Summa Summarum

10. April 2012

Summa Summarum


M&V: Keep your Core Strategie and drive your Sattelites back!

USA

  • Der US Aktienmarkt verlor gestern mit schwachen US Arbeitsmarktzahlen (NFP: 120k vs. Consensus: 205k) deutlich und knüpfte damit an die schwache vorherige Woche weiter an (S&P: -1,1%). Utilities (-0,5%), Tech (-0,7%) und Telcos (-0,8%) waren die stärksten Sektoren während Industrials (-1,6%), Financials (-1,6%) und Materials (-1,5%) den Markt underperformten. Die Volumen lagen dabei 9% bzw. 8% unter dem 10- bzw. 30-Tagesschnitt.
  • Ben Bernanke hat weitere Schritte von den Regulatoren gefordert um die Risiken des „Schattenbankensystems“ einzudämmen. Er unterstütze insbesondere die Vorhaben zur Erhöhung von Liquiditätsreserven für Money Market Funds und forderte eine Erhöhung der Eigenkapitalpuffer bei Banken. Zusätzlich äußerte er sich zur Volcker Rule und bekräftigte, dass die Fed bei einer Implementierung dieses Regulariums dafür sorgen werde, dass die Märkte nicht einen Rückgang der Liquidität fürchten müssen. Link Link Link
  • Einige der größten Banken versuchen derzeit laut FT die Verwendung des CDO Mechanismus für den Bereich Trade Finance einzuführen. Der Markt wird insgesamt auf ein Volumen von $10Bio geschätzt. Link
  • Brasiliens Präsidentin Rousseff hat bei einem Besuch im Weisen Haus die US Geldpolitik kritisiert und forderte ein Vorgehen der internationalen Gemeinschaft gegen Manipulationen im Währungsmarkt. Die US Importe an brasilianischen Ethanol haben auf Grund von neuen Umweltpolitischen Regularien einen Höchststand seit 2008 erreicht. Link Link
  • Im Immobilienstreit zwischen den Bundesstaaten und mehreren Großbanken hat ein US-Gericht nun dem Foreclosure Deal über $25Mrd zugestimmt. Link
  • Microsoft übernimmt für annähernd $1,1Mrd mehr als 800 Patente von AOL und sichert sich überdies ein Nutzungsrecht an den verbleibenden gut 300 AOL-Patenten. Hierdurch möchte man mögliche Klagen abwehren und Technologien weiter ausbauen. Link Link
  • AT&T hat einem Verkauf seiner Mehrheitsbeteiligung an Yellow Pages für $950Mio an Cerberus zugestimmt. Insgesamt halte man jedoch weiterhin einen Anteil von 47%. Link
  • Boeing überwand seine Lieferungsprobleme und konnte dieses Quartal 137 Maschinen an die Kunden bringen – 33 mehr als vor einem Jahr. Link
  • Heute werden um 16 Uhr die Wholesale Inventories (Consensus: 0,5%) veröffentlicht. Zusätzlich eröffnet heute nachbörslich Alcoa (Consensus EPS: $-0,04) die US Earnings Season.

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln heute vor dem Hintergrund der unveränderten japanischen Zentralbankpolitik und den hohen chinesischen CPI Zahlen (3,6%yoy vs. Consensus: 3,4%yoy) gestern insgesamt negativ (SHCOMP: -1,0%, NIKKEI: -0,3%, HSI: -1,2%).
  • Die chinesischen Handelsbilanz kam unerwartet mit einem Überschuss von $5,3Mrd, während eher ein Defizit von $-3,2Mrd erwartet wurde. Während die Exporte mit 8,9%yoy weiterhin sehr stark sind, zeigen die Importzahlen eine deutliche Schwäche auf.
  • Japans Zentralbank BOJ hat die Zinsen unverändert bei 0,1% belassen und sieht kaum eine Veränderung des ökonomischen Umfeldes, lediglich etwas mehr Vertrauen sehe man nun in eine mögliche Erholung der inländischen Nachfrage. Zusätzlich kam die japanische Handelsbilanz mit einem Überschuss von JPY1,18Bio nach dem Rekorddefizit im letzten Monat deutlich stärker. Premier Noda kündigte an sein Kabinett einzuberufen um über Maßnahmen gegen Deflationäre Tendenzen zu beraten. Link
  • Australiens NAB Survey ist weiterhin mit +4 Punkten (vs. 10-Jahresdurchschnitt: +7,9) auf dem sehr niedrigen Niveau. Insgesamt ist der Level in-line mit dem schwachen Wachstumsumfeld.
  • Chinas vier größten staatlichen Banken haben ihre Kreditvergabe im letzten Monat insgesamt um $47,5Mrd erhöht. Insgesamt liegt die Kreditvergabe aller chinesischen Banken laut Reuters CNY900Mrd. Link
  • Der neue Sony-Chef Kazuo Hirai will rund 10.000 Stellen streichen, berichtete die japanische Zeitung „Nikkei“. Das seien rund sechs Prozent der Gesamtbelegschaft. Link

