und verweist auf den Rückzug von Tata Communications aus dem Kaufprozess. Die Deadline für ein Angebot läuft heute um 18Uhr aus. Link    
  • Daimler will seine Position auf dem indischen LKW Markt stärken und bis 2014 einen Marktanteil von mindestens 10% erreichen, sagte Konzernchef Zetsche. Link
  • BP hat das Settlement mit Klägern aus der Deepwater Horizon Katastrophe in 2010 finalisiert und sich zu Zahlungen in Höhe von $7,8Mrd verpflichtet, schreibt die FT. Link
  • Tesco will sich zunehmend auf den heimischen Markt fokussieren und die Ära der aggressiven Ladeneröffnungen beenden, teilte das Management gestern mit. Gleichzeitig wurde bekannt gegeben, dass die US Tochter wider Erwarten den Breakeven im Februar 2013 nicht erreichen werde. Link
  • Repsol: Das spanische Kabinett kommt am Freitag zusammen und wird potenzielle Reaktionen auf das argentinische Verhalten bei Repsol´s Tocher YPF diskutieren. So seien u.a. Handelseinschränkungen denkbar, berichtet die FT. Link
  • Akzo Nobel berichtet 1Q EBITDA von €423Mio vs. Consensus €413Mio; die Rohstoffpreise bleiben weiterhin herausfordernd; die Kostenprogramme verlaufen entsprechend den Erwartungen.
  • Sodexo mit 1Q Zahlen: Umsätze €9,1Mrd inline mit Consensus; die Ziele für das Gesamtjahr wurden bestätigt.

Heute kommen Spanien (€2,5Mrd; 10.30Uhr) und Frankreich (€11Mrd; 11Uhr) mit Anleihen an den Markt. Zudem werden italienische Industriezahlen (10Uhr) veröffentlicht.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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