Summa Summarum

2. April 2012

Summa Summarum


 

Das hat eingeschlagen!

Gestern, am 01.APRIL2012 veröffentlichte ich eine Zwischendurch! mit dem Titel:

Die NEUE Deutsche Mark kommt

Obwohl, aufgrund des Datums, davon auszugehen war, dass es sich eher um einen Aprilscherz handelt, war die Resonanz, die dieser Artikel erfuhr, überwältigend. Kein anderer Artikel, den ich bisher veröffentlichte, hatte soviele Zugriffe, Kommentare und Rückfragen. Jetzt einmal ehrlich, war es nicht so, dass Sie für eine Sekunde darüber nachdachten welche Veränderungen auf uns zukommen werden? Und, waren die nicht spannend und gar nicht so schlecht 😉 !

USA

  • Der US Aktienmarkt konnte sich am Freitag nach anfänglichen Kursverlusten erholen und schloss fester (S&P: +0,4%). Energy (+0,8%), Healthcare (+0,7%) und Staples (+0,7%) waren die stärksten Sektoren während Tech (-0,4%), Telcos (+0,1%) und Discretionaries (+0,3%) den Markt underperformten.
  • Minneapolis Fed Präsident Kocherlakota sieht die Inflation für 2013 bei 2,3% und damit oberhalb des Inflationsziels von 2%. Er bestehe daher der Bedarf die kurzfristigen Zinsen noch deutlich vor 2014 zu erhöhen. Link
  • Alan Greenspan hat seinen Nachfolger Bernanke gegenüber den Attacken der republikanischen Präsidentschaftsbewerber verteidigt und deren Kritik als unkonstruktiv zurückgewiesen. Link
  • Die 21 Primary Dealers der Fed sehen laut einer Bloomberg Umfrage die Zinsen für 10-Jährige US Treasuries Ende des Jahres durchschnittlich bei 2,48%. Link
  • New York hat London in einem Ranking der weltweiten bedeutendsten Business Center auf Platz 1 abgelöst. Nach London folgten Paris, Tokyo und Hong Kong. Beijing und Shanghai könnten jedoch möglicherweise in 10 bis 20 Jahren ernsthafte Rivalen für diese Städte darstellen. Link
  • IBM kauft laut Bloomberg ein 20% Stake des brasilianischen Technologie Unternehmens SIX. Des weiteren hat IBM sich mit dem Netherlands Institute for Radio Astronomy zusammengeschlossen um gemeinsam das weltweit größte Radio Teleskop mit Super Computer Systemen zu entwickeln. Link Link
  • Groupon hat eine „deutliche Schwäche“ in seinem Finanzcontrolling berichtet. Auf Grund von höheren Rückerstattungen an Händler sei das vierte Quartal doch schlechter ausgefallen als bisher berichtet. Link
  • Starbucks plant seine Marktdurchdringung in China durch Neueröffnungen in kleineren chinesischen Städten voranzutreiben. Insgesamt möchte man die Anzahl der Geschäfte in China verdreifachen, so dass China bis 2014 der zweit-größte Markt wird. Link
  • Heute wird um 16:00 Uhr der ISM Manufacturing Index (Consensus: 53,0) veröffentlicht.

