Summa Summarum

11. April 2012

Summa Summarum


Früher sparten die Deutschen für die Urlaubsreise in die südlichen europäischen Länder, heute sparen die Deutschen für die Urlaubsreise in die südlichen europäischen Länder.

8,5 Billionen Euro Besitz

Deutsche könnten Schulden der Euro-Zone tilgen

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,815556,00.html

Das ist doch einmal eine gute Nachricht – oder?

USA

  • Die US-Märkte schlossen den fünften Tag in Folge niedriger (S&P 500: -1,7%). Der S&P befindet sich somit in der längsten Verlustserie seit November und durchbricht den 50-Tages Moving Average. Hauptgründe waren schwache Vorgaben aus Europa und Sorgen um das chinesische Wachstum. Während Staples (-0,9%), Healthcare (-1,1%) und Utilities (-1,3%) zu den relativen Tagesgewinnern gehörten, blieben Discretionaries (-2,4%), Financials (-2,1%) und Industrials (-2,1%) hinter der Gesamtmarktentwicklung. Die Volumina lagen 30% über dem 10-Tages- sowie dem 30-Tagesdurchschnitt. E-Minis verzeichneten mit 2,5 Mio. Kontrakten das höchste Volumen seit dem 7. Dezember.
  • Alcoa konnte die Erwartungen übertreffen und einen Quartalsgewinn von $94 Mio. ausweisen. Der Umsatz erhöhte sich leicht auf ca. $6 Mrd. CEO Kleinfeld erwartet einen Anstieg der Aluminiumnachfrage von 7% für das Gesamtjahr. Link
  • Rick Santorum zieht sich aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner zurück. Santorum nannte keine konkreten Gründe für das Ende seiner Kampagne. Link
  • BestBuy gab gestern bekannt, dass dem Rücktritt von CEO Brian Dunn Untersuchungen zu seinem „persönlichen Verhalten“ vorangegangen seien. Link
  • Las Vegas Sands plant für bis zu $6 Mrd. ein weiteres Casino in Macau zu eröffnen. Link
  • Google berichtet heute nachbörslich die Q1-Zahlen: Analysten rechnen mit einem EPS (adjusted) von 9,63 und einem Net Income (adjusted) von 3,16 Mrd.
  • Heutige Makro-Daten (Konsensus): MBA Mortgage Applications, Import Preise YOY (3,4%), Federal Budget Statement März (- $196 Mrd.) sowie die Veröffentlichung des Beige Book.

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln nach einem Rekordverlust von Sony und anhaltenden Bedenken bzgl. der europäischen Staatsschuldenkrise den sechsten Tag in Folge im Minus (SHCOMP: -0,3%, NIKKEI: -1,0%, HSI: -1,3%).
  • Japans Auftragseingänge im Maschinenbau im Februar übertrafen die Erwartungen der Ökonomen. Der Zuwachs um 4,8% (vs. Konsensus -0,8%) stellt den stärksten Anstieg seit November des letzten Jahres dar. Der japanische Top-Funktionär Takehiko Nakao warnte gleichzeitig davor, dass Japan die notwendige fiskalische Konsolidierung weiter vor sich herschiebt. Laut Nakao kann eine Volkswirtschaft wie Japan die Bemühung nicht immer weiter aufschieben. Link Link
  • In Australien ist die Anzahl an Eigenheimkrediten den zweiten Monat in Folge gefallen und unterstreicht damit den schwachen Trend in der Eigenheimfinanzierung. Der Rückgang der Eigenheimkredite im Februar beträgt -2,5% (vs. Konsensus -4,0%). Link
  • Chinas Leistungsbilanzüberschuss wird sich nach Aussagen aus dem Umfeld des IMF mittelfristig reduzieren. Ein rückgängiger Leistungsbilanzüberschuss stärkt China in der Diskussion um seine künstlich niedrig gehaltene Währung. Link
  • Weltbank-Präsident Zoellick fordert, dass die Emerging Markets eine stärkere Rolle innerhalb der Weltbank spielen sollten. So sollten auch mehr chinesische Forscher in Top-Positionen zu finden sein. Link
  • Sony berichtet für das vergangene Geschäftsjahr einen Verlust von €4,9 Mrd., der laut Reuters doppelt so hoch wie erwartet ausfällt. Link

EUROPA

  • Spaniens Wirtschaftsminister Luis de Guindos und EU Offizielle sehen aktuell keinen Bedarf für einen Bailout in Spanien wie in Griechenland, Portugal oder Irland. Zusätzlich bestritt der Budget Minister Montoro, dass man sich an die EZB wenden möchte um weitere Liquidität für spanische Banken zu erbitten. Die bisherigen Liquiditätsmaßnahmen der EZB seien ausreichend. Link
  • Die EU ist derzeit dabei einen Plan zur Stimulierung des Wachstums innerhalb der Eurozone zu finalisieren. Ein bisheriger Entwurf fordert derzeit die Implementierung von Stellen-schaffenden Maßnahmen der nationalen Regierungen wie z. B. die Kürzung der Lohnnebenkosten. Link
  • Griechenland plant laut Regierungsangaben die angekündigten Neuwahlen am 6. Mai durchzuführen. Der Griechische Premier Papademos wird vermutlich heute nach einem Treffen mit Präsident Papoulias das Datum formell bekannt geben. Link
  • Portugiesische Banken haben sich von der EZB so viel Geld geliehen wie noch nie. Im März borgten sie sich €56,3Mrd, wie die Portugiesische Notenbank bekanntgab. Das sind 18 Prozent mehr als im Februar. Link
  • Die Schweizer Zentralbank SNB hat zugegeben, dass sie in der letzten Woche einen kurzzeitigen Bruch des SFr1,20 Limits zum Euro zugelassen habe, sagte aber gleichzeitig, dass diese gewöhnlich seien und auftreten könnten. Link
  • Spaniens Premier Rajoy sieht mit der weiterhin anhaltenden Schuldenkrise die Zukunft Spaniens vor dem Hintergrund der „Bekämpfung“ der steigenden Zinsen auf dem Spiel. Link
  • Die Forderungen der Deutschen Bundesbank gegenüber der Europäischen EZB im Rahmen des Zahlungsverkehrssystems Target2 haben im März rapide zugenommen. Die Forderungen der Bundesbank gegenüber der EZB per Ende März auf rund €615,5Mrd, nach €547Mrd Ende Februar. Link
  • Die Deutsche Bank will ihre Aktionäre über Vorstandsgehälter und -boni abstimmen lassen. Dies geht aus der Tagesordnung für die Hauptversammlung (HV) des Instituts am 31. Mai hervor. Ein solches Votum hatte die Bank bereits 2010 eingeholt, 2011 aber auf eine Wiederholung verzichtet. Link
  • Sanofi hat einen Rechtsstreit in den USA verloren, in dem es darum ging zwei Patente seines Krebspräparates Taxotere als einklagbar und damit schützbar zu erklären. Link
  • Airbus steht kurz vor dem Abschluss eines Verkaufs von Passagiermaschinen vom Typ A330-300 im Volumen von €1,9Mrd an die indonesische Fluggesellschaft Garuda. Link
  • Unilever hat sich nach einem sieben Monate anhaltenden Konflikt mit den Gewerkschaften auf die Kürzungen von Pensionszulagen geeinigt. Link
  • Heute werden keine wichtigen europäischen Makro Zahlen veröffentlicht. Die Italiener kommen jedoch mit €11Mrd Bills an den Markt (11:00 Uhr).

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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