Summa Summarum

28. September 2011

Summa Summarum


USA

  • US Aktienmärkte haben im Plus geschlossen (S&P500 +1%) aber in der
    letzten Handelsstunde einen Großteil der frühen Gewinne abgegeben nachdem die FT (Financial Times) über Forderungen einzelner Euroländer nach einer höheren privaten Beteiligung am aktuellen Rettungspaket für Griechenland berichtet hatte.
    Zyklische Sektoren blieben die relativen Gewinner (Materials +2%, Industrials +1,6%), aber Financials (+0,4%) waren schwächer als der Gesamtindex.
  • Der Richmond Fed Index lag mit -6 etwas über Konsensus von -11 und fällt damit knapp besser aus als die anderen bereits veröffentlichten regionalen Indizes.
  • Die US Inflationserwartungen über 30 Jahre die inflationsgesicherte TIPS-Anleihen in den USA implizieren, sind zuletzt deutlich gefallen von 2,73% im August auf unter 2%.
  • Apple hat die Presse zu einem iPhone-Event am 4. Oktober eingeladen.
    Analysten erwarten die Vorstellung des neuen iPhone 5, das leichter und dünner sein und einen größeren Bildschirm haben soll.
  • Amazon wird laut WSJ heute sein neues Tablet vorstellen, das auf
    Googles Android Betriebssystem basieren soll.
  • Ein bereits erzieltes Settlement zwischen Bank of America und Freddie Mac könnte laut Reuters nach einer Untersuchung durch den Inspector General der FHFA aufgelöst werden, da Freddie Mac möglicherweise höhere Zahlungen zustehen.
  • Bank of America könnte vor Milliarden-Forderungen von Aktionären im Zusammenhang mit unzureichender Offenlegung von Verlusten,
    die Merrill Lynch im vierten Quartal 2008 kurz vor Vollzug der Übernahme
    gemacht hat, schreibt die NY-Times.
  • Die USA wollen mit der Einführung der Fatca Steuergesetzgebung eine weltweite Offenlegung von Vermögen von US-Steuerpflichtigen erzwingen berichtet das Handelsblatt.
  • Anadarko Petroleum hat laut FT Berater mit der Suche nach Käufern für Öl-Assets in Brasilien beauftragt die bis zu $5Mrd. wert sein könnten, so die Zeitung.
  • Heute kommen Durable Goods Orders für August.

ASIEN

  • Asiatische Aktien sind leicht im Minus (Nikkei +0,3%, SHCOMP +0,2%, Hang Seng -0,9%) und der Euro gibt im asiatischen Handel von seinen gestrigen Höchstständen etwas ab auf 1,3560. Gold ist fast unverändert bei $1640.
  • Chinesische Offizielle untersuchen die Umstände des U-Bahn
    Unglücks in Shanghai bei dem gestern 270 Menschen verletzt wurden.
  • Japans Regierungspartei plant laut Bloomberg temporäre
    Steuererhöhungen von bis zu $120Mrd. sowie einen Verkauf des staatlichen Anteils an Japan Tobacco um für die Folgen des Erbebens vom 11. März aufzukommen.
  • Lenovo plant laut FT ein $300Mio. Joint-Venture mit Compal zur
    gemeinsamen Laptop-Produktion.

EUROPA

  • Die Bundesregierung rechnet nach Informationen der BILD-Zeitung mit einem potenziellen Zahlungsausfalls Griechenlands noch vor Weihnachten.
  • Nach Angaben der FT streiten die Staaten der Eurozone erneut über die Beteiligung des privaten Sektors. 7 der 17 Staaten fordern demnach eine höhere Beteiligung des Privatsektors, darunter auch Deutschland und die Niederlande. Frankreich sowie Vertreter der EZB sind als starke Vertreter der Gegenposition hervorzuheben.
  • Finanzminister Schäuble fordert von allen Staaten der Eurozone eine Vorbereitung auf eine potenzielle Krise, berichtet Bloomberg.
    Demnach sollen die Länder vor dem Euro-Finanzministertreffen am 3.Oktober entsprechende Pläne zur Rettung ihrer Banken vorbereiten.
  • Das griechische Parlament billigte gestern die Einführung einer neuen Immobiliensteuer, die Eigentümer zu einer Zahlung von €4 pro m² verpflichtet. Damit sollen dieses Jahr noch €2Mrd eingesammelt werden.
  • Der Richtlinienentwurf zur EU-Finanztransaktionssteuer
    sieht die globale Besteuerung aller Finanztransaktionen vor, an denen Europäer beteiligt sind. Damit wären auch Handelsplätze außerhalb der EU betroffen, schreibt das Handelsblatt.
  • Slowenien hat gestern als achter Staat der Aufstockung des EFSF
    zugestimmt.Bei der heutigen Abstimmung in Finnland gilt die Mehrheit nach Medienberichten als sicher. Führende Politiker des finnischen Kabinetts rechnen zudem nicht mit einem Kollateral.
  • SAP Head of Global Sales Enslin spricht in einem Interview von
    einer guten Auftragslage und erwartet weiterhin gute Ergebnisse.
  • BAE Systems plant nach Reuters Angaben die Streichung von bis zu 3000
    Stellen und verweist auf die niedrige Auftragslage.
  • VW will die neue US Version des Passats in China bauen und bis
    zu €14Mrd in die dortige Expansion investieren, schreibt das Handelsblatt.
  • SocieteGenerale zielt im Rahmen angekündigter Sparmaßnahmen auf den Verkauf des Anteils am Rohstoff-Brokerhaus Newedge, berichtet das Handelsblatt.
  • Rio Tinto will über ein Joint Venture mit dem russischen Unternehmen
    JSC Acron wieder in Kali-Markt einsteigen.
  • EU Wettbewerbshüter haben Büros von E.on, Ruhrgas, RWE und Gazprom Germania durchsucht – es bestehe der Verdacht auf
    Preisabsprachen und Wettbewerbsverzerrungen.
  • Heute kommen u.a. Inflationsdaten aus Deutschland
    sowie Business Confidence in Italien (10Uhr).