EUROPA

  • Spaniens Regierung hat gestern Einsparungen im Gesundheits- und Bildungsbereich angekündigt und auf einen Nominalbetrag von mindestens €10Mrd verwiesen. Zudem schlug Wirtschaftsminister de Guindos vor, Bürgern mit einem Einkommen von über €100k p.a. gesonderte Gebühren für gesundheitliche Behandlungen aufzuerlegen. Link
  • Griechenlands größte Parteien (New Democracy und PASOK) kommen vor den anstehenden Wahlen im Mai auf kumuliert 40% und können damit erhebliche Umfragesteigerungen verbuchen, berichtet Reuters. Im Februar hatten sie noch 26% vereint. Link Link Premier Papdemos kündigte zudem an, bis zum 20. April konkrete Pläne für die Restrukturierung des Bankensystems zu veröffentlichen. Link
  • Portugals Banken haben sich im März insgesamt €56Mrd geliehen und damit den bisherigen Höchstwert von €49Mrd in August 2010 übertroffen. Eine Stellungnahme der portugiesischen Zentralbank steht noch aus. Link
  • Frankreichs Präsident Sarkozy ist dem Herausforderer Holland bei der Ifop-Umfrage näher gekommen und konnte einen weiteren Prozentpunkt der Stimmen gewinnen. Demnach läge das Ergebnis aktuell nur noch bei 53% zu 47% für Hollande. Link
  • Europäische Unternehmen haben im ersten Quartal mehr Geld am Anleihenmarkt aufgenommen als von Banken, schreibt das WSJ. So stiegen die am Markt aufgenommenen Mittel um 38%yoy auf $179,5Mrd während sich die Kreditaufnahme bei Banken um 45%yoy auf $113Mrd reduzierte. Link
  • VW Tochter Audi bleibt auch im laufenden Jahr auf Expansionskurs und will im laufenden Jahr in Deutschland bis zu 2000 Stellen schaffen, berichtet das Handelsblatt. Zudem sei ein Werk in Mexiko geplant. Link
  • Roche schließt eine weitere Erhöhung des Übernahmeangebots für das US-Gentechnikunternehmen Illumina nicht aus. Dies sei möglich, wenn es die Möglichkeit zu Gesprächen und einer Buchprüfung gebe, sagte CEO Schwan. Link
  • Praktiker will das Geschäft in Osteuropa nach Aussage von CEO Fox nicht verkaufen, schreibt der Fokus. Zudem zeigte er sich für die kommenden Monate zuversichtlich und verwies auf die bessere Lage in Deutschland. Link     
  • Gazprom hat das Interesse an dem griechischen Versorger bekräftigt und wird nach eigenen Aussagen ein entsprechendes Angebot vorlegen. Es gäbe aktuell 17 Interessenten aus 12 Ländern, schreiben russische Medien. Link
  • Adidas CEO Hainer gibt im FAZ Interview seinen Ausblick für die anstehenden Sportereignisse und spricht über das aktuelle Produktportfolio. Letzteres werde angepasst werden müssen, da 20% der Produkte für 80% der Umsätze verantwortlich sind. Link
  • Ein Teil der Tesco Shareholder hat das Management aufgefordert, die aktuelle Strategie zu überdenken und vor allem die Positionierung im nationalen Markt zu stärken, schreibt Reuters. Link
  • Deutsche Handelsdaten zeigen sich stärker: Exporte 1,6%mom vs. Consensus -1,2%mom; Importe 3,9%mom vs. erwartet 1,3%mom.
  • Heute kommen Zahlen zur Industrieproduktion aus Frankreich (8.45) und Holland (9.30). Die Franzosen kommen zudem mit €7,8Mrd Bills an den Markt (15.00).

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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