ASIEN

  • Die asiatischen Aktienmärkte handeln heute morgen insgesamt gemischt (NIKKEI: +0,5%, HSI: -0,3%). China und Indien sind heute geschlossen.
  • Chinas PMI ist im März mit 53,1% (vs. Consensus/Februar: 50,8%/51,0%) deutlich besser als erwartet ausgefallen. Saisonal adjustiert liegt der Index jedoch nur bei 51,6% und ist damit in Höhe des Januar und Februar Standes. Laut Vizepremier Kequang sei es weiterhin Chinas Top-Priorität die inländische Konsumnachfrage zu stimulieren. Link
  • Japans Tankan Zahlen sind insbesondere für die Large Manufacturers mit -4 (vs. Consensus: -1) schlecht ausgefallen. Die Non-Manufacturers kamen hingegen sind im Rahmen der Erwartungen mit +5 (vs. Dezember +4). Gleichzeitig verkündete die BoJ, dass die Easing Maßnahmen im Februar einen deutlich positiven Effekt auf das Business Sentiment hatten. Link
  • Koreas Exporte sind im März um 1,4%yoy (vs. Consensus: -1,3%yoy) zurückgegangen. Insbesondere wurden die Zahlen durch die schwachen EU und Mainland China Exportvolumen negativ beeinflusst. Moody’s hat zudem in Credit Outlook auf „Positive“ angehoben. Link
  • Australiens Building Approvals zeigen mit dem deutlichen Rückgang von -7,8%mom (vs. Consensus: +0,5mom) das schwächelnde non-Mining Umfeld der australischen Wirtschaft auf.
  • Chinas Securities Regulatory Commission hat ein neues Regelwerk für IPOs veröffentlicht, welches helfen soll, dass die IPO Preise besser den Fundamentalwert darzustellen und weniger von rechtlichen Unsicherheiten geprägt sind. Link

EUROPA

  • Europäische Politiker erhöhen nach der am Freitag beschlossenen Erhöhung des ESM auf über €800Mrd den Druck auf den IWF, schreibt die FT. So forderte Frankreichs Finanzminister Baroin den stärkeren Beitrag globaler Staaten und sagte, dass Europa die Hausaufgaben erledigt hätte. Link Link
  • Spaniens Regierung hat am Freitag weitere Sparpläne mit einem Volumen von über €27Mrd vorgestellt, berichtet das WSJ. Die Maßnahmen sollen bis Mai 2012 im Parlament bestätigt werden. Link
  • Irlands Haushalte haben am Wochenende zu einem großen Teil die Zahlung der Sondersteuer von €100 pro Haushalt verweigert. So hätten nach Ablauf der Frist circa 50% der 1,6Mio Haushalte nicht gezahlt, berichtet die FT. Link
  • Hedgefonds könnten nach FT-Informationen durch neue Vorschläge der Europäischen Union vor höheren Gebühren stehen. Damit werde Europa als Standort zunehmen unattraktiver. Link Die veröffentlichten Vorschläge eines 110-Seiten Reports würden Nachteile gegenüber Asien und den USA schaffen. Link
  • Einige europäische Banken planen die vorzeitige Rückzahlung der aufgenommenen LTRO Mittel. So wollen UniCredit, BNP, SocGen und La Caixa circa ein Drittel (€80-100Mrd) innerhalb von 12 Monaten zurückzahlen, berichtet die FT. Link
  • Mercedes erwartet für die kommenden fünf Jahre eine Erhöhung der Einkaufskosten von circa €6Mrd, schreibt das Handelsblatt. Die Mehrkosten sollen anderweitig eingespart werden, sagte Produktionsvorstand Bernhard. Link
  • Daimler dementierte gestern das Interesse am italienischen Motorradhersteller Ducati. Zuvor hatten italienische Medien von einem Bieterwettbewerb mit Audi geschrieben. Link
  • ThyssenKrupp investiert weniger als erwartet in die Wachstumssparte „Technologies“, berichtet die Welt. Demnach fließt der überwiegende Teil in den Stahlbereich. Link
  • Volvo ist auf der Suche nach einem Partner für die Produktion für Motoren unterhalb von 150 PS. Damit sollen die Einkaufskosten reduziert werden. Link
  • Cookson arbeite an einer potenziellen Abspaltung des Elektronik-Geschäfts, schreibt die Sunday Times. Das Unternehmen wollte sich nicht äußern. Link
  • Q-Cells könnte bereits zu Beginn der laufenden Woche den Insolvenzantrag stellen, berichtet die FTD. Es sei eine finanzielle Sanierung geplant. Link
  • Heute kommen PMI-Zahlen aus Italien (9.45), Frankreich (9.50), Deutschland (9.55) sowie UK (10.30).

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und eine angenehme Woche!

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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