 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag !

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Über Bernd Veith

Im Jahr 2016 blicke ich auf eine 25 jährige Erfahrung im Investmentbereich zurück. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann und Abschluss des allgemeinen wirtschaftlichen Abiturs, studierte ich zunächst an der Justus Liebig Universität in Gießen Psychologie. 1991 begann ich meine Laufbahn im Investmentbereich bei der Tecis Holding AG in Hamburg. Nach dem Aufbau einer Vertriebskoordination für die Cato GmbH, einem Unternehmen der Tecis Holding AG, in Lich, Hessen, machte ich mich 1995 mit einer Investmentberatung für Privatkunden und Unternehmen in Frankfurt selbständig und gründetet 1998 zusammen mit Michael Müller die Müller & Veith GmbH in Frankfurt. Die Müller und Veith Investmentfonds Beratungs GmbH etablierte sich schnell als eines der führenden Unternehmen und Spezialist in Beratung sowie Execution von offenen Investmentanlagen für private sowie institutionelle nationale wie internationale Mandate. Viele innovative Neuerungen in der Darstellung von Depots und in der professionellen Beratung und Betreuung von Kunden, die heute als selbstverständlich gelten, wurden durch die Müller & Veith GmbH initiiert oder zumindest maßgeblich beeinflußt. Der Firmensitz der Müller & Veith GmbH wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte von Frankfurt a. Main nach Friedberg/Hessen verlegt. 2016 entschloß ich mich, die Müller & Veith GmbH an Herrn Volker Stache zu verkaufen und konzentriere mich nun weiterhin auf das, was mir am wichtigsten ist. In der neuen Funktion als Seniorberater, stehe ich selbstverständlich weiterhin den Kunden der Müller & Veith GmbH zur Verfügung. In meinem neuen Unternehmen investment-know-how, biete ich meine 25 jährige Erfahrung im Vertrieb, Investmentbereich, Kundenberatung, Unternehmensaufbau und -optimierung und natürlich auch als Investor, der sein eigenes Vermögen verwaltet, in Form von Coaching, Consulting und Events im Bereich B2C und B2B an. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Mein Lieblingszitat ist: "Du mußt das was du denkst auch wollen, du mußt das was du willst auch sagen und du mußt das was du sagst auch tun"! (Alfred Herrhausen)

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10 Kommentare - “Summa Summarum”

  1. Achim Sagt:

    Summasummarum als „Tool“ und „Institution“ finde ich gut.

    Allerdings kann ich als Laie die Informationen nicht auswerten. Selbst wenn es heisst: US Märkte haben postiv geschlossen, weiss ich nicht, was das für mein Depot bedeutet.
    Ich würde mir wünschen, es gäbe so ein „Warnsignal“, was mir zeigt, ob Handlungsbedarf (Kaufen- Verkaufen) besteht, ob alles im Grünen ist .
    Ansonsten. Weiter so!
    danke

    Antwort

    • Bernd Veith Sagt:

      Hallo Herr Schmidt,
      vielen Dank für die Rückmeldung! Die Informationen sollen Ihnen lediglich einen schnellen Überblick über die Märkte geben, wobei ich davon ausgehe, dass sich jeder das `raussuchen kann, was für ihn interessant ist. Selbstverständlich kennen wir unsere Kunden und handeln in deren Interesse. Bei eindeutigen Zeichen, dass eine Strategie geändert werden sollte, kommen wir auf Sie zu. Zwischendurch informieren wir Sie mit unserer Investmail, die regelmäßig erscheint und in den Informations- und Sozialen Netzwerken mit interessanten Artikeln, Geschehnissen und auch ab und zu etwas zum Schmunzeln. Ein Tool, das uns Meldungen über Änderungen in den gesetzten Korridoren Ihres Depots gibt, hat Müller & Veith bereits seit 2004 im Einsatz. Dort werden, die mit Ihnen abesprochenen Ziele der Anlage, umgesetzt.
      Grüße nach Österreich!
      Bernd Veith

      Antwort

  2. Petra Rusch Sagt:

    Finde ich gut! Kurz und bündig die Infos, die man gerade auch jetzt gut gebrauchen kann.

    Antwort

  3. Michael Müller Sagt:

    Lieber Bernd,

    wie immer eine Freude Deine Artikel zu lesen.

    Dein Partner
    Michael

    Antwort

  4. Bianka Peter Sagt:

    Kurze und knappe Infos – finde ich gut.
    Herzliche Grüße
    Bianka Peter

    Antwort

  5. marlies landau Sagt:

    mein lieber Herr Veith,
    das wünsche ich mir auch 🙂 (Ich würde mir wünschen, es gäbe so ein „Warnsignal“, was mir zeigt, ob Handlungsbedarf (Kaufen- Verkaufen) besteht, ob alles im Grünen ist )
    Sie werden lachen, aber das hier lese ich wenigstens 🙂

    Antwort

    • Bernd Veith Sagt:

      Liebe Frau Landau,
      ich bin geradezu begeistert, dass SIE so ein langweiliges Zeug lesen, wo Sie mich doch haben 🙂 !
      Vielen Dank für Ihre Mühe und…natürlich haben Sie mich dafür und ich werde auch schreien, so dass
      Sie den Ruf bis in Ihre Wohnung hören, wenn ein Warnsignal zu setzen ist!
      Alles GRÜN weiterhin, wie immer !
      Ganz liebe Grüße
      Bernd Veith

      Antwort

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